Rosenthal (Peine)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

52.30111111111110.17222222222273Koordinaten: 52° 18′ 4″ N, 10° 10′ 20″ O

Rosenthal
Stadt Peine
Wappen von Rosenthal
Höhe: 73 m
Einwohner: 1080 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31226
Vorwahl: 05171
Rosenthal (Niedersachsen)
Rosenthal

Lage von Rosenthal in Niedersachsen

Rosenthal ist eine zur Stadt Peine gehörende Ortschaft im Landkreis Peine in Niedersachsen. Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 494.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gründung Rosenthals geht laut der Hildesheimer Chronik auf Bischof Konrad II. zurück, der 1240 Burg und Stadt Rosenthal errichtet und befestigt habe. Nach wenigen Jahren wurde die Burg 1255 eingenommen und zerstört, als Albrecht I. von Braunschweig-Lüneburg gegen Wolfenbüttel und Hildesheim – nun unter Bischof Heinrich I. – kämpfte. Rosenthal sollte schließlich unter Hildesheimer Herrschaft bleiben, aufgrund der starken Burg Peine war ein Wiederaufbau der Burg Rosenthal jedoch nicht mehr nötig. Somit fiel der Ort wieder auf Dorfstatus zurück.

Am 1. März 1974 wurde Rosenthal in die Kreisstadt Peine eingegliedert.[1]

Politik[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Dietmar Meyer (SPD).

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf einem goldenen Schild mit grün geteiltem Schildfuß zwei rote Rosen mit grünen Stängeln. Zwischen den Rosen ist unterhalb der nach innen zeigenden Rosenknospentriebe ein schwarzsilberner Maikäfer mit ausgebreiteten Flügeln zu sehen. Die Rosen und der Einschnitt zwischen den beiden angedeuteten grünen Hügeln im Schildfuß stellen den Ortsnamen bildlich dar. Der Käfer im Wappen symbolisiert den Spitznamen der Dorfbewohner.

Das Wappen wurde am 11. September 1962 vom Gemeinderat beschlossen, der Entwurf stammt von Conrad Schadinsky.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rosenthal (Peine) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 217.
  2. Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch. Braunschweiger Zeitungsverlag, Meyer Verlag, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, S. 128.