Rudolf Ray

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Rudolf Ray (geboren als Rudolf Rapaport; 13. April 1891 in LettlandMai 1984 in London) war ein ursprünglich expressionistischer, später abstrakter Maler, der überwiegend in Europa und Nordamerika lebte und wirkte.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den 1920er Jahren studierte und arbeitete Rapaport in Wien. Seine Arbeiten wurden weitgehend marginalisiert und ignoriert, doch von einigen Kollegen und Kritikern außerordentlich geschätzt – darunter Oskar Kokoschka und Stefan Pollatschek. 1927 heiratete er die Malerin Katharina Zirner, die auf der Hochzeitsreise in Kathmandu einen Sohn gebar und an den Folgen der Geburt verstarb. Nach der Annexion Österreichs musste Rapaport das Land verlassen. Er gelangte über Frankreich 1942 nach New York. In den 1950er Jahren lebte er in Almora in Indien, von 1960 bis 1974 überwiegend in Tepoztlán in Mexiko.

2019 wurde eine Retrospektive seiner Arbeiten bei Suppan Fine Arts in Wien gezeigt.[1]

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der Maler Rapaport wird von dem Großteil der Zeitgenossen, der seine Bilder kennt, verlacht; Kollegen verweigern ihm die Anerkennung, sperren sich gegen die Ausstellung seiner Bilder, sehen ihn hochmüthig über die Achsel an, machen ihn verächtlich.“

Stefan Pollatschek: Der Maler Rudolf Rapaport. Das Überwirkliche im Porträt., Wien 1933, S. 11

Werke in Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Pollatschek: Der Maler Rudolf Rapaport. Das Überwirkliche im Porträt. Eine Studie. Wiener Buch- und Kunstverlag, Wien 1933.
  • Martin Suppan: Rudolf Ray (1891–1984) – Maler zwischen Welten. Monographie. Galerie & Edition Suppan Fine Arts, Wien 2019, ISBN 3-901255-43-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Suppen Fine Arts: Rudolf Ray, abgerufen am 28. Dezember 2019