Rudolf Herrnstadt

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Rudolf Herrnstadt (rechts) im Gespräch mit Walter Ulbricht (links im Bild). Aufnahme aus dem Jahr 1951

Rudolf Herrnstadt (* 18. März 1903 in Gleiwitz; † 28. August 1966 in Halle) war ein deutscher Journalist und kommunistischer Politiker.

Herrnstadt, der nach seinem abgebrochenen Jurastudium von seinem Vater gezwungen wurde, zwei Jahre in einer Papierfabrik zu arbeiten, wurde sehr früh zu einem leidenschaftlichen Kommunisten. Um der kommunistischen Idee zum Durchbruch zu verhelfen, war er für den sowjetischen Militär-Nachrichtendienst GRU tätig. Er emigrierte 1939 in die Sowjetunion, wo er ab 1944 im Nationalkomitee Freies Deutschland tätig war. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte Herrnstadt nach Berlin zurück, war zunächst in der DDR Chefredakteur der Berliner Zeitung und an der Gründung des Berliner Verlags und der Zeitung Neues Deutschland (Zentralorgan der Partei) wesentlich beteiligt. Von 1950 bis 1953 war er Mitglied im ZK der SED. Er setzte sich in den frühen 1950er Jahren für eine Demokratisierung innerhalb der SED ein, verlor aber den Machtkampf gegen Walter Ulbricht. 1953 verlor Herrnstadt gemeinsam mit anderen Opponenten gegen Ulbricht wegen „parteifeindlicher Fraktionsbildung“ den Sitz in Politbüro und ZK und im selben Jahr auch seine Stellung als Chefredakteur von Neues Deutschland. 1954 wurde er auch aus der SED ausgeschlossen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rudolf Herrnstadt entstammte einer Familie jüdischer Herkunft. Seine Mutter Maria-Clara entstammte einer Kaufmannsfamilie, die nach 1870 zu Wohlstand gekommen war.[1] Sein Vater Ludwig Herrnstadt war in Gleiwitz als Rechtsanwalt und Notar tätig, gehörte – trotz seiner anwaltlichen Tätigkeit für verschiedene große Unternehmen – seit 1894 der SPD an[2] und war Stadtverordneter in Gleiwitz.[3] In einem etwa um 1930 verfassten Lebenslauf für den sowjetischen Militärnachrichtendienst schrieb Rudolf Herrnstadt, dass sein Vater monatlich etwa 1200 Mark verdiente, während das Monatsgehalt eines oberschlesischen Industriearbeiters zwischen 80 und 150 Mark schwankte. Deshalb bezeichnet er seinen Vater als „Angehörigen des jüdischen Sektors der gehobenen Bourgeoisie“.[1]

Herrnstadt besuchte von 1912 bis 1921 das katholische Gymnasium in Gleiwitz und begann 1921 ein Jurastudium zunächst in Berlin und setzte dies ab März 1922 in Heidelberg fort. Im Oktober 1922 teilte Rudolf Herrnstadt seinen Eltern mit, dass er sein Studium nicht fortsetzen, sondern zukünftig als Schriftsteller arbeiten wolle. Sein Vater zwang ihn daraufhin, in den oberschlesischen Zellstoffwerken zu arbeiten. Rudolf Herrnstadt war dort bis zum Herbst 1924 als Lohnbuchhalter, Kassierer, Magazinverwalter und zuletzt als Sekretär der Direktion tätig.[4] Gegen den Willen seiner Eltern ging Herrnstadt im November 1924 nach Berlin. Seinen Lebensunterhalt bestritt er aus Unterstützungszahlungen seiner Eltern sowie einer Lektortätigkeit für den Drei-Masken-Verlag, während er sich gleichzeitig erfolglos als freier Schriftsteller versuchte. Ab Mai 1928 beschäftigte ihn das Berliner Tageblatt zunächst als unbezahlten Hilfsredakteur, ab Herbst 1928 als technischen Redakteur.[4] Er zählte zu den von Theodor Wolff geförderten Journalisten und wurde später Auslandskorrespondent in Prag (1930), Warschau (ab 1931) und Moskau (drei Monate im Sommer 1933). Seine „großbürgerliche Vergangenheit“ wurde nach einem Bericht Wolfgang Leonhards u. a. dadurch erkennbar, dass er noch in seiner Tätigkeit in der Sowjetunion als leitender Redakteur der Zeitung des „Nationalkomitees Freies Deutschland“ dadurch auffiel, dass er seine Untergebenen per „Sie“ anredete.[5]

