Rose-Atoll

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Rose-Atoll
NASA-Bild des Rose-Atolls
NASA-Bild des Rose-Atolls
Gewässer Pazifischer Ozean
Archipel Samoa-Inseln
Geographische Lage 14° 33′ S, 168° 9′ WKoordinaten: 14° 33′ S, 168° 9′ W
Rose-Atoll (Amerikanisch-Samoa)
Rose-Atoll
Anzahl der Inseln 2
Hauptinsel Rose Island
Landfläche 21,4 ha
Gesamtfläche 6,6 km²
Einwohner (unbewohnt)
Karte des Rose-Atolls
Karte des Rose-Atolls

Das Rose-Atoll, auch Rose Island, ist ein unbewohntes[1], nahezu quadratisch geformtes Atoll im Pazifischen Ozean, das zum Territorium Amerikanisch-Samoas gehört. Die Landfläche beträgt 0,214 km², und die Gesamtfläche des Atolls mit Lagune beträgt rund 5 km². Im Nordosten des Korallenriffs liegen zwei Inseln, die größere Rose Island im Osten und die vegetationslose Sand Island im Norden.

Das Rose-Atoll bildet das am weitesten südlich gelegene Territorium der USA.

Die erste dokumentierte Sichtung eines Europäers erfolgte durch Louis de Freycinet im Jahr 1819. Kurze Zeit später (1824) wurde das Atoll von einer Expedition unter Otto von Kotzebue, der es nach seinem ersten Leutnant Kordinkow benannte, erneut gesichtet.

Die zwei Inselchen bilden als bedeutender Vogel-Rastplatz und Brutplatz der Grünen Meeresschildkröte seit 1973 das Rose Atoll National Wildlife Refuge[2]. 2009 wurde zudem das Rose Atoll Marine National Monument ausgewiesen. Die Betreutung der beiden Schutzgebiete liegt beim U.S. Fish and Wildlife Service und der Regierung von Amerikanisch-Samoa.

Mögliche Flächenreduzierung vom Rose Atoll Marine National Monument durch Präsident Trump[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. April 2017 hatte Präsident Trump mit Executive Order 13792 das Innenministerium der Vereinigten Staaten angewiesen die Flächengröße von 27 National Monuments, welche nach dem 1. Januar 1996 ausgewiesen wurden und mindestens 100.000 Hektar Flächengröße haben, zu überprüfen.[3] Am 24. August legte Innenminister Ryan Zinke den Abschlussbericht zur Executive Order 13792 vor. Der Abschlussbericht forderte die Flächenreduzierung vom Bears Ears National Monument, Cascade-Siskiyou National Monument, Gold Butte National Monument, Grand Staircase-Escalante National Monument, Pacific Remote Islands Marine National Monument und Rose Atoll Marine National Monument. Ferner sollen bei allen geprüften National Monuments mehr traditionelle menschliche Nutzungen wie Beweidung, Holzeinschlag, Kohleabbau und kommerzielle Fischerei innerhalb der Schutzgebiete zugelassen werden. Zinke begründete dies damit, dass Präsidenten in den letzten Jahrzehnten zu weit gegangen seien, um kommerzielle Aktivitäten in den National Monuments einzuschränken.[4][5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. United States Census Bureau
  2. U.S. Fish and Wildlife Service
  3. Executive Order 13792 of April 26, 2017 Review of Designations Under the Antiquities Act
  4. Final Report Summarizing Findings of the Review of Designations Under the Antiquities Act
  5. Shrink at least 4 national monuments and modify a half-dozen others, Zinke tells TrumpWashington Post vom 17. September 2017