Rottendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rottendorf (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rottendorf
Rottendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rottendorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 47′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 252 m ü. NHN
Fläche: 14,83 km²
Einwohner: 5354 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 361 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97228
Vorwahl: 09302
Kfz-Kennzeichen: WÜ, OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 185
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 4
97228 Rottendorf
Webpräsenz: www.rottendorf.eu
Bürgermeister: Roland Schmitt
Lage der Gemeinde Rottendorf im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-Spessart Landkreis Schweinfurt Landkreis Kitzingen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Baden-Württemberg Irtenberger Wald Irtenberger Wald Guttenberger Wald Guttenberger Wald Gramschatzer Wald Würzburg Winterhausen Uettingen Sommerhausen Remlingen (Unterfranken) Reichenberg (Unterfranken) Altertheim Zell am Main Waldbüttelbrunn Waldbrunn (Unterfranken) Veitshöchheim Unterpleichfeld Leinach Thüngersheim Theilheim Tauberrettersheim Sonderhofen Rottendorf Röttingen Riedenheim Randersacker Prosselsheim Ochsenfurt Oberpleichfeld Eisenheim Neubrunn (Unterfranken) Margetshöchheim Kürnach Kleinrinderfeld Kist Kirchheim (Unterfranken) Holzkirchen (Unterfranken) Höchberg Hettstadt Helmstadt Hausen bei Würzburg Güntersleben Greußenheim Giebelstadt Geroldshausen Gerbrunn Gelchsheim Gaukönigshofen Frickenhausen am Main Estenfeld Erlabrunn Eisingen (Bayern) Eibelstadt Bütthard Bieberehren Bergtheim Aub Landkreis Ansbach RimparKarte
Über dieses Bild

Rottendorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rottendorf liegt in der Region Würzburg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rottendorf gliedert sich in drei Ortsteile[2]:

Es gibt nur die Gemarkung Rottendorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rottendorf, ursprünglich „Rotendorf“ oder „Rodendorf“, wurde um 1025 erstmals urkundlich erwähnt. Als Teil des Hochstiftes Würzburg (Stift Haug), das zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Rottendorf 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl
1970 3935
1987 4286
2000 4761
2006 5757
2015 5354

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 21 Mitglieder (mit Bürgermeister):

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rottendorfer Bürgermeister ist Roland Schmitt (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt den geteilten Schild; oben in Rot drei silberne Spitzen - unten in Blau ein goldener Sparren. Die drei silbernen Spitzen in Rot (Fränkischer Rechen) und die Wappenfarben Silber und Rot symbolisieren Hochstift und Domkapitel von Würzburg. Der goldene Sparren auf blauem Grund ist dem Wappen von Stift Haug, Würzburg, entnommen. Das Wappen wurde von dem inzwischen verstorbenen Rottendorfer Maler und Graphiker Ossi Krapf entworfen und am 15. Februar 1962 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Partnerschaft zum nordfranzösischen Ort Troarn (etwa zehn Kilometer von Caen entfernt) besteht seit 1987.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Theatergruppe Rottendorf e.V.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Symphonisches Blasorchester Rottendorf der Musikkapelle Rottendorf e.V.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Käppele
    Kapelle
  • Kriegerdenkmal
  • Wasserschloss
  • Katholische Kirche St. Vitus

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Rottendorf

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rottendorf ist mit insgesamt 3919 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (Stand 30. Juni 2010) der größte Gewerbestandort im Landkreis Würzburg.[4]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsdurchfahrt

Rottendorf hat einen Bahnhof[5], an dem sich die Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg und die Bahnstrecke Würzburg–Bamberg verzweigen. Auf beiden Strecken verkehren stündlich je ein Regional-Express und eine Regionalbahn.

Rottendorf liegt an der Bundesstraße 8, über die die nahe gelegene Anschlussstelle Rottendorf und Biebelried der Autobahn 3 und der A 7 erreicht wird.

Öffentliche Einrichtungen und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine, Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TSV Rottendorf, Fußball, Volleyball, Badminton, Radball, Tischtennis, Schach, Turnen und Gymnastik, Karate
  • Rottendorfer Karnevalsgesellschaft (RoKaGe), eine Abteilung des TSV Rottendorf
  • Bayerisches Rotes Kreuz
  • Wasserwacht, Ortsverband Rottendorf
  • Malteser Hilfsdienst e. V., Ortsverband Rottendorf
  • Freiwillige Feuerwehr Rottendorf
  • KKS-Rottendorf, Kleinkaliber-Schützenverein

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rottendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Bayerische Landesbibliothek Online (BLO)
  3. Hubert Drüppel: „Ortsgeschichte - Aus Rottendorfs Vergangenheit“ auf rottendorf.eu
  4. Gemeinde Rottendorf (Hrsg.): Jahresbericht der Gemeinde Rottendorf 2010, 53.
  5. Historie des Bahnhofs Rottendorf, S. 3 und 5.