In seinem für den GRU verfassten Lebenslauf schreibt Herrnstadt, dass er in den 1920er Jahren Kommunist geworden sei, ohne dass er dies auf ein entscheidendes Einzelereignis zurückführen könne.[4] Seinen Wunsch, der Kommunistischen Partei beizutreten, führt er dagegen auf mehrere Ereignisse im Jahre 1929 zurück, bei denen Industrielle auf Forderungen der Arbeiterschaft nach veränderten Arbeitsbedingungen mit Aussperrungen reagierten.[6] Auf sein Aufnahmegesuch wurde seitens der KPD zunächst zögerlich reagiert. Gegen Ende 1930 wurde ihm jedoch bedeutet, dass seine Aufnahme gebilligt werde. Gleichzeitig wurde ihm jedoch nahegelegt, seine Stelle bei dem „bürgerlichen“ Berliner Tageblatt beizubehalten, um diese Position für die Partei auszunutzen.[7] Die KPD führt ihn seit dem 1. Juli 1931 unter dem Decknamen Friedrich Brockmann als „Illegalen“.[8]

Exil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrnstadt blieb als Korrespondent für Prager Zeitungen bis zum August 1939 in Warschau, wo er gleichzeitig für den sowjetischen Militär-Nachrichtendienst GRU zusammen mit Gerhard Kegel und Ilse Stöbe tätig war. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Polen emigrierte er in die Sowjetunion. Während des Zweiten Weltkrieges war er in leitender Position in der politischen Führung der Roten Armee tätig. Mit der Verhaftung der Roten Kapelle war er für die Gestapo und die anderen Geheimdienste enttarnt. Ab Sommer 1943[5] wurde er den anderen deutschen Emigranten im Hotel Lux in Moskau zugestellt und betätigte sich als Chefredakteur der Zeitung Neue Zeit im Nationalkomitee Freies Deutschland.[5] Im Frühjahr 1945 war er als elftes Mitglied der Gruppe Ulbricht vorgesehen, wurde aber wieder von der Liste gestrichen, weil er Jude war: Die Sowjetunion fürchtete antisemitische Reaktionen der deutschen Bevölkerung.[9]

In der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Herrnstadt in der DDR Chefredakteur der Berliner Zeitung von 1945 bis 1949 und Mitbegründer des Berliner Verlags und des Neuen Deutschland. Außerdem war er von 1950 bis 1953 Mitglied des ZK der SED und Kandidat des Politbüros.

Als Chefredakteur ließ er Neues Deutschland stets der von Moskau vorgegebenen Linie folgen. Selbst als diese Linie im Zusammenhang mit einer angeblichen Ärzteverschwörung in der Sowjetunion antisemitische Züge annahm, wich er nicht davon ab: Am 14. Januar 1953 veröffentlichte das Neue Deutschland beißende Angriffe gegen angeblich „demoralisierte bürgerliche jüdische Nationalisten“ – da Herrnstadt sowohl großbürgerlicher als auch jüdischer Herkunft war, musste er befürchten, damit könne demnächst auch er selbst gemeint sein.[10]

