Rose-Marie Kirstein

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Rose-Marie Kirstein (* 25. Februar 1940 in Berlin; † 8. Januar 1984 in München) war eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre Schauspielausbildung erhielt Rose-Marie Kirstein bei der UFA. Nach einigen Auftritten in Filmproduktionen wie Hans Quests Kriminalfilm Zwölf Mädchen und ein Mann (mit Gunther Philipp) und Axel von Ambessers Komödie Der Gauner und der liebe Gott (mit Gert Fröbe und Karlheinz Böhm) wurde sie Anfang der 1960er-Jahre einem bundesweiten Publikum durch eine Fernsehrolle bekannt: In der HR-Familienserie Die Familie Hesselbach verkörperte sie ab der Silvestershow 1960 (bis einschließlich Folge 42) die Tochter „Heidi“. In den Folgejahren übernahm sie gelegentlich Gastrollen in anderen Fernsehserien wie Der Kommissar.

Ab 1960 war Rose-Marie Kirstein zudem umfangreich in der Synchronisation tätig und lieh ihre Stimme international bekannten Schauspielerinnen wie Ursula Andress (Rivalen unter roter Sonne), Ingrid Bergman (in der ARD-Neufassung von Casablanca, 1975), Claudia Cardinale (u. a. Ein pikantes Geschenk), Faye Dunaway (u. a. Flammendes Inferno), Carole Lombard (Ein ideales Paar), Sophia Loren (Der Mann von La Mancha) und Raquel Welch (Magic Christian). Einem breiten Publikum ist ihre Stimme auch als erste Synchronstimme von „Lt. Uhura“ (Nichelle Nichols) aus Raumschiff Enterprise bekannt. In der Serie Kobra, übernehmen Sie synchronisierte sie sowohl Barbara Bain als später auch Lynda Day George.

Am 8. Januar 1984 beging Rose-Marie Kirstein, die längere Zeit unter schweren Depressionen gelitten hatte, im Alter von 43 Jahren Suizid.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unvollkommen und beliebt: Die Darsteller – Die Macher – Special – Die Hesselbachs – hr. In: hr-online.de. 23. Februar 2007, abgerufen am 1. August 2016.