Dirk Rossmann GmbH

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Koordinaten: 52° 29′ 22,5″ N, 9° 49′ 52″ O

Dirk Rossmann GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1972
Sitz Burgwedel, Deutschland

Leitung

  • Dirk Roßmann
  • Alice Schardt-Roßmann
  • Raoul Roßmann
  • Peter Dreher
  • Michael Rybak [1]
Mitarbeiter 50.500 (2016)[2]
Umsatz 8,4 Mrd. Euro (2016)[3]
Branche Drogeriemärkte
Website www.rossmann.de

Die Dirk Rossmann GmbH, allgemein als Rossmann bezeichnet, ist die zweitgrößte Drogeriemarktkette Deutschlands mit Sitz im niedersächsischen Burgwedel bei Hannover. In Deutschland verfügt die von Dirk Roßmann 1972 gegründete Kette über 2.055 Drogerien mit 30.000 Mitarbeitern. Insgesamt gibt es 3.627 Rossmann-Filialen mit 50.500 Mitarbeitern.[4] Weitere Absatzmärkte sind in fünf europäischen Ländern (Albanien,[5] Polen, Tschechien, Ungarn und in der Türkei) ansässig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge: 1970er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Rossmann-Drogeriemarkt in Hannover nahe dem Lister Platz; Eröffnung am 17. März 1972; mittlerweile geschlossen

Der gelernte Drogist Dirk Roßmann eröffnete im Alter von 25 Jahren am 17. März 1972 in Hannover unter der Bezeichnung Markt für Drogeriewaren sein erstes Drogeriegeschäft. Das Geschäft befand sich in der Jakobistraße, einer Seitenstraße der Lister Meile unmittelbar am Lister Platz. Im Sommer 2010 wurde es geschlossen, weil es inzwischen zu klein für das Rossmann-Sortiment geworden war. Am Eröffnungstag gab es ein „Kunden-Chaos“, denn seine Idee eines Discountmarktes für Drogerieartikel stieß auf starkes Interesse bei den Kunden. Nach Ladenschluss hatte Roßmann statt erhoffter 2.000 bis 3.000 DM rund 20.000 DM in der Kasse. Das kleine Geschäft war der erste Selbstbedienungs-Drogeriemarkt Deutschlands. Anlass der Geschäftsgründung war die Erkenntnis Dirk Roßmanns, dass ein Tresenverkauf für Drogeriewaren nicht mehr zeitgemäß war, sowie die bevorstehende Aufhebung der Preisbindung für Drogerieprodukte 1973. „Mir war klar, jetzt tut sich was im Handel.“[6] Zehn Jahre später besaß Roßmann bereits 100 Drogeriemärkte in Norddeutschland und gilt hier seither als „Pionier des Drogeriemarktes“.

Die Expansion: 1990er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Wiedervereinigung von 1990 nutzte das Unternehmen für einen enormen wirtschaftlichen Erfolg. Die erste Rossmann-Verkaufsstelle in der DDR wurde am 2. Juli 1990 im thüringischen Sondershausen eröffnet. Im gleichen Jahr begann die flächendeckende Expansion in allen fünf neuen Bundesländern. Mehr als 100 Filialen wurden 1990 eröffnet. In dieser Umbruchzeit begann ebenso die Expansion im östlichen Mitteleuropa.

Derzeitige Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell bestehen 2.055 Filialen in Deutschland, europaweit sind es 3.627 Märkte (Stand Januar 2017). Die 2000. Filiale und zugleich größte Europas wurde im März 2016 im Drachentöterhaus in Hannover eröffnet.

Es bestehen Filialen in Polen (1.169), Ungarn (198) und Tschechien (131). Im Ausland wurden 2016 2,3 Milliarden Euro umgesetzt (Gesamtumsatz 8,4 Mrd. Euro/2016). Im Sommer 2009 wurden zusammen mit dem Fußballer Altin Lala in Albanien erste Rossmann-Läden eröffnet. Im Juli 2010 eröffnete Rossmann in Ankara die erste türkische Filiale. Mittlerweile gibt es in Albanien acht und in der Türkei 66 Filialen.[3]

Insgesamt 33 Filialen in Bahnhöfen, davon 20 nach Übernahme von Ihr Platz und deren IhrPlatz-Express-Märkten, werden seit September 2012 als Rossmann-Express betrieben[7] und führen neben den üblichen Drogerieartikeln auch Fein- und Tiefkühlkost sowie weitere Artikel für den Reisebedarf.