Am 5. März 1953 starb Stalin; am 2. Juni befahl die Sowjetunion der SED den Neuen Kurs, mit dem der seit 1952 forcierte Aufbau des Sozialismus in der DDR zurückgenommen oder verlangsamt werden sollte. Diesem Kurs stand Herrnstadt zunächst skeptisch gegenüber. Als er sich bei dem neuen sowjetischen Hohen Kommissar Wladimir Semjonow über das Tempo des befohlenen Kurswechsels beschwerte, erwiderte dieser: „In 14 Tagen werden Sie vielleicht schon keinen Staat mehr haben.“[11] (Das war kurz vor dem 17. Juni 1953.) Innerhalb des Politbüros positionierte er sich nun gemeinsam mit dem Minister für Staatssicherheit Wilhelm Zaisser als Gegner Ulbrichts. Dabei hatten sie den sowjetischen Geheimdienstchef Lawrenti Beria auf ihrer Seite, der nach Stalins Tod der kommende starke Mann der UdSSR zu sein schien. Am 14. Juni 1953 ließ Herrnstadt im Neuen Deutschland unter dem Titel Es wird Zeit, den Holzhammer beiseite zu legen eine kritische Reportage veröffentlichen. Die Autoren beleuchteten kritisch die diktatorischen Methoden, mit denen die Normenerhöhung im VEB Wohnungsbau zum 30. Juni 1953 von der SED durchgesetzt worden waren.[12] Wenn der Artikel auch nicht die Rücknahme der Normerhöhung forderte, wirkte er doch wie ein Fanal, da er zeigte, dass die Politik des ZK-Vorsitzenden Walter Ulbricht selbst innerhalb des engsten Machtzirkels der SED nicht unumstritten war.[13]

Herrnstadt wurde Mitglied einer „Kommission des Politbüros zur Ausarbeitung von Vorschlägen für Veränderungen organisatorischer Art“, in der Zaisser und er offen den bürokratischen und diktatorischen Führungsstil Ulbrichts und Hermann Materns kritisierten, der als Vorsitzender der Zentralen Parteikontrollkommission für die innerparteiliche Disziplin verantwortlich war. Auch in einen Redaktionsausschuss des Politbüros wurde Herrnstadt berufen, der den Neuen Kurs der Parteilinie bis zur nächsten Tagung des ZK gültig formulieren sollte. Der sowjetische Botschafter Iwan Iljitschow bat ihn, gemeinsam mit Zaisser Ulbricht zum Rückzug von der Macht aufzufordern:

„Er ist doch ein verständiger Mann, er wird das verstehen. Na, und wenn er nicht verstehen will, dann berichten Sie uns und wir werden tätig werden.“[14]

Am 16. Juni 1953 billigte das ZK den von Herrnstadt mitformulierten Neuen Kurs:

„Es geht darum, eine Deutsche Demokratische Republik zu schaffen, die für ihren Wohlstand, ihre soziale Gerechtigkeit, ihre Rechtssicherheit, ihre zutiefst nationalen Wesenszüge und ihre freiheitliche Atmosphäre die Zustimmung aller ehrlichen Deutschen findet.“

Nur auf diesem Wege ließe sich die deutsche Einheit wiederherstellen.[15] Wie ernst es Herrnstadt damit war, ist in der Forschung umstritten: Klaus Schroeder glaubt nicht, dass Zaisser und er die führende Rolle der SED in Frage stellen wollten. Wilfried Loth dagegen sieht die Erklärung als Indiz dafür, dass die Sowjetunion „die DDR nicht wollte“ und – wie in den Stalin-Noten 1952 – ein neutrales, demokratisches einiges Deutschland vorgezogen hätte.[16]

Weil aber darin die Normenerhöhung nicht zurückgenommen wurde, konnte der Neue Kurs den Aufstand vom 17. Juni 1953 nicht mehr aufhalten. Nach seiner blutigen Niederschlagung durch die Sowjetarmee setzten Herrnstadt und Zaisser ihre Arbeit an der Demontage Ulbrichts fort. Am 26. Juni erarbeitete die Organisationskommission ein neues Führungskonzept für die Partei: Statt des allmächtigen Generalsekretärs an der Spitze sollte es eine kollektive Führung geben. Ulbricht zeigte sich auf Herrnstadts Antrag bereit, die Parteiführung abzugeben.[15] In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 1953 trug Herrnstadt im Politbüro die Vorschläge der Kommission vor. Ihm stimmten Zaisser, Friedrich Ebert, Heinrich Rau und Elli Schmidt zu; für Ulbricht sprachen nur Matern und Erich Honecker.[17] Ulbricht warf Herrnstadt „Fraktionsbildung“ und „Sozialdemokratismus“ vor – beides galt, seitdem sich die SED 1948/49 zur Partei neuen Typs gewandelt hatte, als schwerer Verstoß gegen die Parteidisziplin –, erklärte sich aber erneut bereit zurückzutreten: „Na gut, wenn alle es so sehen, bitte, ich klebe nicht an dem Posten“. Einen förmlichen Absetzungsbeschluss fasste das Politbüro aber nicht.[18]

