Round-Pen

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Ein Round-Pen ist ein runder, eingezäunter Platz, auf dem mit dem Pferd auf einer Kreisbahn gearbeitet wird.

Der in Deutschland ursprünglich gebräuchliche Begriff ist der des Longierzirkels. Da mit der Etablierung der Westernreitweise auch die englischen Begriffe für Kommandos, Ausrüstungsgegenstände usw. übernommen wurden, wurde auch der Begriff Round-Pen mehr und mehr geläufig.

Bei der Arbeit kann es sich um die klassische Arbeit an der Longe oder Doppellonge handeln. Sie dient der Gymnastizierung des Pferdes und dem gezielten Muskelaufbau.

Eine andere Art der Arbeit ist die des Freilaufens, das in der Jungpferdearbeit oder als Dominanztraining eingesetzt wird. Gerade durch die Methoden verschiedener „Pferdeflüsterer“ wurde eine Form dieses Dominanztrainings unter dem Begriff Join-Up sehr publik.

Mehr für das Freilaufen als für das Longieren hat die runde Form des Round-Pen den Vorteil, dass verhindert wird, dass sich das Pferd während der Arbeit in eine Ecke zurückziehen und sich somit der Arbeit entziehen kann.

Im Gegensatz dazu geben andere Theorien einer viereckigen Form, wie sie im spanischen Picadero zu finden ist, den Vorzug, da das Pferd hierdurch eine andere Form der Gymnastizierung erfährt: Statt auf einer Kreisbahn mit konstanter Krümmung zu laufen, wechseln sich auf der einem Kreis nur angenäherten Form Stücke stärkerer und schwächerer Biegung ab.

Neben der Einzäunung sollte ein Round-Pen einen guten, rutschfesten Bodenbelag haben, damit − gerade im höheren Tempo − Unfälle vermieden werden.