Rudolf Schmidt-Dethloff

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Rudolf Schmidt-Dethloff (* 28. September 1900 in Rostock; † 12. Juni 1971 in Lindau am Bodensee) war ein deutscher Maler des Expressionismus.

Er studierte zunächst die Malerei bei Max Thedy in Hamburg, Franz Bunke in Weimar und Oskar Kokoschka in Dresden. Von 1929 bis 1936 war er Vorsitzender der Vereinigung Rostocker Künstler.[1] Er stellte sich gegen die nationalsozialistische Kunstrichtung. Seine Bilder wurden als entartet aus dem Museum in Rostock entfernt. Nach der sowjetischen Kriegsgefangenschaft (Auschwitz) richtete er sich ein Atelier in der Künstlerkolonie Ahrenshoop ein, wo er auch Malunterricht gab.[2] Er war ein Freund des Schriftstellers Ehm Welk.

Schmidt-Dethloff hatte Ausstellungen mit Schultze-Jasmer, Thuro Balzers, Hertha von Guttenberg, Fritz Koch-Gotha, Käthe Miethe, Rudolf Leonhard, Hans Oberländer, Hedwig Holtz-Sommer, Martha Voß, G. Kaulbach, Alfred Partikel (Rostock, Schwerin, Berlin, Ahrenshoop). Nach seiner Flucht aus der DDR 1953 lebte er in West-Berlin, Cuxhaven, Heidelberg, Freiburg und seit 1958 bis zu seinem Tod in Lindau.

Schmidt-Dethloff war ein Meister der Aquarellkunst und Landschaftsmalerei. Alle Arbeiten entstanden mit der Staffelei in der Landschaft.

Der Nachlass wird in Lindau durch Andreas und Martina von Hollen verwaltet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas von Hollen, Martina von Hollen: Rudolf Schmidt-Dethloff - Liebe zur Landschaft. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-8635-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karsten Schröder: Geschichte der Stadt Rostock.
  2. Ahrenshooper Künstlerlexikon.