Roussey Frères

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Roussey Frères
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Gründung 1931
Auflösung 1956
Sitz Meudon
Branche Automobilhersteller

Roussey Frères war ein französischer Hersteller von Fahrrädern, Motorrädern und Automobilen[1][2].

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter und Paul Roussey gründeten 1931 das Unternehmen. Standort war am Quai de Belfort 15–17 in Dijon. Die Produktion von Fahrrädern und Motorrädern begann. Später war das Unternehmen an der Rue Baudreuil 19 in Meudon ansässig. Zwischen 1948 und 1950 entstanden Automobile. Der Markenname lautete Roussey. 1956 endete die Produktion.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweiräder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1931 und 1934 entstanden Motorräder mit zugekauften Einbaumotoren von Aub, Chaisse und Staub mit 100 cm³ bis 500 cm³ Hubraum. Ab 1948 wurde ein Einzylindermotor mit 50 cm³ Hubraum gefertigt, der als Hilfsmotor an Fahrräder montiert werden konnte. Das Getriebe verfügte über zwei Gänge. 1952 folgte ein Motorroller mit Einrohrrahmen.

Automobile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einzige Modell war eine zweitürige, viersitzige Limousine, die sowohl im Oktober 1948[3] als auch im Oktober 1949[4] auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert wurde. Für den Antrieb sorgte ein luftgekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 700 cm³ Hubraum. Das Fahrzeug verfügte über Frontantrieb. Das Getriebe hatte vier Gänge. Nur wenige Fahrzeuge wurden verkauft.[1] Laut einer Quelle ging es nicht in Serienproduktion.[2] Eine andere Quelle gibt an, dass es ein Einzelstück blieb.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 3: P–Z. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • René Bellu: Les voitures françaises des années 50. Editions Jean-Pierre Delville, Paris 1983, ISBN 2-85922-032-1. (französisch)* René Bellu: Automobilia. Ausgabe 12. Toutes les voitures françaises 1949. Salon 1948. Histoire & Collections, Paris 1999. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 16. Toutes les voitures françaises 1950. Salon 1949. Histoire & Collections, Paris 2000. (französisch)
  • S. Ewald: Enzyklopädie des Motorrads. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-5364-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.
  2. a b Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. Bellu: Toutes les voitures françaises 1949.
  4. Bellu: Toutes les voitures françaises 1950.
  5. Hanns-Peter Baron von Thyssen-Bornemissza: Lexikon der vergessenen Automarken. (abgerufen am 16. November 2013)