Rudolfplatz (Berlin)

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Rudolfplatz
Coat of arms of Berlin.svg
Platz in Berlin
Rudolfplatz
Basisdaten
Ort Berlin
Ortsteil Friedrichshain
Angelegt 19. Jahrhundert
Neugestaltet 20. Jh. und 21. Jh.
Einmündende Straßen Rudolfstraße, Modersohnstraße,
Am Rudolfplatz, Danneckerstraße
Bauwerke Skulptur, Spielgeräte
Nutzung
Nutzergruppen Fußgänger, Radfahrer
Technische Daten
Platzfläche 9600 m²

Der Rudolfplatz ist ein im 19. Jahrhundert im Zusammenhang mit der Wohnbebauung im heutigen Berliner Ortsteil Friedrichshain (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg) angelegter Stadtplatz.

Maße, Lage und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Platz besitzt eine Trapezform mit den Abmessungen 160 × 60 Meter und befindet sich im Quartier der Oberbaum City. An seiner Nordwestecke steht die Zwingli-Kirche. Der Rudolfplatz wird begrenzt von der Rudolfstraße (Norden), der Modersohnstraße (Osten), (Straße) Am Rudolfplatz (Süden) und Danneckerstraße (Westen). Auf zwei Seiten ist er von geschlossenen Häuserzeilen umgeben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Areal wurde nach dem Hobrecht-Plan als Platz H, Abt. XIV angelegt. Am 15. Juli 1896 erhielt er seinen heute noch gültigen Namen nach der anliegenden Rudolfstraße.

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Platz besitzt einen Kinderspiel- und einen Ballspielplatz, an einer Wegekreuzung steht eine Bronzeskulptur mit zwei balgenden Jungen. Das Kunstwerk mit dem Titel Spielende wurde nach Entwurf von Wilfried Fitzenreiter 1975 in Bronze gegossen und hier aufgestellt.[1]

Umgebung und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Nordseite des Rudolfplatzes befindet sich in einer angrenzenden Grünfläche die Kita des Jugendwerks Aufbau Ost e. V.[2] (Rudolfstraße 15a). Nordöstlich des Platzes steht der denkmalgeschützte Baukomplex der Emanuel-Lasker-Oberschule (Modersohnstraße).[3]

Verkehrstechnisch ist der Platz mit der Buslinie 347 erreichbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spielende auf bildhauerei-in-berlin.de
  2. Jugendwerk Aufbau Ost abgerufen am 16. März 2010
  3. Emanuel-Lasker-Oberschule abgerufen am 16. März 2010

Koordinaten: 52° 30′ 10,8″ N, 13° 27′ 20,7″ O