Rubkow

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rubkow führt kein Wappen
Rubkow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rubkow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 56′ N, 13° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Züssow
Höhe: 30 m ü. NHN
Fläche: 35,02 km²
Einwohner: 663 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17390
Vorwahl: 039724
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 121
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfstraße 6
17495 Züssow
Bürgermeister: Manfred Höcker
Lage der Gemeinde Rubkow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Rubkow ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Die Gemeinde wird seit dem 1. Januar 2005 vom Amt Züssow mit Sitz in Züssow verwaltet. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte die Gemeinde zum Amt Ziethen. Sie hat 683 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2015).[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rubkow liegt 11 Kilometer nördlich von Anklam und 31 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Greifswald. Nördlich und östlich der Gemeinde befinden sich größere geschlossene Waldgebiete, die wirtschaftlich genutzt werden. Bis auf den Buggower See im Waldgebiet Seetannen sind mit Ausnahme vieler Sölle und kleiner Teiche kaum Stillgewässer vorhanden. Der Große Scheidegraben im Nordwesten und den Mühlgraben im Osten sind die einzigen nennenswerten Fließgewässern im Gemeindegebiet. Die unbewaldeten Freiflächen sind sehr wellig, es gibt aber wenige Erhebungen über 35 Meter über NHN. Höchster Punkt ist ein Berg mit 38 Meter über NHN nordwestlich von Wahlendow.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile
  • Bömitz
  • Buggow
  • Daugzin
  • Krenzow
  • Rubkow
  • Wahlendow
  • Zarrentin

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das sind: Wolgast (Stadt) im Norden, Zemitz im Nordosten, Lassan (Stadt) im Osten, Murchin im Südosten, Ziethen im Süden, Klein Bünzow im Westen und Karlsburg im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bömitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gutshaus Bömitz 1991
Gutshaus Bömitz 2009

Bömitz wurde erstmals 1340 als Bömitz, später als Bömetze und mit anderen Schreibweisen genannt. Nach dem 30-jährigen Krieg lag das Dorf lange wüst und wurde erst 1886 wieder aufgebaut.[3] Lediglich das Gut war vorher wieder errichtet worden.[4]

Auf eine urgeschichtliche Besiedlung des Umfeldes verweist ein großes Hügelgräberfeld mit über ca. 135 (registriert) eng beieinander liegenden Hügelgräbern mit unterschiedlichem Erhaltungszustand. Es handelt sich vor allem um kleine, flache Hügel, überwiegend mit Steinkranz, auch mit Steinpflaster. Des Weiteren finden sich hier Steinkreise mit Innenpflaster von zwei bis sieben Metern Durchmesser. Das Gräberfeld liegt nordöstlich des Ortes. 1937 wurden hier von Eggers 20 Urnen mit reichen datierenden Beigaben ausgegraben.

Das Gut Bömitz war von alters her ein Walzengut, d. h., es wechselte laufend die Besitzer. So waren hier im 18. und 19. Jahrhundert die Familien von Hertell (ca. 1750–1800) – Hermann Christoph ließ das heutige Gutshaus bauen. Die Familien von Blankenhahn, von Zansen und Finelius, letztere bis 1907, waren nachfolgende Besitzer des Gutes. Es folgte die Familie Grunert, die das Gut dann 1924 an die pommersche Landsiedelgesellschaft verkaufte, die das Land aufsiedelte. Das Gutshaus, um 1750 erbaut, wurde nach 1951 an den Kreis Greifswald verkauft, der es als Altersheim nutzte. Nach einer Zwischenphase als Unterkunft für Flüchtlinge und Vertriebene aus Hinterpommern und Ostpreußen 1945 diente das Haus bis in die 1980er Jahre wieder als Altersheim. Der folgende Leerstand sollte durch einen Berliner Betrieb beendet werden, das Gutsensemble war als Ferienheim vorgesehen. Diesem Ausbau kam die Wende dazwischen. Schließlich erwarben Privatleute die Gebäude und ließen sie zu einem Hotel umbauen.[5]

Bömitz war ein typisches Gutsdorf mit dem Gut und der Landarbeiter-Katenreihe, bis das Gut 1924 aufgesiedelt wurde und durch die neu angelegten Bauernsiedlungen zu einem Streudorf wurde. Die Siedlungen liegen an der heutigen K 19 und an der südlich der Ortslage befindlichen Sackgasse.