Marktstrategie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann Außenansicht Innenstadtlage
Rossmann Innenansicht eines Ladens

Das Ziel des Unternehmens ist eine schnelle, aber kontrollierte Expansion in Deutschland und in den östlichen Nachbarländern. Die einzelnen Märkte präsentieren sich innen und außen in den Farben Weiß und Rot. Seit Ende 2014 kommt ein neues Ladenbild zum Einsatz mit neuen Farben und Formen der Warenpräsentation. Die einzelnen Drogeriemärkte weisen eine durchschnittliche Verkaufsfläche von über 560 m² auf. In den Großstädten Berlin und Leipzig wurden Filialen mit über 1.300  m² eröffnet. Deutschlands und auch Europas größte Filiale mit 1.385 m² liegt in der Georgstraße 10 in Hannover.[8]

1999 stieg das Unternehmen in den Vertrieb per Internet ein (Onlineshopping) und eröffnete als erstes Unternehmen der Branche eine „Internet-Drogerie“. Die heutige 100-prozentige Tochtergesellschaft vertreibt unter dem Namen Rossmann Online GmbH etwa 15.000 Artikel deutschlandweit.[9]

Übernahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finanziert aus dem Cashflow übernahm das Unternehmen Rossmann seit August 2003 stufenweise 400 KD (Kaiser’s Drugstore)-Drogeriefilialen der Tengelmann-Gruppe. Seit dem 1. Mai 2005 ist die Übernahme abgeschlossen. Sämtliche KD-Filialen wurden mit Unterstützung der Tengelmann-Gruppe auf das Rossmann-Sortiment umgestellt. Damit ist Rossmann erstmals bundesweit vertreten und schaffte einen Umsatzsprung auf über 2 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs auf über 10.000 Mitarbeiter, davon 2.500 ehemalige Angestellte von KD.

Im Jahre 2008 übernahm Rossmann die norddeutsche Handelskette Kloppenburg.[10] Von den 160 Filialen wurden 30 größere sofort auf Rossmann umgebaut. Die anderen Kloppenburg-Filialen firmierten bis Ende März 2013 unter der Marke Kloppenburg, danach wurde diese Marke aufgegeben.

Die Drogeriekette Rossmann übernahm 2012 rund 104 Läden des insolventen Konkurrenten Ihr Platz.[11]

Besitzverhältnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirk Roßmann

Der Gründer Dirk Roßmann hält 60 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Sein Gesamtvermögen, welches allerdings im Unternehmen gebunden ist, wird auf etwa 2 Mrd. Euro geschätzt. Der Hongkonger Geschäftsmann Li Ka-shing ist nach der Übernahme der an Rossmann beteiligten niederländischen Drogeriemarktkette Kruidvat im Jahr 2002 mit seiner Hongkonger Unternehmensgruppe Hutchison Whampoa über seine Einzelhandels-Tochtergesellschaft A.S. Watson mit 40 Prozent beteiligt. Seit Frühjahr 2014 ist die staatliche singapurische Temasek Holdings mit 24,95 % an A.S. Watson beteiligt und damit indirekt auch an Rossmann.

Produktmanagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann Schriftzug mit Centaur

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Das Firmenlogo ist ein roter Schriftzug mit dem Unternehmensnamen „Rossmann“. Im Buchstaben O ist symbolhaft ein Kentaur abgebildet. Die Figur, vom latinisierten Centaurus abgeleitet, ist ein Pferdemensch und spielt auf den Firmennamen Rossmann an.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rossmann-Drogeriesortiment der größten Verkaufsstellen umfasst 17.500 Artikel. Der Sortimentsumfang ist unterschiedlich - je nach Größe der Verkaufsfläche und Standort des Marktes. Neben dem Drogeriewaren-Sortiment mit den Schwerpunkten Haut, Körper, Haare, Baby und Gesundheit führt Rossmann ausgewählte Aktionsartikel der "Ideenwelt", Tiernahrung, den Fotoservice sowie ein umfangreiches Naturkost- und Weinsortiment. Im Parfüm-Sortiment werden rund 200 bekannte Marken mit 1.000 unterschiedlichen Referenzen geführt.

