Rudolf Ströbele

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Rudolf Ströbele (* 16. Juni 1911 in Leonberg; † 4. Mai 1988) war ein deutscher Chemiker und Industriemanager.

Ströbele wurde als Sohn von Franz Ströbele zu Leonberg geboren. Dort besuchte er das Karlsgymnasium und nach dem Umzug seiner Eltern nach Ludwigshafen das Realgymnasium zu Mannheim, wo er Ostern 1930 das Abitur ablegte.

Nach dem Chemiestudium in Freiburg und München und dem II. Verbandsexamen 1934 bei Professor Dr. H. Wieland[1] war er zunächst im Hauptlaboratorium des IG-Farben-Werkes Ludwigshafen und später als Betriebsführer im Werk Schkopau tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Ströbele ab 1955 Leiter der Organischen Chemie der Chemischen Werke Hüls AG in Marl, der größten Abteilung des Werkes. 1957 erhielt er Prokura.

Zuletzt war er ab 1961 Direktor der Sparte 2. Für seine Entwicklungen, u. a. mit dem späteren Nobelpreisträger Richard Kuhn, erhielt er mehrere Patente und verfasste zahlreiche Fachpublikationen.

Ströbele war langjähriges Mitglied der Gesellschaft deutscher Chemiker.

Er war der Vater von Hans-Christian Ströbele.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Synthese von Lactoflavin, Flavin-glucosiden und Flavin-radikalen, 1937. (Dissertation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf in: Synthese von Lactoflavin, Flavin-glucosiden und Flavin-radikalen, Dissertation Tübingen 1937, S. 63.