Bömitz hatte am 31. Dezember 2014 87 Einwohner mit Hauptwohnung und 7 mit Nebenwohnung.[6]

Bömitz hatte am 31. Dezember 2015 78 Einwohner mit Hauptwohnung und 8 mit Nebenwohnung.[2]

Buggow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Buggow wurde schon in der heutigen Schreibweise 1433 erstmals urkundlich erwähnt. Der slawische Ortsname bedeutet Rotbuche.[3]

Gutshaus Buggow

Buggow ist ein typisches Gutsdorf. Die Gutsanlage ist noch teilweise erhalten. Das Gutshaus bzw. dessen Vorgängerbau wurde 1514 errichtet, das erhaltene Haus ist dem Klassizismus zuzuordnen. Das Portal ist von vier Säulen eingerahmt. Diese tragen den balkonartigen Vorbau. An der linken Seite ist nachträglich ein flacher Erweiterungsbau errichtet worden.[7] Das Umfeld mit dem ursprünglichen kleinen Park ist stark verwildert und vermüllt.

1896 wurde Buggow an die Anklam-Lassaner Kleinbahn ALKB angeschlossen und hatte einen Haltepunkt am Ort. Wie überall wurde die Strecke 1945 demontiert und als Reparation an die Sowjetunion geliefert.

Buggow hatte am 31. Dezember 2014 37 Einwohner mit Hauptwohnung und 1 mit Nebenwohnung.[6]

Buggow hatte am 31. Dezember 2015 37 Einwohner mit Hauptwohnung und 1 mit Nebenwohnung.[2]

Daugzin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gutshaus Daugzin 2009

Mit dem Großsteingrab südlich von Daugzin wird schon eine Besiedlung seit dem Neolithikum belegt. An der Grenze zur Gemarkung Ziethen liegt mit einem bronzezeitlichen Hügelgrab ein weiterer Nachweis der durchgängigen Besiedlung des Raumes. Die drei archäologisch nachgewiesenen Siedlungen südwestlich des Ortes belegen die nachfolgende Besiedlung in der Slawenzeit.

Daugzin wurde erstmals 1453 als Doewczin urkundlich genannt. Erst 1792 wurde die aktuelle Schreibweise verwandt. Der slawische Name wird mit „Jungfrau“ übersetzt, aber nicht weiter gedeutet.[3]

Daugzin war ursprünglich ein Lehen der Owstin und fiel als Brautschatz an Oberstleutnant Eickstedt. Laut der schwedische Landesaufnahme von Vorpommern (1692–1709) war Daugzin gemeinsam mit Ramitzow[8][9] im Besitz der Frau Oberstleutnant von Eickstedt. Am 15. April 1763 kauften Mitglieder der Familie von Hertell aus Bömitz die Güter Daugzin und Ramitzow für 38.000 Taler und 100 Dukaten vom Leutnant Johann Friedrich Magnus von Lagerström (1738–1775). Seit wann dieser im Besitz der beiden Güter war, ist derzeit nicht bekannt.[10] Nach dem Zweiten Weltkrieg und aufgrund der Bodenreform wurde die Familie von Hertell 1951 enteignet und vertrieben. Das Erbbegräbnis der Familie befindet sich in gutem Zustand im Friedhof der Kirche St. Marien (Ziethen bei Anklam).

1896 wurde auch Daugzin an die Anklam-Lassaner Kleinbahn ALKB angeschlossen und hatte einen Haltepunkt am Ort. Wie überall wurde die Strecke 1945 demontiert und als Reparation an die Sowjetunion geliefert.

Der Ort ist ein Angerdorf, dessen Anlage sich bis heute erhalten hat. Die Wirtschaftsgebäude des Gutes wurden durch LPG-Bauten ergänzt.

Daugzin hatte am 31. Dezember 2014 134 Einwohner mit Hauptwohnung und 8 mit Nebenwohnung.[6]

Daugzin hatte am 31. Dezember 2015 130 Einwohner mit Hauptwohnung und 7 mit Nebenwohnung.[2]

Statistisches zu Daugzin und Ramitzow (1865)

Daugzin hatte eine Fläche von 750 (Pomm.) Morgen. Ramitzow umfasste 478 M (Pomm. Morgen) 150 R (Pomm. Quadratruten). Zusammen waren dies 1.228 M und 150 R, was ca. 805 ha entspricht.

Krenzow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krenzow ist eine slawische Gründung. Der Name leitet sich vermutlich aus den slawischen Worten „Kren“ (die Pflanze Wegerich) und „Ow“ (die Aue, der Bach) ab.[11] Die Schreibweise variierte über die Zeit: Krensow, Krentzow, Crentzow, Crenzow. Auf der Lubinschen Karte wurde der Ort 1618 als Krensow verzeichnet.[3]

Krenzow stellte die Hauptbegüterung im Kirchspiel Rubkow dar.[12] Der erste bekannte Inhaber des Ritterguts war die reich begüterte und angesehene Adelsfamilie Nienkerken, die im Jahre 1249 mit Rudolf de Nienkerke auftrat und um das Jahr 1628 mit Christoph von Neuenkirchen erloschen ist. Anschließend waren Krenzow (und Zarrentin) im Eigentum der Familie Steding auf Lentschow. Christoph Adolf von Steding, später Major im schwedischen Kriegsdienst, verkaufte Krenzow um 1745 an den Amtshauptmann von Averdieck in Wolgast, der es an Johann Friedrich Wilhelm von Owstin verpachtete. Nach Pachtende verkaufte Averdieck Krenzow an den ehemaligen hessischen Hofmarschall Friedrich Ludwig Graf von Bohlen auf Karlsburg, der es wiederum (inklusive der Feldmark Zarrentin) am 24. April 1819 für 196.414 Mark an Hans von Quistorp verkaufte, um seine Schulden auf seinen übrigen Besitzungen abzutragen, und zu Trinitatis 1820 übergab. Das Gutshaus entstand 1835 auf Veranlassung von August von Quistorp. Dieser war unter Ferdinand von Schill Infanterieoffizier bei dessen Feldzug im Jahr 1809. Im Gutshaus kam am 13. August 1892 der Bankier und Reichsbankrat Alexander von Quistorp genannt „Alack“ zur Welt.[13]

1896 wurde auch Krenzow an die Anklam-Lassaner Kleinbahn ALKB angeschlossen und hatte einen Haltepunkt am Ort. Das Gut hatte zusätzlich einen Direktanschluss.

Im Jahr 1945 wurde Hans von Quistorp, der gleichnamige letzte Eigentümer der Familie, von der NKWD verhaftet und später enteignet. Er starb 1948 im Internierungslager „Fünfeichen“ bei Neubrandenburg. Krenzow wurde in der Bodenreform aufgesiedelt.

Im Laufe der Jahrzehnte wurden das Herrenhaus und die anderen Gutsgebäude vernachlässigt und umgebaut. Das Gut Krenzow steht unter Denkmalschutz, weil es in der Anlage als eines der besterhaltenen in Vorpommern gilt (Wertung: Landesheimatverband). Zum Gut gehörte auch eine noch erhaltene Dampf-, dann Motormühle. Die 2 Krenzower Windmühlen bestehen aber nicht mehr. Die seltenen Pflanzen im Gutspark und die Platanen am Dorfteich gehören zu seinen Besonderheiten.[14] Der Park ist weitgehend erhalten, ist aber überwiegend ungepflegt.

Krenzow hatte am 31. Dezember 2014 96 Einwohner mit Hauptwohnung und 3 mit Nebenwohnung.[6]

Krenzow hatte am 31. Dezember 2015 92 Einwohner mit Hauptwohnung und 1 mit Nebenwohnung.[2]

Rubkow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend um Rubkow war entsprechend den archäologischen Nachweisen schon früh besiedelt, davon zeugen ein bronzezeitliches Hügelgrab, aber auch die bei Bömitz liegenden Gräberfelder.

Rubkow wurde erstmals 1257 als „Robechowe“ urkundlich genannt. Der Name der slawischen Gründung soll sich von „hauen“ oder „Wurm“ ableiten.[3]

Rubkow war ein Gutsdorf mit dem westlich gelegenen Gut, der Kapelle auf dem Kirchhof und dem überwiegend aus Landarbeiterkaten bestehenden Dorfanlage. Dorf und Gut hatten ab 1897 ebenfalls einen Bahnanschluss mit der Anklam-Lassaner Kleinbahn (ALKB). Es bestand sogar ein Bahnhof am Ort. 1945 wurden Gleise und Anlagen als Reparation demontiert.

Erst zu DDR-Zeiten erweiterte sich das Dorf durch eine relativ große LPG-Anlage beträchtlich. Das Gutshaus wurde zur Schule umgebaut.

Bei Feldarbeiten wurde der Rubkower Findling am "Hexenberg" gefunden und am Straßenrand Rubkow-Wahlendorf abgelegt. Der Granitfindling hat einen Durchmesser von ca. 2,5 m und eine Höhe von 1,5 m.

Von der Gutsanlage ist das große Herrenhaus noch gut erhalten, die Wirtschaftsgebäude sind überwiegend verschwunden oder überbaut worden.

Rubkow hatte am 31. Dezember 2014 194 Einwohner mit Hauptwohnung und 7 mit Nebenwohnung.[6]

Rubkow hatte am 31. Dezember 2015 190 Einwohner mit Hauptwohnung und 7 mit Nebenwohnung.[2]

Wahlendow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlendow wurde erstmals 1344 als „Wolendowe“ urkundlich genannt. Der Name ist nicht gedeutet. 1344 gehörte der Ort zu Anklam. Im Jahr 1462 kam dann der Ort zum Kloster Krummin.[3]

Auch Wahlendow wurde 1897 an die ALKB (s.o.) angeschlossen. Das Gut war groß, hat sich aber nur in Resten erhalten. Südöstlich lag lt. MTB 1880 eine Ziegelei, die aber später eingestellt wurde.

