Ruhal Ahmed

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ruhal Ahmed im Mai 2007

Ruhal Ahmed (* 11. März 1981 in Birmingham) ist ein Sprecher von Amnesty International.

Der Brite wurde mit seinen Freunden Shafiq Rasul und Asif Iqbal – zusammen genannt „Tripton Three“ – von Milizen in Afghanistan festgenommen und an die Vereinigten Staaten verkauft. Von Anfang 2002 bis März 2004 saß er ohne Prozess oder Anklage als Gefangener #110 in Guantanamo Bay. Seine Erfahrungen wurden im Kinofilm The Road to Guantanamo des Regisseurs Michael Winterbottom verfilmt.[1]

Nach seiner Entlassung sprach er öffentlich über Folter während seiner Gefangenschaft. Mit seinen beiden Freunden und Jamal Udeen Al-Harith klagt er seit Oktober 2004 wegen der erlittenen Folter und unrechtmäßigen Festnahme gegen den ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vor verschiedenen Gerichten in den Vereinigten Staaten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tobias Rapp: Hören mit Schmerzen. In: Der Spiegel, 11. Januar 2010