Rucava

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Rucava
Wappen fehlt
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Rucava (Lettland)
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Basisdaten
Staat: Lettland
Landschaft: Kurland (lettisch: Kurzeme)
Verwaltungsbezirk: Rucavas novads
Koordinaten: 56° 10′ N, 21° 10′ OKoordinaten: 56° 9′ 33″ N, 21° 9′ 43″ O
Einwohner: 550 (3. Jun. 2015)
Fläche:
Bevölkerungsdichte:
Höhe: 12 m
Webseite: www.rucava.lv
Postleitzahl:
ISO-Code:

Rucava (deutsch Rutzau) ist die südwestlichste Ortschaft Lettlands an der Ostsee und der litauischen Grenze.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1253 erstmals schriftlich erwähnt, als das Gebiet der Kuren zwischen dem Deutschen Orden und dem Bischof von Kurland geteilt wurde.[1] Das Gut Rutzau war im 17. Jahrhundert Krongut der Herzöge von Kurland. Die Ortschaft entstand an der Poststation des Guts, wo die Straße von Libau nach Memel entlangführte.

Rucavas novads[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese wurde 2009 aus den Gemeinden Rucava und Dunika gebildet. 2010 waren 1998 Einwohner gemeldet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rutzau. In: Alexander Duncker: Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der Preußischen Monarchie. 16 Bände, Berlin 1857–1884. (Artikel mit Farbtafel online als PDF-Dokument)
  • Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, ISBN 3-412-06889-6, S. 532.
  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Feldmann, Heinz von zur Mühlen (Hg.): Baltisches historisches Ortslexikon, Teil 2: Lettland (Südlivland und Kurland). Böhlau, Köln 1990, S. 532.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]