Rudolf Zander

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Rudolf Zander (* 22. Dezember 1890 in Rybnik; † 26. Oktober 1977 in Bad Hersfeld) war ein deutscher Arzt.

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Leben[Bearbeiten]

Strahl wuchs in Rybnik und Pleß (Oberschlesien) auf, wo er 1910 sein Abitur ablegte. Danach studierte er zunächst in Breslau Medizin. In dieser Zeit wurde er beim Corps Silesia Mitglied. Ende 1912 wechselte er zum Studium nach Berlin. Das Studium unterbrach er wegen einer Tätigkeit als Feldhilfsarzt im Ersten Weltkrieg. Nach Kriegsende legte er 1919 in Berlin das medizinische Staatsexamen ab. In der Folgezeit als Assistenzarzt an der Universitätsfrauenklinik in Berlin fertigte er seine Promotion zum Dr. med. an, welche er 1921 erfolgreich abschloss. 1922 war er als praktischer Arzt in Landsberg (Oberschlesien) tätig. 1922 wurde er leitender Arzt der Klinik Mariannenhaus in Kamenz, wo er bis Januar 1945 tätig blieb. Danach war er bis zur Bombardierung in Dresden und anschließend noch kurz in Kassel im Dienst. Nach mehrmonatiger Kriegsgefangenschaft wurde er 1946 praktischer Arzt in Ronshausen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Zander besonders in der Eingliederung von Ostflüchtlingen in die Bundesrepublik Deutschland. Dafür wurde ihm 1972 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Werke[Bearbeiten]

  • Über Radiumdosierung, Berlin 1921

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Maywald: Gesamt-Mitgliederverzeichnis des Corps Silesia 1821-1961, Teil I, Köln 1961, lfd. Nr. 667
  • Kösener Corpslisten 1998, 21, 665
  • Wolfgang Stephan: Nachruf für einen treuen Schlesier, in: Corpszeitung der Silesia Breslau, Heft 155/157 vom 15. Februar 1978, S. 2

Weblinks[Bearbeiten]