Roth (Landkreis Altenkirchen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Roth
Roth (Landkreis Altenkirchen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Roth hervorgehoben
Koordinaten: 50° 46′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Hamm (Sieg)
Höhe: 267 m ü. NHN
Fläche: 3,8 km²
Einwohner: 1457 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 383 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 57539,
57537 (Thal)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 02682, 02742
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 096
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenallee 2
57577 Hamm (Sieg)
Webpräsenz: www.hamm-sieg.de
Ortsbürgermeister: Udo Hammer
Lage der Ortsgemeinde Roth im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild
Kirche im Ortsteil Oettershagen

Roth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roth liegt etwa drei Kilometer südwestlich von Wissen am Treffpunkt von Bundesstraße 256 und Bundesstraße 62.

Ortsteile sind Roth, Oettershagen, Hohensayn, Nisterbrück, Hämmerholz, Thal, Nisterau und Schlade.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Roth wurde erstmals 1487 im Mirakelbuch von Marienthal erwähnt.

Im Mittelalter zählte Roth zur Grafschaft Sayn. Nach der Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn wurden die Einwohner lutherisch und später reformiert.[2] Nach der Landesteilung der Grafschaft Sayn im 17. Jahrhundert gehörte Roth zur Grafschaft Sayn-Hachenburg.

Roth bildete innerhalb des Kirchspiels Hamm einen „Sende“ genannten eigenen Verwaltungsbezirk, zu dem auch die Orte Hämmerholz, Hohensayn, Oettershagen und Thal gehörten.[3] Die Grafschaft Sayn-Hachenburg war 1799 auf dem Erbweg an das Fürstentum Nassau-Weilburg gefallen, das 1806 im Herzogtum Nassau aufging.

Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde die Region an das Königreich Preußen abgetreten.[4] Unter der preußischen Verwaltung wurde Roth der Bürgermeisterei Hamm im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Roth, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Jahr Einwohner
1815 185
1835 336
1871 563
1905 699
1939 801
Jahr Einwohner
1950 921
1961 1.044
1970 1.173
1987 1.247
2005 1.519

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Roth besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015), S. 74–80.
  • Kunibert Stock: 500 Jahre Roth. 1487-1987. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte von Roth, Hämmerholz, Hohensayn, Thal, Schlade, Heckenhof, Kohlrich, Herrgottsau, Oettershagen, Oettershagener Mühle/Nisterbrüch, Au an der Nister/Nisterau, Schlafhausen etc., 1. Auflage, Roth 1987.
  • Kunibert Stock: Der Getreideanbau in Roth um 1900, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 33 (1990), S. 175-178.
  • Kunibert Stock: Wiesen und Weiden um Roth, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 35 (1992), S. 175-179.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roth – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Vgl. Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, S. 74-80.
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 371.
  4. Verhandlungen der durch Beschluss der Landesdeputirten-Versammlung ..., Band 1, 1836, S. 583.
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.