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Rudolf Siemering

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rudolf Siemering, 1897 gemalt von Joseph Scheurenberg
Grab auf dem Luisen-Friedhof II in Berlin-Westend

Rudolf Siemering (* 10. August 1835 in Königsberg i. Pr.; † 23. Januar 1905 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer und Medailleur[1].

Siemering besuchte das Löbenichtsche Realgymnasium, musste es aber vorzeitig verlassen.[2] Zunächst besuchte Siemering die Kunstakademie Königsberg. Dann folgte die Ausbildung an der Kunstakademie Berlin. Dort war er ein Schüler von Gustav Blaeser. Er gehörte zur Schule von Christian Daniel Rauch in der Berliner Bildhauerschule.

1861 gründete Siemering eine eigene Werkstatt in Berlin. Er war Mitglied des Senats der Preußischen Akademie der Künste in Berlin und Ehrendoktor der Universität Leipzig. Sein Bruder war der Landschaftsmaler Julius Siemering.

Rudolf Siemering wurde auf dem Luisen-Friedhof II in Berlin-Westend bestattet (Feld M 21).

Commons: Rudolf Siemering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Rudolf (Leopold R.) Siemering. 10.08.1835 Königsberg – 23.01.1905 Berlin. Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e. V., abgerufen am 7. März 2021.
  2. Vor 95 Jahren starb der Königsberger Bildhauer Rudolf Siemering (Ostpreußenblatt 2000) (Memento vom 31. Oktober 2004 im Internet Archive)
  3. Die Kranz-Reliefs am Sockel der Germania in Berlin. In: Die Gartenlaube. Heft 46, 1871, S. 772–774 (Volltext [Wikisource]).
  4. Manuela Lintl: Das Denkmal für den Augenarzt Albrecht von Graefe an der Luisenstraße. Artikel in der Tageszeitung Neues Deutschland, 25. August 1998.
  5. Bn.: Die heilige Gertrud auf der Gertaudtenbrücke zu Berlin. In: Die Gartenlaube. Heft 52, 1896, S. 892 (Volltext [Wikisource]).
  6. Max Ring: Die beiden Concurrenz-Entwürfe zu einem Standbilde Schiller’s für Berlin. In: Die Gartenlaube. Heft 50, 1863, S. 795–797 (Volltext [Wikisource]).
  7. WB: Taki pomnik Marcina Lutra był w Gdańsku. In: gdansk.pl. Stadt Gdańsk, 27. April 2017, abgerufen am 29. August 2026 (polnisch, deutsch: Früher gab es in Danzig ein Denkmal für Martin Luther).
  8. Siemering’s Luther-Denkmal zu Eisleben. In: Die Gartenlaube. Heft 44, 1883, S. 713, 724 (Volltext [Wikisource]).
  9. Das Siegesdenkmal auf dem Marktplatze in Leipzig. In: Die Gartenlaube. Heft 33, 1888, S. 560–562 (Volltext [Wikisource]).
  10. Das Washington-Denkmal in Philadelphia. In: Die Gartenlaube. Heft 43, 1897, S. 724 (Volltext [Wikisource]).