Am folgenden Tag reiste Ulbricht nach Moskau. Dort war Beria am 26. Juni gestürzt und verhaftet worden. Nikita Sergejewitsch Chruschtschow, der Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU, und Ministerpräsident Georgi Malenkow unterstützten Ulbricht. Mit dieser Rückendeckung trat Ulbricht am 24. Juli 1953 vor das ZK-Plenum der SED und trug einen Text vor, der mit dem Politbüro nicht abgesprochen war. Als Ursache des „faschistischen Putsches“ (so die DDR-offizielle Bezeichnung für den Aufstand vom 17. Juni 1953) stellte er den Neuen Kurs hin und attackierte Herrnstadt, dem er eine „direkte Unterstützung der Streikenden“ vorwarf. Er konstruierte eine direkte Verbindung der „Herrnstadt-Zaisser-Fraktion“ mit dem gestürzten Beria, dessen angeblich „kapitulantenhafte Haltung […] zur Restaurierung des Kapitalismus habe führen müssen.“ Daher wagten die übrigen Politbüro-Mitglieder nicht zu protestieren, die übrigen ZK-Mitglieder hielten den Text für abgesprochen.[19]

Nach der Plenumssitzung begann eine von Ulbrichts Mitarbeiter Karl Schirdewan orchestrierte publizistische Kampagne gegen Herrnstadt und Zaisser, die in der Öffentlichkeit als „Trotzkisten“ und „Feinde des deutschen Volkes und der Partei der Arbeiterklasse“ bezeichnet wurden.[20] Am 26. Juli 1953 verloren Herrnstadt und die anderen Opponenten gegen Ulbricht wegen „parteifeindlicher Fraktionsbildung“ ihren Sitz in Politbüro und ZK, noch im selben Jahr verlor er auch seine Stellung als Chefredakteur des Neuen Deutschland. Herrnstadt räumte alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe ein und übte gegenüber der Zentralen Parteikontrollkommission Selbstkritik.[21] Am 23. Januar 1954 wurde er auch aus der SED ausgeschlossen. Bis zu seinem Lebensende war er, soweit es ihm eine schwere Lungenerkrankung[22] erlaubte, als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Zentralarchiv Historische Abteilung II in Merseburg tätig.

Schulaufsätze für Wilhelm II.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zentralarchiv entdeckte Herrnstadt vier Aufsätze, die Primaner des Joachimsthalschen Gymnasiums 1901 zum Thema Die Beinstellung der Denkmäler in der Siegesallee geschrieben hatten. Diese Aufsätze hatte Kaiser Wilhelm II., Auftraggeber des Berliner Monumentalboulevards, höchstpersönlich – teilweise sehr abweichend von der Lehrerzensur – bewertet und mit Randbemerkungen versehen. Die Aufsätze waren im Hohenzollernmuseum unter Verschluss gehalten und dann lange vergessen worden. Herrnstadt publizierte die Aufsätze 1960 unter dem Pseudonym R.E. Hardt mit dem Titel Die Beine der Hohenzollern (siehe Die Beinstellung der Denkmäler in der Siegesallee).

