Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn

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Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn
RGM-Hauptgebaeude-nach-Renovierung.jpg
Schulform Naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium
Gründung 1921
Adresse

Herzog-Friedrich-Straße 16–18

Ort Mühldorf am Inn
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 14′ 47,5″ N, 12° 31′ 38,3″ OKoordinaten: 48° 14′ 47,5″ N, 12° 31′ 38,3″ O
Träger Landkreis Mühldorf am Inn
Schüler ca. 865
Lehrkräfte ca. 70
Leitung Daniela Raith
Website www.ruperti-gymnasium.de
Fassade Ruperti-Gymnasium

Das Ruperti-Gymnasium Mühldorf am Inn ist das Gymnasium der Stadt Mühldorf am Inn (Oberbayern) und eines von drei Gymnasien im Landkreis Mühldorf am Inn. Es wurde aufgrund der langen Zugehörigkeit Mühldorfs zum Erzbistum Salzburg nach dessen Gründer und Schutzpatron Rupert von Salzburg benannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ruperti-Gymnasium wurde 1921 als Städtische Realschule mit Lateinabteilung gegründet. Innerhalb der folgenden sechs Jahre wurde die Schule um mehrere Gebäude erweitert, darunter ein Internat. Anfang der 1940er-Jahre wurde der Ausbau zur achtklassigen Oberschule beschlossen. In den 1950er-Jahren konnte eine Schließung der Schule nur durch die Hilfe von Eltern, Gemeinden und Industrie verhindert werden. 1958 wurde die Oberschule Mühldorf verstaatlicht.

1961 zog die Schule von ihrem damaligen Standort am Kirchplatz an ihre heutige Adresse um. Dort bezog sie das heutige Hauptgebäude des Gymnasiums und benannte nach dem Gründer des Erzbistums Salzburg, Rupert von Salzburg.

1970, die Schule war mittlerweile Gymnasium geworden, wurde ein Erweiterungsbau bezogen und eine Zweigschule in Waldkraiburg eröffnet. Die Zweigschule Waldkraiburg wird nach längerer Übergangszeit zum Schuljahr 1998/1999 selbständig.

Mitte der 1980er-Jahre wurde das Ruperti-Gymnasium um einen weiteren Anbau erweitert. Als einige Jahre später der Platz erneut knapp wurde, entschloss man sich 1994 eine Außenstelle zu eröffnen, die in kurzer Gehentfernung zum Hauptgebäude liegt.

Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute besuchen ca. 865 Schüler das Ruperti-Gymnasium und werden dort von etwa 70 hauptamtlichen Lehrkräften und einer Vielzahl von nebenamtlichen Lehrkräften und Referendaren unterrichtet. Das Gymnasium bietet einen sprachlichen und einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig.

In jüngerer Vergangenheit wurde das Gymnasium um eine Mensa erweitert, die aufgrund der Einführung des achtjährigen Gymnasium (verkürzter Bildungsgang – G8) nötig wurde.

2005 wurde das Ruperti-Gymnasium vom Sponsorenpool Jugend forscht e. V. als beste Schule Bayerns ausgezeichnet.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991–2008 Konrad Reger
  • 2008–2013 Anselm Räde, davor Schulleiter am Waldkraiburger Gymnasium
  • seit 2013 Daniela Raith, davor Stellvertreterin in Pfarrkirchen
Platz vor der Mensa

Wahlfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musik: Schulorchester, Chor für Unter-, Mittel- und Oberstufe, und seit 1996 ein vollständiges Gamelan-Instrumentarium
  • Sport: Schulmannschaften für Fußball, Volleyball
  • Robotik: LEGO-Mindstorm Roboter
  • Multimedia: Programmierkurse, Web-Design, Textverarbeitung
  • Vertiefungskurse für Mathematik, Physik, Chemie, Informatik
  • Theatergruppe
  • Logo Ruperti-Gymnasium
    Fotografie
  • Chinesisch
  • Spanisch
  • Italienisch

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ruperti-Gymnasium ist außerdem Seminarschule für die Referendar-Ausbildung in Deutsch, Französisch, Englisch, Mathematik, Musik, Physik, Sport und Geographie.

Jugend forscht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1996 nimmt das Ruperti-Gymnasium jährlich am naturwissenschaftlichen Jugendwettbewerb Jugend forscht teil. Seitdem wurden von mehr als 70 Teilnehmern über 60 Arbeiten aus den verschiedensten Themengebieten eingereicht. Die teilnehmenden Schüler konnten in dieser Zeit neben acht Regionalsiegen auch drei Landessiege und mehrere Sonderpreise gewinnen. Auch etliche Lehrer des Gymnasiums beteiligten sich immer wieder als Betreuungslehrer, Juroren oder sogar als Wettbewerbsleiter am größten europäischen Jugendwettbewerb für Naturwissenschaften. Das bisher erfolgreichste Jahr war dabei das Jahr 2005, in dem zwei Schüler jeweils den Regional- und Landesentscheid mit ihren Projekten für sich entscheiden konnten.

Schülerzeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Erfolge kann auch die Schülerzeitung des Ruperti-Gymnasiums, der Innfloh vorweisen. Die Redaktion des Innflohs gewann bei verschiedenen Wettbewerben zahlreiche Auszeichnungen. Darunter fallen der erste Platz beim Wettbewerb des Ministerialbeauftragten für Oberbayern-Ost (2004/2005) sowie vier „Top 10“-Platzierungen beim Schülerzeitungswettbewerb des Spiegel (2005/2006) in den Kategorien „Reportage“ (Platz 4), „Heftinhalt“ (Platz 5), „Foto“ (Platz 8) und „Gesamtsieger“ (Platz 7). Im selben Schuljahr bekamen die Jungredakteure außerdem einen Sonderpreis für „Originalität und Courage“ beim Schülerzeitungswettbewerb der Süddeutschen Zeitung. Im Schuljahr 2006/2007 belegte der Innfloh im Schülerzeitungswettbewerb der Süddeutschen Zeitung den 3. Platz unter allen Schulen. Beim Schülerzeitungswettbewerb des Spiegel 2006/2007 erhielt der Innfloh fünf Auszeichnungen. Von allen Schülerzeitungen belegte der Innfloh den 5. Platz. Die Redakteurin Kathrin Bauer belegte mit ihrer Reportage den 1. Platz. Außerdem gab es den 5. Platz in der Kategorie Titelbild, den 6. Platz in der Kategorie Heftinhalt und den 9. Platz in der Kategorie Foto. Beim Spiegel-Schülerzeitungswettbewerb 2007/2008 gewann der Innfloh sechs Auszeichnungen. Von allen Schülerzeitungen belegte der Innfloh wie im Vorjahr den 5. Platz. Die Redakteurin Corinna Huber gewann mit ihrer Reportage den 1. Platz. Andreas Gölkel erreichte den 2. Platz in der Kategorie Foto. Weiterhin belegte Kathrin Bauer die Plätze 4 und 7 und Theresa Senftl erreichte den 5. Platz in der Kategorie Reportage. Beim Schülerzeitungswettbewerb der Süddeutschen Zeitung 2007/2008 wurde der Innfloh zur besten Schülerzeitung Bayerns gekürt.

Bekannte ehemalige Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]