Rosalinda Celentano

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Rosalinda Celentano, 2006

Rosalinda Celentano (* 15. Juli 1968 in Rom) ist eine italienische Schauspielerin. Sie ist die Tochter des italienischen Sängers Adriano Celentano und der Schauspielerin Claudia Mori.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Künstlertochter kam sie früh in Berührung mit dem Showgeschäft und machte Erfahrungen als Sängerin (1990 nahm sie am Sanremo-Festival teil), Darstellerin, Fernsehmoderatorin und Quizmasterin, welche Aufgaben sie mit präziser Entschlossenheit übernahm. Ihre bekannteste schauspielerische Rolle ist die des Satans in Mel Gibsons Glaubensepos Die Passion Christi von 2004.[1]

Celentano stellte Werke als Malerin und Bildhauerin vor und war 2010 neben Lisa Gastoni auf einer Bühnentournee mit dem Stück Sister Cities von Colette Freedman zu sehen, das sie bis 2014 spielte.

2000 und 2002 war sie als Nebendarstellerin für einen David di Donatello nominiert. 2002 wurde sie für ihre Interpretationen in L'amore probabilmente und Paz! mit dem Globo d’oro als beste Nebendarstellerin geehrt.

Rosalinda Celentano ist mit ihrer Schauspielkollegin Simona Borioni liiert.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Treno di panna
  • 1995: Palermo Milano – Flucht vor der Mafia (Palermo Milano solo andata)
  • 2001: L'amore probabilmente
  • 2002: Paz!
  • 2003: Johannes XXIII. – Für eine Welt in Frieden (Il papa buono) (Fernsehfilm)
  • 2003: Sin Eater – Die Seele des Bösen (The Order)
  • 2004: Die Passion Christi (The Passion of the Christ)
  • 2005: Der Todestunnel
  • 2013: Racconti d'amore

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Enrico Lancia, Artikel Rosalinda Celentano, in: Enrico Lancia, Roberto Poppi: Dizionario des Cinema Italiano. Le Attrici. Gremese Editore, Rom 1999, S. 74
  2. [1]