  • Naturkosmetik. Sämtliche Produkte der Eigenmarke Alterra entsprechen den Richtlinien des BDIH (Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel e. V.) und tragen das Natrue-Siegel.
  • Wein. Seit dem Jahr 2000 führt Rossmann ein umfangreiches Weinsortiment, das seit 2011 in Cordula Eichs Weinkaufsführer "Superschoppen-Shopper" ausgezeichnet wird. Jedes Jahr aufs Neue verkostet Cordula Eich Supermarktweine. Im letzten Einkaufsführer von 2016 sind es 96 Weine, von denen 19 mit Bestnoten bewertet wurden.
  • Fotodienst. Sämtliche Filialen sind mit Fotodruckern ausgestattet, an denen sofort von allen gängigen Speichermedien sowie über Bluetooth (Handys) die Dateien als Fotos ausgedruckt werden können. Kostengünstiger ist das Überspielen der Daten an den Foto-Stationen, um dann nach 2–3 Werktagen die Fotos abzuholen. Auch im Internet kann man Fotos, Fotobücher und Fotogeschenke bestellen.
  • Eigenmarken. Rossmann führt heute 30 Eigenmarken mit 4.600 Produkten. 1997 wurden die ersten Eigenmarken "babydream", "facelle", "sunozon" und "Winston" eingeführt. Die bekanntesten Rossmann-Eigenmarken sind „Isana“ (Haut-, Haar- und Körperpflege), „domol“ (Reinigungs- und Waschmittel) sowie „alouette“ (Papiertaschentücher, Haushaltsrollen und Toilettenpapier). In den vergangenen 20 Jahren gab es über 465-mal „sehr gut“ und „gut“ von Öko-Test und Stiftung Warentest.

Kundenzeitschrift „Centaur“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann Kundenmagazin Centaur

Seit dem 30. Firmengeburtstag im März 2002 gibt das Unternehmen das Kundenmagazin Centaur (in Anlehnung an die Zentaur-Darstellung auf dem Firmenlogo) heraus. Das Heft mit rund 100 Seiten wird kostenlos über die Filialen an die Kunden verteilt. Es erscheint zehnmal im Jahr und hat eine Auflage von über 1 100 000 Stück (Stand 2016). Dirk Roßmann ist Mitglied im Verein Deutsche Sprache und hält die Centaur-Redaktion dazu an, Anglizismen zu vermeiden.[12] 2007 erhielt die Kundenzeitschrift die Auszeichnung Sprachwahrer des Jahres der Deutschen Sprachwelt wegen konsequenter Vermeidung nach Meinung der DSW unnötiger Anglizismen.[13] Zu den ständigen Autoren des Magazins gehören beispielsweise der langjährige Leiter des KFN Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Christian Pfeiffer, und der Leiter des Institutes für Geobotanik der Universität Hannover, Richard Pott.

Verwaltung und Logistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann Hochregallager in Burgwedel

Rossmann verfügt an folgenden Standorten über größere Einrichtungen:

  • Der Unternehmenssitz mit rund 1.800 Mitarbeitern befindet sich seit 1992 in Burgwedel unmittelbar an der A 7. 2003 wurde im angeschlossenen Verteilzentrum ein Hochregallager in Betrieb genommen, das 30 Meter hoch, 127 Meter lang und 15 Meter breit ist. Es bietet auf 20 Ebenen Platz für 13.000 Europaletten.

Nach vier Erweiterungen des Zentralneubaus von 2000 bis 2007, durch die die Gebäudenutzfläche auf rund 40.000 m² Lager- und 8.000 m² Bürofläche vergrößert wurde, fiel 2009 die Entscheidung für einen kompletten Verwaltungsneubau. Der Neubau wurde, mit 5.000 m² Bürofläche für 450 Arbeitsplätze sowie 520 m² Fläche für Konferenz- und Besprechungsräume geplant und Anfang 2011 bezogen. Insgesamt hat Rossmann seit 1991 rund 50 Millionen EUR in seine Verwaltung investiert.

