Rosenbach/Vogtl.

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Wappen Deutschlandkarte
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Rosenbach/Vogtl.
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rosenbach/Vogtl. hervorgehoben

Koordinaten: 50° 32′ N, 12° 2′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Höhe: 487 m ü. NHN
Fläche: 67,34 km2
Einwohner: 4111 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 08527 (Rößnitz, Schneckengrün),
08539 (Leubnitz, Mehltheuer, Rodau, Schönberg),
08548 (Syrau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 037431, 037432 Unterpirk, 036645 Schönberg, DemeuselVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 365
Gemeindegliederung: 3 Ortschaften mit
13 Ortsteilen
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bernsgrüner Straße 18
08539 Rosenbach/Vogtl.
OT Mehlteuer
Website: www.rosenbach.de
Bürgermeister: Michael Frisch
Lage der Gemeinde Rosenbach/Vogtl. im Vogtlandkreis
TschechienBayernThüringenErzgebirgskreisLandkreis ZwickauAdorf/Vogtl.Auerbach/Vogtl.Bad BrambachBad ElsterBergen (Vogtland)BösenbrunnEichigtEllefeldElsterbergFalkenstein/Vogtl.Grünbach (Sachsen)HeinsdorfergrundKlingenthalLengenfeld (Vogtland)Limbach (Vogtland)MarkneukirchenMühlentalMuldenhammerNetzschkauNeuensalzNeumark (Vogtland)Neustadt/Vogtl.Oelsnitz/Vogtl.Pausa-MühltroffPlauenPöhlReichenbach im VogtlandWeischlitzRodewischRosenbach/Vogtl.Schöneck/Vogtl.Steinberg (Vogtland)Triebel/Vogtl.TheumaTirpersdorfTreuenWerdaKarte
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Rosenbach/Vogtl. ist eine Gemeinde im Vogtlandkreis (Sachsen), die am 1. Januar 2011 durch den freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Leubnitz, Mehltheuer und Syrau gebildet worden ist. Die drei Gemeinden waren bereits vor der Fusion im Verwaltungsverband Rosenbach miteinander verbunden. Benannt ist die Gemeinde nach dem Rosenbach, einem Nebenfluss der Weißen Elster.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus drei Ortschaften mit insgesamt 13 Ortsteilen. Die Ortschaften sind dabei die drei ehemals selbstständigen Gemeinden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rosenbach grenzt an sieben Gemeinden, vier davon gehören zum Vogtlandkreis (V) in Sachsen, eine zum thüringischen Saale-Orla-Kreis (SOK) und zwei zum Landkreis Greiz (GRZ) in Thüringen. Im Einzelnen sind dies (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): die Stadt Zeulenroda-Triebes (GRZ), die Stadt Greiz (GRZ), die Stadt Plauen (V), die Gemeinden Weischlitz (V), die Stadt Tanna (SOK) und die Stadt Pausa-Mühltroff (V).

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Demeusel 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Rodau
Drochaus 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Mehltheuer
Fasendorf 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Mehltheuer
Fröbersgrün 1. Januar 1994 Eingemeindung nach Syrau
Leubnitz 1. Januar 2011
Mehltheuer 1. Januar 2011
Oberpirk 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Mehltheuer
Rodau 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Leubnitz
Rößnitz 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Leubnitz
Schneckengrün 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Leubnitz
Schönberg 1. Januar 1999 Eingemeindung nach Mehltheuer
Syrau 1. Januar 2011
Unterpirk 1. Januar 1974 Eingemeindung nach Mehltheuer

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2019[2]
Wahlbeteiligung: 67,3 %
 %
40
30
20
10
0
31,0 %
27,7 %
26,7 %
8,2 %
3,4 %
3,1 %
n. k. %
LVL
GLOM
LRV
BLD
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
−2,5 %p
+5,8 %p
−4,8 %p
−1,8 %p
+3,4 %p
+3,1 %p
−3,1 %p
LVL
GLOM
LRV
BLD
    
Insgesamt 16 Sitze
  • FW: 5
  • LVL: 5
  • LRV: 1
  • GLOM: 5

In den Gemeinderat der neu gebildeten Gemeinde wurden zum 1. Januar 2011 je sechs Gemeinderäte der drei bisher selbständigen Gemeinden entsandt. Damit bestand der Gemeinderat aus 18 Mitgliedern.