Der Ort war ein typisches Gutsdorf mit Gut, einem im Park gelegenen separaten Gutshaus und einer Landarbeiter-Katenreihe. Nach 1945 wurde diese Dorfanlage mit den Neubauernhöfen in der Randlage erweitert und damit zu einer Streusiedlung.

Wahlendow hatte am 31. Dezember 2014 103 Einwohner mit Hauptwohnung und 4 mit Nebenwohnung.[6]

Wahlendow hatte am 31. Dezember 2015 107 Einwohner mit Hauptwohnung und 4 mit Nebenwohnung.[2]

Zarrentin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühe Besiedlung wird durch ein östlich gelegenes Hügelgrab belegt.

Zarrentin wurde 1467 erstmals unter dem aktuellen Namen urkundlich genannt. Der Name wird als Heide oder Waldgegend gedeutet.[3]

Östlich des Ortes war um 1835 lt. PUM (Preußisches Urmesstischblatt) eine Walkmühle vorhanden, die zu Zarrentin zählte.

Die Anklam-Lassaner Kleinbahn ALKB führte seit 1897 am Dorf vorbei, hatte aber keinen Haltpunkt, fungierte mit einer Weiche und einem Stummelgleis zum Ort nur als Wirtschaftsanschluss. Um 1920 bestand die Ortschaft nur aus dem Gut, erst später kamen einige Anwesen hinzu.

Der langgestreckte Dorfteich des Angerdorfes ist inzwischen fast gänzlich verlandet. Das jenseits des Teiches (vom Gut aus gesehen) gelegene Gutshaus ist noch als Wohnhaus vorhanden, der dazu gehörige Park ist überbaut.

Zarrentin hatte am 31. Dezember 2014 19 Einwohner mit Hauptwohnung und 1 mit Nebenwohnung.[6]

Zarrentin hatte am 31. Dezember 2015 18 Einwohner mit Hauptwohnung und 3 mit Nebenwohnung.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Rubkow

Mausoleum der Familie von Quistorp von 1877

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Großes bronzezeitliches Hügelgräberfeld nahe Bömitz
  • Waldgebiete im Norden und Osten der Gemeinde
  • Bei den Gutsanlagen sind in der Regel Gutsparks vorhanden, diese sind aber überwiegend nicht mehr gepflegt.

Kulturelle Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte der Gemeinde sind Mitglied des Vereins »Vorpommersche Dorfstraße«.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. Die nördlichen und östlichen Randgebiete sind auch waldwirtschaftlich erschlossen. Bömitz ist durch das Schlosshotel touristisch gekannt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1897 bis 1945 verlief die Anklam-Lassaner Kleinbahn durch das Gemeindegebiet und hatte mehrere Halte- und Ladepunkte. Nach dem ersten Weltkrieg wurden aber nur noch Bedarfsfahrten durchgeführt. 1945 erfolgte die Demontage für die Reparationen an die Sowjetunion.

Südlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 110 und westlich die Bundesstraße 109. Weiter ist das Gebiet durch Kreis- und Gemeindestraßen erschlossen. Die A 20 ist über die Anschlussstelle Gützkow in 29 Kilometer Entfernung erreichbar.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krenzow:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 75, 116, 140/141, 151

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rubkow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c d e f g h Amt Züssow, Einwohner des Amtsbereiches Züssow, Stand: 31. Dezember 2015
  3. a b c d e f g Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 12 ff.
  4. Gutshaus Bömitz bei Anklam. Abgerufen am 28. April 2013.
  5. Hubertus Neuschäffer: Vorpommerns Schlösser und Herrenhäuser. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 1993, S. 36, ISBN 3-88042-636-8
  6. a b c d e f g Amt Züssow, Einwohner des Amtsbereiches Züssow, Stand: 31. Dezember 2014
  7. Gutshaus Buggow https://www.kleks-online.de/editor/?element_id=222190&lang=de
  8. Ramitzow bei Anklam. Abgerufen am 28. April 2013.
  9. Landaufnahme. Abgerufen am 31. Dezember 2013.
  10. Gutshaus Daugzin bei Anklam. Abgerufen am 31. Dezember 2013.
  11. Achim v. Quistorp: Beiträge zur Genealogie und Geschichte der Familie Quistorp, Hamburg 2013
  12. Pastor Gustav-Adolf Pantel: Chronik der vereinigten Kirchspiele Groß Bünzow und Rubkow, um 1910
  13. Beiträge zur Genealogie und Geschichte der Familie Quistorp: Der Crenzower Zweig: Dr. jur. Alexander v. Quistorp (190. Q.) 1892-1974 (PDF).
  14. Heft „Gartenbauwirtschaft“ Nr. 33 vom 18. August 1938