Royal Dutch Shell

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Royal Dutch Shell plc

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Rechtsform public limited company
ISIN GB00B03MLX29 (A)
GB00B03MM408 (B)
Gründung 2005 (ursprüngliche Gründung der Shell Gruppe: 1907)
Sitz London, Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
(Hauptverwaltung in
Den Haag, NiederlandeNiederlande Niederlande)
[1]
Leitung Charles O. Holliday (Chairman)
Ben van Beurden (CEO)[2]
Mitarbeiterzahl 81.000[3]
Umsatz 388,4 Mrd. US-Dollar (2018)[3]
Branche Mineralölunternehmen
Website www.shell.com
Stand: 31. Dezember 2018

Größte Unternehmen der Welt 2012 nach Umsatz
Shell-Benzin für Sir Ernest Henry Shackleton, Antarktis-Expedition 1915.
Shell-Tankwagen aus dem Jahr 1926 auf Basis des Ford Modell TT.
Größte Unternehmen der Welt 2005 nach Gewinn

Die Royal Dutch Shell (RDS) ist eines der weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen. Der Konzern ist in mehr als 140 Ländern aktiv. Weltweit beschäftigt Shell rund 81.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2018 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 388,4 Mrd. US-Dollar.[3] Etwa eine Million Anleger investieren in rund acht Milliarden Aktien. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2019 ergab, dass Royal Dutch Shell mit einem Ausstoß von 31,95 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent seit 1965 das Unternehmen mit dem weltweit siebthöchsten Ausstoß in diesem Zeitraum war.[4] Das Unternehmen ist als Royal Dutch Shell plc in das Handelsregister in London eingetragen. Die Hauptverwaltung befindet sich in Den Haag.[1]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Struktur der Großkonzerne in der Erdölbranche
Entwicklung des Shell-Pecten durch fortgesetzte Stilisierung (ab Mitte der 1930er Jahre bis heute)

Die Marke und Unternehmensgruppe Shell geht zurück auf die Gründung eines Kuriositätengeschäfts im Jahre 1833 im Londoner Eastend durch Marcus Samuel. Ein Großteil seines Handels basierte auf dekorativen Muscheln (engl.: „Shell“), die zur Ornamentierung für Schachteln oder als Sammlerobjekte im Viktorianischen England beliebt waren und von ihm aus Fernost importiert wurden.

Seine zwei Söhne, der gleichnamige Marcus Samuel, 1. Viscount Bearsted, sowie Samuel Samuel, führten das Geschäft fort. Der Muschelimport wurde zu einem Import-Export-Handel weiter entwickelt, der sich zum Transport von Kerosin zu Beleuchtungszwecken wandelte. Schließlich kam es 1890 zur Entscheidung, Tankschiffe zum Öltransport unter dem Firmennamen The Shell Transport and Trading Company p.l.c. (London) zu bauen. Dieses Transportgewerbe wurde im weiteren ergänzt durch Förderung (Öl-Quellen-Fund in Borneo, 1897) und Raffinierung von Öl. Marcus Samuel jun. behielt den etablierten Firmennamen des Vaters aus Sentimentalität bei.[5] Ferner verwendete er aus Tradition die Kammmuschel als Logo.

1907 schloss Henri Deterding die N.V. Koninklijke Nederlandse Petroleum Maatschappij in Den Haag mit M. Samuels Firma zusammen. Es entstand die Royal Dutch Shell Gruppe.

Die N.V. Koninklijke Nederlandsche Maatschappij tot Exploitatie van Petroleumbronnen in Nederlandsch-Indië war 1890 gegründet worden. König Wilhelm III. hatte sich mit 25 % an ihr beteiligt und der Aktiengesellschaft daher auch die Firmierung unter dem Titel Königliche gestattet. Die Besitzanteile lagen bei 60:40 für die niederländische Gesellschaft. Beide Unternehmen bündelten ihr Geschäft, blieben aber einzeln als Holdinggesellschaften bestehen. Das niederländische Unternehmen wurde zur Royal Dutch Petroleum Company umbenannt. Im Juli 2005 wurden beide Unternehmen zur Royal Dutch Shell plc vereinigt, einer Aktiengesellschaft nach englischem Recht, die an den Börsen in London, Amsterdam und New York notiert ist. Der Unternehmenssitz ist in Den Haag.

Zu den Großaktionären des Unternehmens gehört unter anderem das niederländische Königshaus.[6][7] Seine durch verschiedene Familienstiftungen gehaltene Beteiligung am Gesamtkonzern wird heute auf etwa 3,5 % geschätzt.[8]

Im April 2015 vereinbarte Royal Dutch Shell die Übernahme der britischen BG Group für 47 Mrd. Pfund.[9] Wie Shell im Februar 2016 mitteilte, sei die Übernahme der BG Group vollständig abgeschlossen.[10]

Wirtschaftliche Situation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 erwirtschaftete Shell einen Gewinn von 25,3 Milliarden US-Dollar, der Umsatz betrug 379 Mrd. US-Dollar.

Im Jahr 2007 konnte Shell seinen Gewinn auf 31,3 Mrd. US-Dollar steigern, dies bedeutet ein Plus von 23 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz konnte auf 356 Mrd. US-Dollar gesteigert werden, ein Plus von 12 %.

Im Jahr 2011 stieg der Umsatz auf 470,17 Mrd. US-Dollar und war damit so hoch wie noch nie zuvor (368,08 Mrd. US-Dollar im Jahr 2010). Der Nettogewinn betrug 30,92 Mrd. US-Dollar.

Durch den starken Ölpreisverfall 2015 ging der Umsatz der Shell Gruppe für das Jahr 2016 auf 233,6 Mrd. US-Dollar zurück. Der Gewinn sank auf 4,8 Mrd. US-Dollar.

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Shell Research Centre in Amsterdam

Shell ist weltweit in fünf Geschäftsbereichen aktiv:

Shell ist an Explorations- und Förderprojekten in über 45 Ländern beteiligt. Die Produktion an Erdöl, Erdgas und anderen Kohlenwasserstoffen beläuft sich auf rund 3,8 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag (ein Barrel entspricht 159 Litern). Der Anteil des Erdgases an der gesamten Kohlenwasserstoff-Förderung beträgt mittlerweile schon knapp 50 Prozent. Shell ist einer der größten Vertreiber von Kraft- und Schmierstoffen der Welt und eine der bekanntesten Marken. Täglich nehmen im Schnitt rund 25 Millionen Tankstellen-Kunden weltweit Dienstleistungen von Shell in Anspruch. 2018 hat Shell an 65 Tankstellen in der Schweiz ein Migrolino betrieben.[11]

Shell investiert auch in Erneuerbare Energien. Über die Unternehmenstochter Solar Frontier (bis 2010 Showa Shell Solar) expandiert Shell im Bereich der Photovoltaik, außerdem plant und betreibt Shell Windparks vor allem in den USA. Weiterhin soll die Erforschung und Entwicklung von Kraftstoffen aus Biomasse weiter ausgebaut werden, in diesem Segment ist Shell der weltgrößte Einkäufer und Anwender.[12] Shell engagiert sich ferner auf dem Sektor der Wasserstoffwirtschaft. Shell wird nach eigenen Angaben 2012 rund 30 Milliarden USD, davon 80 % in die Suche und Förderung von Energie und die Erschließung neuer Öl- und Gasquellen investieren.[13]

Konzernstruktur/Unternehmensbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Firmensitz in Den Haag
  • Royal Dutch Shell plc, Den Haag, Niederlande
    • Deutsche Shell Holding GmbH, Hamburg
      • Shell Deutschland Oil GmbH, Hamburg
        • euroShell Deutschland GmbH, Hamburg
        • CARISSA Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg
        • Deutsche Gesellschaft für Tankstellen- und Parkhausinteressen mbH, Hamburg
        • IVV – Industrie-Versicherungsvermittlungs-Gesellschaft mbH, Hamburg
        • Shell Aviation Services GmbH, Hamburg
      • Shell Global Solutions (Deutschland) GmbH, Hamburg
    • Shell Chemie Beteiligungsgesellschaft mbH
    • Shell Deutschland Schmierstoff GmbH
    • Shell Direct GmbH
    • Shell Direct Services GmbH
    • Shell Energy Deutschland GmbH
    • Shell Energy Services GmbH
    • Shell Erdgas Beteiligungsgesellschaft mbH
    • Shell Erdgas Marketing GmbH & Co. KG
    • Shell Erneuerbare Energien GmbH
    • Shell Exploration et Production du Maroc GmbH
    • Shell Grundstücksgesellschaft Wesseling GmbH & Co. KG
    • Shell Verwaltungsgesellschaft für Erdgasbeteiligungen mbH
    • Shell Petroleum Development Company of Nigeria (SPDC), der größte in Nigeria tätige Erdölkonzern, ein Konsortium der Nigerian National Petroleum Corporation (NNPC, 55 % der Anteile) mit der Elf Petroleum Nigeria Limited (10 %) und der Nigerian Agip Oil Company (NAOC, 5 %) unter der operativen Leitung von Shell (30 %).[14]
    • Shell Nigeria Exploration and Production Company (SNEPCO)
    • Shell Nigeria Gas (SNG)
    • Shell Nigeria Oil Products (SNOP)
    • The New Motion Deutschland GmbH[15]

Shell in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochregallager des Schmierstoffwerks der Shell Deutschland Oil GmbH (abgerissen Sommer 2018)
Shell-Tankanhänger
Shell-Tankstelle in Hennstedt, Dithmarschen
Gusseiserne Benzinsäule „Eiserne Jungfrau“, Baujahr 1925
Zapfsäule „Beckmeter“, gebaut bei Beck & Co. in Großbritannien, 1930
Doppelsäule (1952), in der Classic Remise Berlin

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Royal Dutch (Shell) ist in Deutschland seit dem Jahr 1902 präsent. Bis 1947 ist die Geschichte der Shell in Deutschland die Geschichte der Rhenania-Ossag Mineralölwerke AG (seit 1947 Deutsche Shell AG).

1980 betrieb Shell in Westdeutschland 2795 Tankstellen (Marktanteil: 10,8 Prozent), davon 1422 mit Selbstbedienung.

2002 wurde das Downstream-Geschäft (Raffinerien, Logistik, Tankstellen) der RWE Dea in ein Joint-Venture mit Shell unter dem Namen Shell & DEA Oil GmbH eingebracht und zum 1. Juli 2002 vollständig durch Shell übernommen. Am Ende des Jahres 2003 wurde diese dann in Shell Deutschland Oil GmbH umbenannt.

Im August 2002 wurden ca. 40 Tankstellen nach der Fusion aus kartellrechtlichen Gründen an die Westfalen AG abgegeben, weitere an Classic und Q1. Ab 2004 wurden bis auf eine einzige alle DEA-Tankstellen in Shell umgeflaggt. Die letzte DEA-Tankstelle befindet sich seit 2017 nicht mehr in Haltern am See, sondern in Süddeutschland. Durch diese Verwendung sichert sich Shell das Markenrecht an DEA.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Shell ist in Deutschland in den Geschäftsfeldern Mineralölverarbeitung und -vertrieb, Exploration & Produktion von Erdgas und Erdöl, Erdgas-Marketing, Chemie sowie Erneuerbare Energien aktiv. Das Kerngeschäft wird von der Shell Deutschland Oil GmbH betrieben (Geschäftsführung: Vorsitzender Thomas Zengerly, Ralf Voigt, Marion Bönsch[16]). Einige Geschäftsaktivitäten werden über separate Gesellschaften wahrgenommen. Die Forschungsaktivitäten sind in Shell Global Solutions integriert, dem weltweiten Shell Forschungsverbund.

Mit den Aktivitäten in Deutschland erwirtschaftete Shell im Jahr 2004 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro. Einschließlich der Tochter- und Enkelgesellschaften beschäftigt Shell in Deutschland rund 7000 Mitarbeiter.

Shell in Deutschland betreibt eine eigene Raffinerie und ist außerdem an zwei weiteren beteiligt. Mit einer Raffineriekapazität von 35,3 Millionen Tonnen ist das Unternehmen der führende Raffineriebetreiber in Deutschland.

Auf dem Grasbrook im Hamburger Hafen betreibt Shell ein Schmierstoffwerk mit einer Kapazität von 350.000 Tonnen pro Jahr. Damit ist das "Shell Grasbrook Lubricants Centre" eines der größten Schmierstoffwerke Europas und in der Shell Gruppe weltweit.

Als Teil der unternehmensweiten Forschungsaktivitäten betreibt Shell in Hamburg seit 1956 ein Forschungslabor. Dieses Labor arbeitet vor allem im Bereich Kraftstoffe (unter anderem auch Spezialkraftstoffe für die Formel 1) und Schmierstoffe für Großmotoren (Schifffahrt, Energieerzeugung).

Mit einem flächendeckenden Netz von rund 2000 Tankstellen (inkl. Markenhandelsstationen) ist Shell bundesweit vertreten. Heizöl und andere Mineralölprodukte werden Deutschlandweit über ein Netz von Niederlassungen und Markenhändlern verkauft, unter anderem über das Tochterunternehmen Shell Direct GmbH.

Der Bedarf an Erdgas steigt stetig, da sich immer mehr Haushalte und gewerbliche Verbraucher für Erdgas entscheiden. Shell betreibt das Erdgasgeschäft in Deutschland im Wesentlichen durch die Shell Energy Deutschland (Erdgasmarketing; Sitz in Hamburg). Zu den Kunden zählen Stadtwerke, regionale Erdgasverteiler und Industriebetriebe. Insgesamt ist Shell mit rund 15 Prozent am deutschen Erdgasmarkt beteiligt. Shell ist zu 50 % an der BEB Erdgas und Erdöl beteiligt. Deren Erdgastransportgeschäft wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2008 an die niederländische Gasunie verkauft.[17] Zum 1. September 2011 wurde das Erdgasspeichergeschäft der BEB verkauft.[18]

Außerdem ist Shell in Deutschland in den Bereichen Luftfahrt (Flugkraftstoffe), Schifffahrt und Bitumen aktiv.

Shell hat Anfang 2006 sein Solargeschäft auf Siliziumbasis in Deutschland veräußert. Laut einer Shell-Pressemeldung vom 2. Februar 2006 hat sich Shell dazu entschieden, Produktion, Vertrieb, Marketing sowie die Forschung und Entwicklung von Solarzellen auf Siliziumbasis an die Solarworld AG, Bonn, zu verkaufen. Shell stellte pro Jahr Silizium-basierte Solarzellen mit einer Gesamtleistung von etwa 80 Megawatt her. Die Produktionsstätten in den USA (in den Staaten Washington und Kalifornien) sowie in Deutschland gehen an Solarworld über. Solarworld übernimmt auch die insgesamt 579 Mitarbeiter, die in diesem Bereich tätig sind.

Von August 2005 bis November 2009[19] hielt Shell Deutschland Oil (Peter Seifried, Klaus Bortel, Amrin Senger) eine Minderheitsbeteiligung an der CHOREN Industries GmbH, Freiberg. Mit diesem Engagement stellten Shell und CHOREN die Weichen für den Bau der weltweit ersten kommerziellen Anlage für die Umwandlung von Biomasse in hochwertigen synthetischen Kraftstoff (BtL-Kraftstoff) unter der Marke „SunFuel“. Diese relativ kleine Anlage wurde 2009 fertiggestellt.

Josef Waltl wurde im Jahr 2006 zum Vorsitzenden des MWV Deutschland (Mineralölwirtschaftsverband e.V.) bestellt. Im Januar 2017 lag Shell mit 1.929 Straßentankstellen auf Rang 2, nur Aral hatte ein größeres Tankstellennetz.[20]

Seit dem 13. Juli 2017 können Kunden erstmals an teilnehmenden Shell Tankstellen in Hamburg und Berlin ihren Kraftstoff direkt an der Zapfsäule mit ihrem Smartphone bezahlen. Dabei kooperiert Shell mit dem etablierten Bezahldienstleister PayPal.[21] Nach der Testphase in Hamburg und Berlin ist die SmartPay-Funktion innerhalb der ShellApp seit dem 22. März 2018 an mehr als 1.500 Shell Stationen einsetzbar.[22]

Im Februar 2019 wurde gemeldet, dass die Sonnen GmbH durch Shell übernommen wurde und noch auf die Zustimmung der Kartellbehörden gewartet wird.[23]

Shell in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Shell-Konzern begann bereits in den 1920er Jahren in Österreich Fuß zu fassen. Die Shell Petroleum AG wurde 1924 als Tochterunternehmen der damaligen Royal Dutch Shell gegründet.[24] Aktiv wurde Shell in Österreich aber bereits 1923 durch Zusammenarbeiten mit der 1886 gegründeten Aktiengesellschaft der Wien-Floridsdorfer Mineralölfabrik, Eigentümerin der seit 1864 örtlich bestehenden „Fabrik für Petroleumprodukte“. Jene AG befand sich damals durch mittelbare Folgen des Ersten Weltkrieges – allen voran einer unterbrochenen Rohgüterversorgung aus Galizien – in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Royal Dutch Shell sicherte damals deren Weiterbestand durch die Lieferung von Rohöl aus Rumänien, wo sich der Ölmultikonzern zuvor bereits eingekauft hatte. Dieser Handelsbeziehung folgte schließlich 1929 der vollständige Aufkauf und die Umtaufung jenes Betriebes in Aktiengesellschaft der Shell-Floridsdorfer Mineralölfabrik. Im Zuge der regionalen Expansion wurde außerdem mit der Erschließung von Öl in Österreich begonnen. Zu diesem Zweck wurde bereits 1935 von der Bataafsche Petroleum Maatschappij N.V., einer damaligen Tochter der Royal Dutch Shell, zusammen mit der Socony-Vacuum Oil, einem Vorgängerkonzern des heutigen Exxon Mobil, die immer noch bestehende Rohölgewinnungs Aktiengesellschaft (RAG) gegründet.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als 1938 der Anschluss Österreichs an Deutschland erfolgte, wurden die österreichischen Shell-Unternehmen in den deutschen Konzern rechtlich eingegliedert. Während des Krieges zählte die Shell-Raffinerie in Floridsdorf zur strategisch wichtigen Infrastruktur. Obwohl sie deshalb verstärkt Ziel alliierter Bombardements wurde, konnte ihr Betrieb vergleichsweise lange – bis ins Frühjahr 1945[25] – aufrechterhalten werden. Möglich wurde dies unter anderem durch den Einsatz von etwa 250 ungarischen jüdischen Zwangsarbeitern, die zu diesem Zweck von der SS in einem Floridsdorfer Arbeitslager gefangengehalten wurden.[26][27]

Die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs folgende Besatzung Österreichs hatte für die Industrie weitreichende Folgen. Aufgrund des Beschlusses der Potsdamer Konferenz vom 1. August 1945 übernahm die Sowjetunion 1946 im Rahmen der USIA zahlreiche österreichische Betriebe. Die Erdölindustrie des Ostens wurde Teil der neu gegründeten „Sowjetischen Mineralöl-Verwaltung“, kurz SMV.[28]

Shell Austria[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Royal Dutch Shell im Osten Österreichs nach dem Krieg der sowjetischen Verstaatlichung im Osten machtlos gegenüber war, begann man im nicht zur sowjetischen Besatzungszone gehörenden Westen Österreichs mit dem Wiederaufbau der österreichischen Tochter – nunmehr unter dem Namen Shell Austria AG.[24]

1955 wurde aufgrund der durch den Staatsvertrag nun wirksam gewordenen Verstaatlichungsgesetze von 1946 und 1947 die zur SMV gehörende Erdölindustrie in den Besitz der Republik Österreich überführt und der Österreichischen Mineralölverwaltung zugeordnet.[29] Im Wiener Memorandum vom 10. Mai 1955, einem multilateralen Abkommen mit den westlichen Besatzungsmächten, verpflichtete sich die Republik Österreich, jene verstaatlichten heimischen Erdölkonzerne, die vor Kriegsbeginn in französischer, kanadischer, amerikanischer oder niederländisch-englischer Hand waren, zurückzugeben.[30][31]

Bis 1970 betrieb Shell Austria die Raffinerie Floridsdorf, dann wurde diese stillgelegt und man übersiedelte 1971 in das Ölhafen-Industriegebiet der Wiener Lobau, wo sich bis zur Schließung 2010 das österreichische Hauptwerk und -lager befand.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
* Geschichte / Meilensteine ab 1971 bis ins 21. Jahrhundert
  • Aufbau des Tankstellen-Imperiums in Österreich
  • Eckdaten der Shell Austria heute (Geschäftszahlen etc.)
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Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nigeria: Finanzierung von Bürgerkrieg und Waffenhandel, Kooperation mit Militärregimen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1950er Jahren begann Shell in Nigeria im Lebensraum des Volkes der Ogoni gegen deren Willen mit der Ölförderung.[32] Durch die daraus resultierte massive Umweltverschmutzung[33] wurden die Ogoni ihrer Lebensgrundlage beraubt, was zu Tausenden von Toten führte. Der renommierte Ogoni-Schriftsteller Ken Saro-Wiwa schrieb das Buch Flammen der Hölle (Anspielung auf das Abfackeln von Erdgas), in dem er die Schandtaten des Ölkonzerns öffentlich machen wollte und gründete die MOSOP (Movement for the Survival of the Ogoni People). 1990 schaltete der Konzern gegen Proteste im Dorf Umuechem die umstrittene Mobile Polizeieinheit ein, dabei wurden achtzig Menschen getötet und 495 Häuser zerstört. Bei Massenprotesten 1993 kam es zu Unruhen, die Regierung General Abachas ließ daraufhin 2000 Menschen hinrichten, geschätzte 80.000 Personen wurden vertrieben.[34] 1995 wurden Saro-Wiwa und acht weitere MOSOP-Führer in einem offensichtlichen Scheinprozess zum Tode verurteilt und hingerichtet. Weder zahlreiche Appelle und Proteste von Menschenrechtsorganisationen, Staats- und Regierungschefs anderer Länder, noch stille Diplomatie von internationalen Organisationen wie der EU, der UNO oder der Organisation für Afrikanische Einheit konnten die nigerianische Regierung zu einer Begnadigung der Verurteilten bewegen.

Neuen Aufschluss über die katastrophale Situation der Menschen im Ölland Nigeria gibt die englische Ausgabe von „National Geographics“ vom Februar 2007. Trotz eines Verbotes durch den Federal High Court of Nigeria 2005 wurden 2006 noch über 3,5 Mio. Tonnen Kohlenwasserstoffe, vor allem Erdgas, von der Shell Petroleum Development Company (SPDC) Tag und Nacht abgefackelt. Die Möglichkeit einer Einhaltung des gesetzlichen Verbotes ab 2008 wurde von Shell bisher nicht bestätigt, das Gesetz angefochten.[35] Aus diesem Anlass musste Shell 2005 den „Public Eye Award“ in seiner ursprünglichen Form als Negativ-Preis entgegennehmen.

Rapider Bevölkerungszuwachs, innenpolitische Probleme und ethnische Konflikte sowie soziale und wirtschaftliche Nöte verursachen weiter Unruhen in den Ölfördergebieten. Wesentlicher Streitpunkt ist die gerechte Verteilung der Öleinnahmen durch die nigerianische Zentralregierung und die Verwendung der Gelder in den Regionen und auf lokalen Ebenen.[36]

Im Jahr 1996 reichten Familienmitglieder von Ken Saro-Wiwa Klage wegen Menschenrechtsverletzungen gegen Shell in den USA ein. 1998 wies ein US-Bundesrichter die Klage zurück, das Berufsgericht nahm den Fall im September 2008 wieder auf und verwies sie an den Obersten Gerichtshof in New York.[37] Dieses verkündete am 26. März 2001 die Aufnahme des Verfahrens, das bis heute anhängig ist und im Februar 2010 erneut verschoben wurde.[38]

Im Dezember 2010 wurden durch die von Wikileaks veröffentlichte diplomatische Korrespondenz neue Hinweise bekannt, dass „Shell alle für seine Geschäfte relevanten Ministerien in Nigeria unterwandert“ hat. Shell bezeichnete die Berichte daraufhin als unwahr und will sie nicht weiter kommentieren.[39][40]

Brent Spar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shell geriet 1995 in die Kritik, als es die Erdölplattform „Brent Spar“ im Atlantik versenken wollte. Durch verschiedene Aktionen im Zeitraum April–Juni 1995 kritisierte Greenpeace diese Versenkung. Am 16. Juni gab die Umweltschutzorganisation dabei falsche Zahlen zu den Ölrückständen an, während sie ihre Aktionen vorher auf korrekten Zahlen aufgebaut hatte. Zahlreiche Organisationen riefen sogar zu einem Boykott gegen Shell auf. Aufgrund des großen öffentlichen Drucks ließ Shell am 20. Juni von seinen Plänen ab und entschloss sich, die Brent Spar an Land zu demontieren.

Irland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Irland plant Shell (in Kooperation mit StatoilHydro und Marathon) gegen den Willen der örtlichen Bevölkerung die Errichtung einer an Land gebauten Raffinerie für Erdgas aus dem Atlantik. Die Bewohner der abgelegenen Gegend befürchten die Zerstörung ihrer Umwelt und ihrer Lebensgrundlagen. Eine Gruppe führt unter dem Namen Shell to sea den Widerstand gegen das Projekt. Im Mai 2007 wurde dem Anwohner und Aktivisten Willie Corduff für seinen Einsatz der Goldman Environmental Prize verliehen.[41]

Arktis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2012 kündigte Shell an, in der Arktis nach Öl zu bohren. Laut Greenpeace seien die Folgen eines Ölunfalls in dem empfindlichen Ökosystem kaum beherrschbar. Die NGO meint, dass das Unternehmen aus Brent Spar nichts gelernt habe, und protestiert deshalb in einer weltweiten Kampagne.[42] Dieser Darstellung entspricht der Vorfall Anfang Januar 2013, bei der die Plattform Kulluk auf Grund lief.[43] Hierfür hat Shell den Publikumspreis des Negativawards Public Eye Award 2013 erhalten.[44] Im selben Jahr kaperte das Peng Collective eine Veranstaltung von Shell in Berlin und inszenierte eine Ölfontäne.[45]

Niger-Delta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2012 hatte die US-amerikanische Firma Accufacts Inc. einen Zwischenfall aus dem Jahr 2008 untersucht, in dem das Wasser und der Boden um die Stadt Bodo durch Shell verseucht wurde. In diesem Jahr waren nach Angaben von Shell insgesamt 1640 Barrel Öl ausgetreten. Accufacts Inc. hingegen hatte herausgefunden, dass jedoch über mehrere Wochen zwischen 1440 und 4320 Barrel Öl je Tag austraten.[46] 2015 muss das Unternehmen 70 Millionen Euro Schadenersatz für die Ölpest von 2008 zahlen. Etwa ein Drittel der Summe wird an die Kommune Bodo gezahlt, der Rest direkt an die 15.600 betroffenen Fischer und Farmer.[47] 2017 wurde Shell angeklagt, an der Ermordung von 9 Umweltaktivisten in den 90er Jahren beteiligt gewesen zu sein. Die Anklage stützt sich auf firmeninterne Notizen, welche Amnesty International erhalten hat.[48]

Treueprämien-Aktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 2014 startete Shell eine Aktion zur Kundenbindung. Shell Deutschland versprach bundesweit allen interessierten Kunden, die in seinen Tankstellen 999 Treuepunkte sammeln, einen Amazon Kindle Paperwhite. Die Aktion wurde in den eigenen Tankstellen und im Radio beworben.

Treuepunkte gab es nicht nur für das Tanken, sondern auch für den Einkauf im Tankstellenladen. Beispielsweise erhielt der Kunde für den Kauf von Schokolade im Wert von 1,20 Euro bereits 100 Prämienpunkte. Normalerweise verteilt Shell pro getanktem Liter Sprit nur einen Prämienpunkt an seine Kunden, bzw. an Kunden mit ADAC-Mitgliedskarte zwei, oder die das hauseigene V-Power Benzin tanken, zehn.[49] Für weniger als 10 Euro Umsatz wäre ein E-Buchlesegerät zum damals gültigen Listenpreis von 129 Euro eintauschbar gewesen.

Die Mehrzahl der Kunden konnte allerdings gar keine Prämien eintauschen. Anders als ursprünglich angekündigt wurde die Prämie nicht über das Tankstellennetz verteilt, sondern über die Shell-Homepage. Da die Zahl der Seitenzugriffe nach Angaben von Shell am 2. Mai 2014 40-fach höher als üblich lag, kam es zu Serverausfällen. Viele Kunden gingen leer aus, weil das Angebot bereits binnen drei Stunden vergriffen war und nicht wie angedacht im ganzen Mai 2014 verfügbar blieb.[49] Es folgte ein Shitstorm in den sozialen Netzwerken des Internets und ausgiebiges Medienecho.[50]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Royal Dutch Shell: Shell at a glance. (Memento vom 12. Juli 2013 im Internet Archive)
  2. Ben van Beurden, in: Internationales Biographisches Archiv 44/2013 vom 29. Oktober 2013, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  3. a b c Geschäftsbericht 2018, abgerufen am 20. Mai 2019 (englisch)
  4. Revealed: the 20 firms behind a third of all carbon emissions. The Guardian, abgerufen am 9. Oktober 2019 (englisch).
  5. (Memento vom 26. September 2007 im Internet Archive) Bob Weintraub, Negev Academic College of Engineering, Beersheva
  6. „Königliche“ Shell gerät immer tiefer in die Krise. (Memento vom 24. März 2012 im Internet Archive) auf: stern.de vom 23. März 2004, abgerufen am 4. Juni 2010.
  7. Das niederländische Königshaus soll sparen. (Memento vom 30. November 2016 im Internet Archive) auf: welt.de vom 12. September 2009, abgerufen am 4. Juni 2010.
  8. The Guardian, 30. Juni 1999 (Memento vom 7. September 2017 im Internet Archive)
  9. Süddeutsche Zeitung: Shell schließt Milliarden-Deal (Memento vom 8. April 2015 im Internet Archive), 8. April 2015.
  10. boerse.de: Shell schließt BG-Übernahme ab (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive), 15. Februar 2016.
  11. Philipp Albrecht: Migros: Wie Denner und Migrolino zuverlässig Gewinne abliefern. In: bilanz.ch. 24. April 2019, abgerufen am 4. Mai 2019.
  12. Tim Webb: Biofuels, not wind and solar power are Shell's energy future. The Guardian, 17. März 2009, archiviert vom Original am 4. November 2013; abgerufen am 20. März 2009 (englisch).
  13. Martin Brosy: Royal Dutch Shell setzt auf das Zukunftsgeschäft Gas-Markt. (Memento vom 19. Juni 2012 im Internet Archive) In: boersenpoint.de. 17. Juni 2012, abgerufen am 15. Januar 2017.
  14. (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive) Shell Nigeria Companies
  15. Elektromobilität: Shell investiert in Stromtankstellen. Abgerufen am 27. August 2019.
  16. Geschäftsführung der Shell Deutschland Oil GmbH. In: Impressum der Webseite shell.de. Abgerufen am 4. Januar 2019.
  17. ExxonMobil und Shell verkaufen deutsches Erdgastransport Geschäft (Memento vom 25. Januar 2009 im Internet Archive)
  18. BEB Speicher auf Storenergy übertragen (Memento vom 12. November 2011 im Internet Archive)
  19. choren.com: Pressemitteilung vom 5. November 2009 (Memento vom 1. Oktober 2010 im Internet Archive)
  20. ADAC: Anzahl an Tankstellen und Markenverteilung. Abgerufen am 21. September 2018.
  21. Shell und PayPal bieten mobiles Bezahlen mit Smartphone an der Zapfsäule an (Memento vom 30. Oktober 2017 im Internet Archive). In: www.shell.de am 13. Juli 2017, abgerufen am 29. Oktober 2017.
  22. (Memento vom 24. März 2018 im Internet Archive)
  23. https://www.golem.de/news/erneuerbare-energien-shell-uebernimmt-heimakku-hersteller-sonnen-1902-139433.html
  24. a b shell.com: Historie der Shell Austria (Memento vom 1. Juli 2011 im Internet Archive), 28. August 2006.
  25. fp.tsn.at: Zeitleiste Österreich (Memento vom 1. September 2006 im Internet Archive), Abs. 1945, 28. August 2006.
  26. cmht.com: Zwangsarbeits-Fälle bei Royal Dutch Shell (Memento vom 21. Mai 2009 im Internet Archive), Abs. Shell Austria AG, 28. August 2006.
  27. grg21oe.at: Befreiung KZ Mauthausen (Memento vom 23. Mai 2007 im Internet Archive), Abs. Nebenlager des KZ Mauthausen in Floridsdorf, 28. August 2006.