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 hat der Gemeinderat nur noch 16 Sitze. Diese verteilen sich folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Freie Wähler (FW): 5 Sitze (2014: 6 Sitze)
  • Gemeinsame Liste der Ortsteile Mehltheuer (GLOM): 5 Sitze (2014: 6 Sitze)
  • Liste der Vereine Leubnitz (LVL): 5 Sitze (2014: 4 Sitze)
  • Liste Rodauer Vereine (LRV): 1 Sitz (2014: 2 Sitze)

Außerdem traten die Bürgerliste Drochaus (BLD) und die SPD zur Wahl an, konnten aber keinen Sitz erringen.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters führte der bisherige Leiter des Verwaltungsverbands, Thomas Meinel, als Amtsverweser die Geschäfte.[3] Die Wahl des Bürgermeisters fand am 17. April 2011 statt.[4] Dabei traten die drei Bürgermeister der bisher selbständigen Gemeinden an. Bei der Wahl errang der bisherige Syrauer Bürgermeister Achim Schulz (FDP) 42,93 % der Stimmen, die bisherige Bürgermeisterin Mehltheuers, Kerstin Steinbach (CDU), kam auf 28,96 % und der ehemalige Leubnitzer Bürgermeister Eberhard Prager (parteilos) konnte 28,1 % der Stimmen auf sich vereinen. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,59 %. Da bei dieser Wahl keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit erhielt, musste die Wahl am 8. Mai wiederholt werden.[5] Aus dieser Wahl ging Achim Schulz mit 62,77 % der Stimmen als Sieger hervor. 37,23 % der Wähler votierten für die Konkurrentin Kerstin Steinbach. Eberhard Prager war nicht mehr angetreten. Die Wahlbeteiligung ging auf 44,75 % zurück.[6]

Bei der Bürgermeisterwahl 2018 setzte sich Michael Frisch im zweiten Wahlgang durch.[7]

Schloss Leubnitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Leubnitz gibt es ein frühklassizistisches Schloss aus dem Jahr 1794, das auf dem Gelände eines ehemaligen Rittergutes gebaut wurde.[8]

In Syrau gibt es die letzte Windmühle des Vogtlandes. Es ist eine Turmholländer-Windmühle, die in der jetzigen Form im Jahr 1887 erbaut wurde und heute ein technisches Museum ist.

Ebenso befindet sich in Syrau die Drachenhöhle Syrau, die einzige Sächsische Schauhöhle.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen nach Gemeinden am 31. Dezember 2020 (Hilfe dazu).
  2. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2019. Abgerufen am 1. Oktober 2019.
  3. Beschreibung des Gemeinderats etc. in der Mehltheuerer Gemeindezeitung 12/2010. (PDF; 6,7 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 6. Januar 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.mehltheuer.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Bekanntmachung zur Wahl des Bürgermeisters im Amtsblatt (02/2011) der Gemeinde Rosenbach. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 2. Februar 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.vv-rosenbach.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Bericht zur Bürgermeisterwahl am 17. April 2011 auf www.freiepresse.de. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 19. Mai 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.freiepresse.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. Bericht zur Bürgermeister-Stichwahl am 8. Mai 2011 auf www.freiepresse.de. Archiviert vom Original am 20. Juli 2011; abgerufen am 19. Mai 2011.
  7. Ergebnisse der Bürgermeisterwahl 2018. Abgerufen am 1. Oktober 2019.
  8. Schloss Leubnitz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rosenbach/Vogtl. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien