Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft

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Der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft wurde am 17. April 1962 von der Stadt Mülheim an der Ruhr gestiftet. Zunächst nur als Kunstpreis geplant, wurde bereits 1963 eine Erweiterung auf wissenschaftliche Leistungen beschlossen und diese Ergänzung auch in den Namen des Preises aufgenommen.[1]

Die Stiftung des Preises entstand auf Anregung von Mülheimer Künstlern. Mit dem Preis sollen in Mülheim ansässige bzw. in der Stadt geborene Künstler und Wissenschaftler gefördert werden.[2] Der Preis ist als Ansporn zu besonderen Leistungen gedacht und soll als Auszeichnung wie auch der Förderung Begabter dienen.[3] Auf dem Gebiet der Wissenschaft waren es immer wieder Köpfe von Mülheimer Max-Planck-Instituten, aber auch jüngerer Forschungseinrichtungen, die als auszeichnungswürdig angesehen wurden.[1] Mit der öffentlichkeitswirksamen Vergabe der Auszeichnung soll die Bedeutung von Kunst und Wissenschaft auch stärker in das kulturelle Bewusstsein der Bürger verankert werden.[1]

Seit 1962 wird die Auszeichnung jährlich vergeben. In Vorbereitung der Vergabe wird ein stets wechselndes Gremium externer Fachberater in den verschiedenen Disziplinen gebildet, das dem „Betriebsausschuss Kulturbetrieb“ eine Empfehlung vorlegt. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Die Entscheidung über die Preisträger trifft der Betriebsausschuss.

Das Preisgeld beträgt EUR 6.000 (Stand 2017) und wird von der Sparkasse Mülheim an der Ruhr finanziert.[4] Der Preis kann auch geteilt vergeben werden. Mit Zuerkennung des Preises kann der Betriebsausschuss Kulturbetrieb auch eine Empfehlung aussprechen, den Prämierten zukünftig über städtische Aufträge oder Stipendien zu fördern.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mülheim an der Ruhr. Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft 1962-1974. Redaktion: C.Deneke. Hrsg. von der Stadt Mülheim an der Ruhr. C. Fabri (Druck), Mülheim an der Ruhr 1975.
  • Mülheim an der Ruhr. Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft 1974-1986. Redaktion: J.Baleka, K.Stempel. Hrsg. von der Stadt Mülheim an der Ruhr. Mülheim an der Ruhr 1987.
  • Mülheim an der Ruhr. Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft 1987-2001. Redaktion: D.Steimann. Hrsg. vom Kulturbetrieb der Stadt Mülheim an der Ruhr. C. Fabri (Druck), Mülheim an der Ruhr 2002.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Bisherige Preisträger des Ruhrpreises. Stadt Mülheim an der Ruhr, 19. Juli 2017, abgerufen am 1. Juni 2018.
  2. gem. Information bei Kulturpreise Online
  3. Thomas Emons: Wissenschaft trifft Wirklichkeit. DerWesten, 3. Mai 2009 (Memento vom 8. Dezember 2013 im Internet Archive)
  4. Ruhrpreis. Stadt Mülheim an der Ruhr, 7. Dezember 2017, abgerufen am 1. Juni 2018.