Ruby Cairo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Der Tod lauert in Kairo
Originaltitel Ruby Cairo
Produktionsland USA
Japan
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 106 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Graeme Clifford
Drehbuch Robert Dillon
Michael Thomas
Produktion Lloyd Phillips
Hiroshi Sugawara
Musik John Barry
Kamera László Kovács
Schnitt Caroline Biggerstaff
Paul Rubell
Mark Winitsky
Besetzung

Ruby Cairo, auch bekannt als Der Tod lauert in Kairo, ist ein US-amerikanisch-japanischer Spielfilm aus dem Jahr 1992. Regie bei dem Thriller führte Graeme Clifford, das Drehbuch schrieben Robert Dillon und Michael Thomas. Die Hauptrolle spielten Andie MacDowell und Liam Neeson. Produziert wurde der Film von Majestic Films International und Miramax Films.

Handlung[Bearbeiten]

Faro Johnny, Pilot und Ehemann von Elizabeth Johnny, stirbt bei einer Flugzeugkatastrophe. Elizabeth entdeckt, dass die von ihm geführte Firma am Rand der Pleite steht. Der Verstorbene tätigte jedoch vor seinem Tod zahlreiche Finanztransaktionen. Elizabeth sucht geheime Konten ihres Ex-Manns.

Elizabeth lernt in Mexiko Dr. Fergus Lamb kennen, der ihr hilft. Es stellt sich heraus, dass Johnny lebt und seinen Tod nur fingierte. Er versteckt sich vor seinen Feinden. Elizabeth und Johnny haben Sex, etwas später wird Johnny von seinen Gegnern erschossen.

Elizabeth findet die Konten, auf denen ihr Ehemann 800.000 Dollar deponierte. Sie kehrt in die USA zurück. Am Filmende schaut sie zu, wie ihr Sohn an einer sportlichen Veranstaltung teilnimmt, als Dr. Lamb erscheint.

Kritiken[Bearbeiten]

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, dass der Film die Redewendung „Triumph des Stils über die Substanz“ erkläre. Die Handlung ergebe meistens keinen Sinn. Die Charaktere seien schlecht entwickelt. Berardinelli lobte nur die an zahlreichen Drehorten gemachten Aufnahmen.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb über Ruby Cairo: „Ein reichlich romanhaft entwickelter Unterhaltungsfilm, dramaturgisch nachlässig, oberflächlich im Spiel der Darsteller, unglaubwürdig in der Handlung. Für die fehlende Krimispannung entschädigen allenfalls die betont schönen Bilder aus Kairo.“[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Los Angeles, in Veracruz, in Kairo, in Berlin und in Athen gedreht.[3]

Noch vor dem US-amerikanischen Start am 29. Oktober 1993 war der Film am 30. Juli desselben Jahres in den spanischen Kinos zu sehen. In den US-amerikanischen Kinos spielte Ruby Cairo über 608.000 US-Dollar ein.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. James Berardinelli: ReelViews
  2. Ruby Cairo im Lexikon des Internationalen Films
  3. Filming locations in der Internet Movie Database (englisch)