Rosina Sonnenschmidt

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Rosina Sonnenschmidt (* 5. September 1947 in Köln) ist eine deutsche Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin. Sie lebt in Pforzheim in Baden-Württemberg und ist Autorin vieler Bücher über die esoterische und alternativmedizinische Behandlung von Menschen und Tieren.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rosina Sonnenschmidt studierte von 1965 bis 1971 Musik und Orientalistik. 1977 promovierte sie an der Universität Köln mit einem Thema der indischen Musik zum Dr. phil.[1] Ihr indischer Berater war der Rudra-Vina-spielende Dhrupad-Musiker Ustad Zia Mohiuddin Dagar aus Mumbai, der sich intensiv mit europäischer Musik befasst hatte (besonders Johann Sebastian Bach) und ein Jahr eine Gastprofessur an der Musikakademie von Seattle innehatte. Nach ihrer Promotion arbeitete Rosina Sonnenschmidt-Schlenker als Fachreferentin für außereuropäische Musik an der Musikakademie Stuttgart {Quelle: erstes Kennenlernen 1980 beim Tag der offenen Tür der Musikakademie} und moderierte Donnerstags je eine Stunde beim Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart (SDR2) die Sendung "Musik zwischen den Welten" (meist -Musik, also Pop und Jazz) mit außereuropäischen Elementen und Fusion-Projekten wie der Gruppe Between des Minimal-Music-Komponisten Peter Michael Hamel sowie 1 Stunde außereuropäische Musik mit Schwerpunkt Asien, aber auch z. B. die Musik der sephardischen Juden (s. Sephardim) in Spanien. Außerdem arbeitete sie bei der Stuttgarter Zeitung in der Konzertredaktion als Kritikerin für indische Musik. Sie war von 1980 bis 1998 Sopranistin im Sephira-Ensemble aus Stuttgart und gründete und leitete das Ensemble "Vor ettlich wenig Tagen" mit mittelalterlicher Musik, die historisch stark von der arabischen Musik geprägt war, u.A. brachten die Kreuzritter auf ihren Kreuzzügen die Violine (Urform arabisch: Rabāb) nach Europa. Mit indischer Musik befasste sich Rosina Schlenker, um nach eigenen mündlichen Angaben bei einem Konzert ihrer Gruppe die modale Musik des Mittelalters (vgl. Kirchentonarten, also einstimmige Musik mit liegendem Dauerakkord als Begleitung) besser rekonstruieren zu können, da die indische Musik als die am Höchsten entwickelte Form der modalen Musik gilt. Auch waren Kulturkontakte mit Indien bereits im Altertum vorhanden (s. Alexander der Große und sein Alexanderzug bis an den als Hydaspes bekannten Indus-Zufluss Jhelam im Himalaya). Seit 1999 betreibt sie nach eigenen Angaben eine Naturheilpraxis für Homöopathie.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rosina Sonnenschmidt: Bhairavi-Ragini - Studien zu einem nordindischen Melodietyp. Katzbichler, München 1976.
  2. Homepage von Rosina Sonnenschmidt. Abgerufen am 30. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]