  • Die Funktionen der Logistik-Zentrale hat seit 2007 das Logistikzentrum in Landsberg in Sachsen-Anhalt.übernommen. Es ging im August 2002 in Betrieb und wurde von 2005 bis 2007 auf insgesamt 68.000 m² Gesamtlagerfläche erweitert. 50 Mio. Euro wurden in die neue Logistik-Zentrale investiert. Das war nach Angaben des Unternehmens die bislang größte Bauinvestition der Firmengeschichte und zugleich die zweitgrößte Lagerlogistik-Investition in Sachsen-Anhalt überhaupt. 2013 wurde die Gesamtlagerfläche auf rund 100.000 m² vergrößert.
  • Weitere regionale Verteilzentren gibt es in Bergkirchen bei München (20.000 m²), in Melsdorf bei Kiel (32.500 m²) in der vormaligen Kloppenburg-Zentrale, in Köln-Niehl (30.000 m²), in Rodgau bei Frankfurt/Main (19.000 m²) und in Wustermark bei Berlin (24.000 m²). In Malsfeld südlich von Kassel entsteht derzeit das achte regionale Verteilzentrum mit einer Lagerfläche von 25.000 m².

Wettbewerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Drogeriebranche ist seit der Jahrtausendwende von einem starken Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Von ehemals 10 Drogeriemarktunternehmen gibt es heute neben Rossmann nur noch dm, Müller und Budnikowsky, den letzten verbliebenen Lokalmatador in Hamburg. Gleichwohl kann nicht von einer Monopolisierung gesprochen werden, denn die Drogeriemärkte decken nur etwa ein Drittel des Kanals Drogeriewaren in Deutschland ab. [14] Rossmann wuchs in den vergangenen 14 Jahren durch systematische Expansion und Zukäufe. Seit über 10 Jahren werden jährlich 120 bis 150 neue Verkaufsstellen bundesweit eröffnet. Gleichzeitig werden jährlich 50 bis 70 zu klein gewordene und daher unrentable Märkte geschlossen. Bis zur Wiedervereinigung gingen sich die Wettbewerber dm und Rossmann geografisch aus dem Wege. dm expandierte im Süden und Westen, Rossmann im Norden. Das änderte sich mit der Expansion in die neuen Bundesländer. Hier trafen die Konkurrenten erstmals direkt aufeinander. Seit der kd-Übernahme 2003 bis 2005 ist Rossmann auch im Süden und Westen stark vertreten. Im Gegenzug begann dm eine beschleunigte Expansion im Norden, durch die jüngst vor allem Budnikowsky in Hamburg in Bedrängnis gerät. [15]

Gesellschaftliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann beteiligt sich nach eigenen Angaben an zahlreichen sozialen Projekten, Einrichtungen, Verbänden, Vereinen und Stiftungen. Partner eines langjährigen Unternehmensengagements sind die Stiftung Weltbevölkerung, das Deutsche Kinderhilfswerk, das Projekt Mentor – Die Leselernhelfer und der Verein Singen e.V. mit dem Projekt Klasse! Wir singen.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter unterhält Rossmann seit 1980 ein eigenes Seminarzentrum, den „Waldhof“ in der Lüneburger Heide. Er wird als Ort der Begegnung über alle Unternehmensbereiche hinweg intensiv genutzt. Individuelle Förderprogramme wie die Jahresgruppen (Gruppenarbeit und Selbstfindung im unternehmenseigenen Weiterbildungszentrum Hützel), ein umfangreiches Seminarangebot zur fachlichen Weiterbildung oder die Kulturfahrten für Mitarbeiter ins Dessau-Wörlitzer Gartenreich sind nur einige Angebote des Unternehmens zur persönlichen Weiterentwicklung. Rossmann hat über 1.500 Azubis. Mehr als 80 Prozent der Auszubildenden werden nach der Ausbildung übernommen. Rossmann belegte im Schülerbarometer 2016 unter den 100 beliebtesten Ausbildungsunternehmen in Deutschland Platz 60. [16]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rossmann setzt für die Befüllung der Regale in jeder zweiten Filiale Arbeitnehmer mit Werkverträgen des Subunternehmens „Instore Solution Services GmbH“ ein.[17] Außerdem beschäftigt Rossmann Billiglöhner der Firma „Instore Solutions Personell GmbH“ und ihres polnischen Ablegers „Invent“ bzw. „ISS Polska“ als Leiharbeiter. Rossmann ist über seine „Rossmann Beteiligungs GmbH“ mit 49 Prozent an der Instore Solution Services GmbH und mit 22,5 Prozent an der Instore Solutions Personell GmbH beteiligt.[18] Die Gewerkschaft Ver.di spricht von Lohnwucher. Die von der Gewerkschaft geübte Kritik am Einsatz von Werkverträgen konterte das Unternehmen mit dem Hinweis, dass 93 Prozent aller bei Rossmann geleisteten Arbeitsstunden von den eigenen Mitarbeitern und nicht von Subunternehmen geleistet werden. Letztlich brauche ein Handelsunternehmen Dienstleister für spezielle Aufgaben und um flexibel auf punktuelle Arbeitsanforderungen reagieren zu können. [19]