  28. aeiou.at: Deutsches Eigentum in Österreich (Memento vom 9. Oktober 2006 im Internet Archive), 28. August 2006.
  29. aeiou.at: Erdöl in Österreich (Memento vom 4. Oktober 2006 im Internet Archive), 28. August 2006.
  30. ooe.kpoe.at: Die Entwicklung der Verstaatlichten bis Anfang der 80er Jahre (Memento vom 24. Juni 2006 im Internet Archive). 28. August 2006.
  31. Upstream Oil and gas companies: RAG (Memento vom 8. Oktober 2008 im Internet Archive). Abs. History, abgerufen am 7. März 2007.
  32. Im kritischen Überblick: Rüdiger Hahn: Das Fallbeispiel der Ölindustrie in Nigeria. In: Multinationale Unternehmen und die Base of the Pyramid. Gabler, Wiesbaden, ISBN 978-3-8349-1643-3, S. 178–187 und Richard Boele, Heike Fabig, David Wheeler: Shell, Nigeria and the Ogoni. A study in unsustainable development: II. Corporate social responsibility and 'stakeholder management' versus a rights-based approach to sustainable development. In: Sustainable Development. 9, 2001, S. 121–135, doi:10.1002/sd.168.
  33. Alexander Göbel: Die „vergessene Ölpest“ im Nigerdelta. – tagesschau.de (Artikel vom 12. Juni 2010) (Memento vom 15. Juni 2010 im Internet Archive) auf: tagesschau.de 12. Juni 2010.
  34. Some Things Never Change, The Guardian, 8. November 2000; zitiert nach Schwarzbuch Markenfirmen
  35. Shell Nigeria Report 2006 (Memento vom 19. Februar 2009 im Internet Archive).
  36. Sebastian Bräuer: Eine interne Studie stellt fest: Die Produktion des Energiekonzerns im Nigerdelta ist bedroht. Geld, das Shell für Entwicklungsprojekte ausgibt, verschärft gewalttätige Konflikte (Memento vom 18. Februar 2009 im Internet Archive). In: Die Zeit, Nr. 27/2006 vom 28. Juni 2006.
  37. The Guardian, Kurzmeldung, 27. September 2009; zitiert nach Schwarzbuch Markenfirmen
  38. Royal Dutch Shell PLC: Dutch Court Adjourns Shell Nigeria Lawsuit Until Summer (Memento vom 17. Januar 2012 im Internet Archive) (10. Feb 2010)
  39. FTD.de, 2010: Neue Wikileaks-Enthüllungen. Shells Kontakte und Mugabes Geschäfte. (Memento vom 11. Dezember 2010 im Internet Archive) In: Financial Times Deutschland. vom 9. Dezember 2010, abgerufen am 9. Dezember 2010.
  40. Wikileaks Cable Viewer: 09ABUJA1907 (Memento vom 13. Dezember 2010 im Internet Archive), 09ABUJA259 (Memento vom 12. Dezember 2010 im Internet Archive), abgerufen am 9. Dezember 2010.
  41. Küste in Brand: Im Westen Irlands baut ein Konsortium um Shell eine Hochdruckpipeline für Gasvorkommen … In: Junge Welt vom 5. Juni 2008.
  42. Protest gegen Ölbohrungen von Shell in der Arktis. In: Greenpeace. 16. März 2012, archiviert vom Original am 19. Juli 2012; abgerufen am 22. Juli 2012.
  43. Shell-Ölbohrinsel vor Alaska auf Grund gelaufen. In: Spiegel Online. 2. Januar 2013, archiviert vom Original am 4. Januar 2013; abgerufen am 4. Januar 2013.
  44. Wirminghaus, Niklas: Public Eye Awards: Schmähpreis für Goldman Sachs und Shell (Memento vom 25. Januar 2013 im Internet Archive) bei Spiegel Online, 24. Januar 2013, abgerufen am 24. Januar 2013.
  45. Protest beim „Science Slam“: Schmutzfontäne gegen Shell (Spiegel Online) (Memento vom 18. April 2015 im Internet Archive)
  46. Ölkatastrophe im Niger-Delta weitaus größer, als von Shell angegeben. In: Amnesty International. 23. April 2012, archiviert vom Original am 18. Juni 2012; abgerufen am 22. Juli 2012.
  47. Entschädigung für Ölpest in Nigeria Shell zahlt Fischern 70 Millionen Euro (Memento vom 2. Dezember 2016 im Internet Archive)
  48. (Memento vom 29. Juni 2017 im Internet Archive)
  49. a b (Memento vom 2. Mai 2014 im Internet Archive)
  50. Prämienpanne: Shell entfacht Shitstorm mit verpatzter Treuepunkte-Aktion. In: Spiegel Online. 2. Mai 2014, archiviert vom Original am 27. April 2016; abgerufen am 9. Juni 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Royal Dutch Shell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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