Rosche

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rosche (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rosche
Rosche
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rosche hervorgehoben
Koordinaten: 52° 59′ N, 10° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Rosche
Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 71,91 km2
Einwohner: 2036 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29571
Vorwahlen: 05803, 05863 (Schmölau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 018
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lüchower Str. 15
29571 Rosche
Bürgermeister: Michael Widdecke (CDU)
Lage der Gemeinde Rosche im Landkreis Uelzen
Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelKarte
Über dieses Bild
Kirche St. Johannis
Neumühle

Rosche ist eine Gemeinde im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. Die Gemeinde Rosche ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Rosche.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturräumlich ist das Gebiet um die Gemeinde dem Uelzener Becken zuzuordnen, es liegt im Osten der Lüneburger Heide. Das Umland war früher ein Heide-, Sumpf- und Feuchtgebiet im Bachverlauf der Wipperau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rosche besteht aus den Ortsteilen Borg, Gauel, Göddenstedt, Gut Göddenstedt, Hohenweddrien, Katzien, Nateln, Neumühle, Polau, Probien, Retzien, Rosche-Prielip, Schwemlitz, Schmölau, Stütensen, Teyendorf und Zarenthien sowie der Göddenstedter Mühle.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten urkundlichen Erwähnungen des Ortes sind aus den Jahren um 1130.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Borg, Göddenstedt, Hohenweddrien, Katzien, Nateln, Polau, Schmölau, Schwemlitz, Stütensen, Teyendorf und Zarenthin eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Rosche setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Grüne Gesamt
2011 7 (50,1 %) 5 (38,8 %) 1 (11,1 %) 13 Sitze [3]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

Bürgermeister/Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Bürgermeister ist Michael Widdecke (CDU). Zum Gemeindedirektor hat der Gemeinderat den allgemeinen Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters Rolf Musik ernannt. Die Verwaltungsgeschäfte der Gemeinde werden im Samtgemeinderathaus erledigt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Rosche ist in Rot und Gold gespalten. Links ein zwölffach gefiedertes silbernes Eschenblatt. Rechts ein blauer Wellenbach, begleitet oben von einem blauen Mühlstein und unten von einem blauen Pflugschar.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche St. Johannis ist ein neugotischer Saalbau aus Backstein, der um 1800 nach Plänen des Architekten Ernst Willhelm Wagner erbaut und 1862 eingeweiht wurde.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportverein des Ortes ist der „SV Rosche“, in dem mehrere Sportarten angeboten werden. Die Fußballmannschaft der 1. Herren spielte Ende der 1990er Jahre in der Landesliga Niedersachsen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Becker (* 10. Dezember 1955), Leichtathlet, Vize-Europameister


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rosche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 238.
  3. Ergebnis Kommunalwahl 2011