Zeitweilige Abschaltung von PayPal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2011 wurde die Zusammenarbeit mit PayPal eingestellt und Produkte bei Rossmann online können nicht mehr darüber bezahlt werden. Begründet wurde dies seitens Paypal mit dem Kuba-Embargo der US-amerikanischen Regierung. Nach dieser Begründung ist der Verkauf kubanischer Produkte ein Verstoß gegen US-Recht und damit auch gegen die Geschäftsbedingungen von Paypal. Am 1. August bekam Rossmann einen „aggressiven“ Hinweis von PayPal.[20] Insbesondere kubanische Zigarren und Rum wurden im Onlineangebot bemängelt und das Entfernen der Produkte innerhalb von drei Tagen gefordert, andernfalls werde die Zusammenarbeit aufgekündigt. Die Geschäftsleitung beschloss daraufhin am 3. August 2011, PayPal als Zahlungsmöglichkeit zu streichen, die Kunden wurden sofort online über den Vorgang informiert. 2014 waren PayPal-Zahlungen laut 'Zahlungsmöglichkeiten' im Rossmann-Onlineshop wieder möglich.[21]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rossmann (Unternehmen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Impressum. Rossmann, abgerufen am 8. April 2017.
  2. Rossmann will mehr Filialen eröffnen als dm. Der Spiegel, 2. Januar 2017, abgerufen am 8. April 2017.
  3. a b ROSSMANN-Konzern wächst um 6,3 % auf 8,4 Mrd. Euro. Rossmann, abgerufen am 8. April 2017.
  4. Drogeriekette Rossmann plant 250 neue Filialen. Hamburger Abendblatt, 3. Januar 2017, abgerufen am 8. April 2017.
  5. Rossmann-Drogerien – Der Herr der kleinen Preise. In: Bild.de, 16. Dezember 2009. Abgerufen am 8. Januar 2009. 
  6. Rossmann-Drogerien – Der Herr der kleinen Preise. In: sueddeutsche.de, 5. April 2006. Abgerufen am 5. Juli 2011. 
  7. Drogeriekonzept für Bahnhöfe heißt „Rossmann-Express“. Rossmann, 27. August 2012, archiviert vom Original am 18. September 2013, abgerufen am 8. April 2017 (Pressemitteilung).
  8. Größte Filiale Europas in Hannover eröffnet
  9. ROSSMANN online verwendet eBusiness-Plattform eEvolution. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original, abgerufen am 24. August 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.commercemanager.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  10. „Rossmann schluckt Kloppenburg“, Die Welt, 29. November 2007
  11. Pressemitteilung „Kartellamt stimmt zu“. Rossmann, 25. Juli 2012, archiviert vom Original am 10. September 2012, abgerufen am 8. April 2017.
  12. Verein deutsche Sprache, Rossmann-Website
  13. Deutsche Sprachwelt gibt „Sprachwahrer des Jahres“ bekannt, Pressemitteilung der Deutschen Sprachwelt, 19. März 2007
  14. Drogeriemärkte zwischen Versorgungslücken und Standortverdichtung. (Nicht mehr online verfügbar.) IPH, 2014, ehemals im Original, abgerufen am 8. April 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.iph-online.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  15. Bob Geisler: Budni geht das richtige Risiko ein. Hamburger Abendblatt, 31. Januar 2014, abgerufen am 8. April 2017.
  16. Trendence Schülerbarometer. (Nicht mehr online verfügbar.) 2016, ehemals im Original, abgerufen am 8. April 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.trendence.com (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  17. Die neue Leiharbeit Die Zeit, 29. August 2011
  18. „Lohnwucher“: Die verborgene Seite des Rossmann-Reiches Handelsblatt, 15. Februar 2012
  19. Konkurrent Dirk Roßmann. „Anton Schlecker hatte mehr als dreißig Jahre Erfolg“ Handelsblatt 2. Juni 2012
  20. „Lassen uns nicht erpressen“: Rossmann schmeißt Paypal raus. In: heise.de, 9. September 2011. Abgerufen am 22. Februar 2011. 
  21. Webseite über Bezahlungsmöglichkeiten von Rossmannversand.de. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original, abgerufen am 14. September 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rossmannversand.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)