Ruhlkirchen

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Koordinaten: 50° 47′ 38″ N, 9° 11′ 8″ O

Ruhlkirchen
Gemeinde Antrifttal
Höhe: 250 m
Fläche: 6,95 km²
Einwohner: 582 (30. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36326
Vorwahl: 06631
St. Michael Kirche in Ruhlkirchen
St. Michael Kirche in Ruhlkirchen

Ruhlkirchen ist der größte Ortsteil der Gemeinde Antrifttal im Vogelsbergkreis in Hessen. Der Ort ist Sitz der Gemeindeverwaltung.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruhlkirchen liegt in Oberhessen im Tal der Antrift. Im Ort treffen sich die Landesstraßen 3070 und 3344.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort gehörte vom 12. bis ins 19. Jahrhundert zum Gericht Katzenberg. Eine um 1120 erbaute Wasserburg, Burg Ruhlkirchen, wurde Ende des 20. Jahrhunderts ausgegraben und teilweise restauriert. Burghügel, Mauern und Wassergraben befinden sich unmittelbar neben der Antrift, in der Nähe des heutigen Standorts der Gemeindeverwaltung neben dem Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Antrifttal-Ruhlkirchen. Die Kirche St. Michael entstand zwischen 1820 und 1824.

Am 31. Dezember 1971 wurde Ruhlkirchen in die Gemeinde Antrifttal eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot zwei aufgerichtete abgekehrte silberne Streitäxte.“[3]

Dieses der Gemeinde am 2. März 1951 amtlich verliehene Wappen wurde nach dem Siegel des Ritters Gerhard von Ruhlkirchen (1262–1272) geschaffen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlen - Daten -Fakten im Internetauftritt der Gemeinde Antrifttal
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 347.
  3. Karl Ernst Demandt und Otto Renkhoff: Hessisches Ortswappenbuch C. A. Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1956, S. 142.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]