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freies Deutschland, Organ des Nationalkomitees „Freies Deutschland“. Chefredaktion, 3 Jahrgänge, mindestens 50 Ausgaben, Moskau 1943–1945.
  • Über „die Russen“ und über uns. Zur Vorbereitung der Parteikonferenz der SED in Berlin. In: Neues Deutschland. Berlin 1948.
  • Der Weg der Ostzone. Mit einem Anhang. Flüchtlinge aus Westdeutschland sprechen. Landesvorstand der KPD Hamburg, Hamburg 1949.
  • Der Weg in die Deutsche Demokratische Republik. Dietz, Berlin 1950, 27 Seiten (4. Aufl. 1951).
  • Kollege Zschau und Kollege Brumme. Dietz, Berlin 1951 (SED-Agitationsbroschüre gegen Arbeiterrenitenz).
  • Die Entwicklung Berlins im Lichte der großen Perspektive – Aufbau des Sozialismus. Diskussionsbeitrag auf der 2. Parteikonferenz der SED, Berlin, 9.–12. Juli 1952. Dietz, Berlin 1952.
  • Die erste Verschwörung gegen das Internationale Proletariat. Zur Geschichte des Kölner Kommunistenprozesses 1852. Rütten & Loening, Berlin 1958.
  • Die Entdeckung der Klassen. Die Geschichte des Begriffs Klasse von den Anfängen bis zum Vorabend der Pariser Julirevolution 1830. Verlag der Wissenschaften, Berlin 1965.
  • Außerdem noch mindestens zwei Werke unter Pseudonym aus der Zeit seiner Abschiebung nach Merseburg, darunter als R. E. Hardt:
    • R. E. Hardt: Die Beine der Hohenzollern. (= Geschichte in der Tasche. 1). Rütten & Loening, Berlin 1960.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rudolf Herrnstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. a b Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! S. 42.
  2. Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! S. 22.
  3. Hans Coppi, Sabine Kebir: Ilse Stöbe: Wieder im Amt. Eine Widerstandskämpferin in der Wilhelmstraße. VSA, Hamburg 2013, ISBN 978-3-89965-569-8, S. 23.
  4. a b c Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! S. 43.
  5. a b c Wolfgang Leonhard: Die Revolution entläßt ihre Kinder. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1955, ISBN 3-462-01463-3, S. 292 ff.
  6. Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Berlin Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-8333-0618-1, S. 44.
  7. Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! S. 48–49.
  8. Coppi/Kebir, S. 25.
  9. Kerstin Decker: Die 416 Seiten ihres Vaters. In: Der Tagesspiegel. 15. März 2008. Zugriff am 27. April 2013.
  10. Wilfried Loth: Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. Rowohlt, Berlin 1994, S. 195.
  11. Elke Scherstjanoi: „In 14 Tagen werden Sie vielleicht schon keinen Staat mehr haben“. Vladimir Semenov und der 17. Juni 1953. In: Deutschland-Archiv. 31, 1998, S. 907–937.
  12. Siegfried Grün, Käthe Stern: Es wird Zeit, den Holzhammer beiseite zu legen. In: Neues Deutschland. vom 14. Juni 1953, online auf einer Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung, Zugriff am 21. Dezember 2010.
  13. Klaus Schroeder: Der SED-Staat. Geschichte und Strukturen der DDR. Bayerische Landeszentrale für politische Bildung, München 1998, S. 122.
  14. Wilfried Loth: Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. Rowohlt, Berlin 1994, S. 206 f.
  15. a b Wilfried Loth: Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. Rowohlt, Berlin 1994, S. 206.
  16. Wilfried Loth: Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. Rowohlt, Berlin 1994, S. 205–217 und passim.
  17. Dierk Hoffmann, Karl-Heinz Schmidt, Peter Skyba (Hrsg.): Die DDR vor dem Mauerbau. Dokumente zur Geschichte des anderen Deutschland 1949–1961. München 1993, S. 174 ff.
  18. Klaus Schroeder: Der SED-Staat. Geschichte und Strukturen der DDR. Bayerische Landeszentrale für politische Bildung, München 1998, S. 126 ff; Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt. Berlin Verlag, Berlin 2008, S. 353 (hier das Zitat).
  19. Nadja Schulz-Herrnstadt (Hrsg.): Das Herrnstadt-Dokument. Das Politbüro der SED und die Geschichte des 17. Juni 1953. Reinbek 1990, S. 140.
  20. Nadja Schulz-Herrnstadt (Hrsg.): Das Herrnstadt-Dokument. Das Politbüro der SED und die Geschichte des 17. Juni 1953. Reinbek 1990, S. 190.
  21. Erklärung an die Zentrale Parteikontrollkommission vom 31. August 1953 online auf einer Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung, Zugriff am 4. Januar 2010.
  22. Volker Klimpel: Sauerbruch und Ulbricht. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. 23, 2004, S. 424.
  23. Rezension