Rudna (Powiat Lubiński)

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Rudná
Wappen von Rudná
Rudná (Polen)
Rudná
Rudná
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Lubiński
Fläche: 216,60 km²
Geographische Lage: 51° 31′ N, 16° 16′ OKoordinaten: 51° 30′ 36″ N, 16° 15′ 56″ O
Einwohner: siehe Gmina
Postleitzahl: 59-300
Telefonvorwahl: (+48) 76
Kfz-Kennzeichen: DLU
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg: Breslau–Stettin
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Einwohner: 7729
(31. Dez. 2016)[1]
Gemeindenummer (GUS): 0211032
Verwaltung (Stand: 2010)
Gemeindevorsteher: Władysław Bigus
Adresse: pl. Zwycięstwa 15
59-305 Rudna
Webpräsenz: www.rudna.pl



Rudna (deutsch Raudten) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Lubiński („Kreis Lubin“) der polnischen Woiwodschaft Niederschlesien.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raudten nordwestlich von Steinau an der Oder und nördlich von Liegnitz auf einer Landkarte von 1905.

Die Stadt liegt in Niederschlesien, nordöstlich von Lüben und nördlich von Liegnitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus.
Schloss Klein-Gaffron um 1860, Sammlung Alexander Duncker
Rathausgebäude (ehemaliges Schloss Klein-Gaffron).

Urkundlich wurde Raudten zum ersten Mal um 1209 erwähnt.

Bis 1945 gehörte Raudten zum Landkreis Lüben im Regierungsbezirk Liegnitz der preußischen Provinz Niederschlesien des Deutschen Reichs.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden große Teile Niederschlesiens mit dem Landkreis Lüben von der Sowjetunion unter polnische Verwaltung gestellt. Raudten erhielt den polnischen Namen Rudná. In der Folgezeit wurde die einheimische deutsche Bevölkerung von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde aus Raudten vertrieben.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Anmerkungen
1905 1.299 meist Evangelische, 270 Katholiken und zwölf Juden[2]
1933 1.693 [3]
1939 1.901 [3]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde setzt sich aus folgenden Orten zusammen:

  1. Brodowice (Brödelwitz)
  2. Brodów (Brodelwitz)
  3. Bytków (Gut Beitkau)
  4. Chełm (Bartsch-Kulm)
  5. Chobienia (Köben an der Oder)
  6. Ciechłowice (Zechelwitz)
  7. Gawronki (Klein Gaffron, auch nur Gaffron im Kreis Lüben)
  8. Gawrony (Groß Gaffron, auch nur Gaffron im Kreis Lüben)
  9. Górzyn (Guhren)
  10. Gwizdanów (Queissen)
  11. Juszowice (Jauschwitz)
  12. Kębłów (Kammelwitz)
  13. Kliszów (Klieschau)
  14. Koźlice (Koslitz im Kreis Lüben)
  15. Miłogoszcz (Mühlgast)
  16. Mleczno (Mlitsch)
  17. Naroczyce (Nährschütz)
  18. Nieszczyce (Nistitz)
  19. Olszany (Ölschen)
  20. Orsk (Urschkau)
  21. Radomiłów (Thielau)
  22. Radoszyce (Radschütz)
  23. Rudna (Raudten)
  24. Rynarcice (Groß Rinnersdorf)
  25. Stara Rudna (Alt Raudten)
  26. Studzionki (Steudelwitz)
  27. Toszowice (Töschwitz)
  28. Wądroże (Wandritsch)
  29. Wysokie (Weißig)

Verwaltungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 29 Orte der heutigen Landgemeinde Rudná gehörten verwaltungstechnisch je nach Zeitabschnitt zu unterschiedlichen Kreisen, siehe:

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Landgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rudna – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB); abgerufen am 29. September 2017.
  2. Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 6, Leipzig/Wien 1909, S. 632.
  3. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/lueben.html#ew39lubnraudte