Ruppertsecken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ruppertsecken
Ruppertsecken
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ruppertsecken hervorgehoben

Koordinaten: 49° 39′ N, 7° 53′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Rockenhausen
Höhe: 498 m ü. NHN
Fläche: 9,43 km2
Einwohner: 355 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67808
Vorwahl: 06361
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 065
Adresse der Verbandsverwaltung: Bezirksamtsstraße 7
67806 Rockenhausen
Website: ruppertsecken.de
Ortsbürgermeister: Siegmar Portz
Lage der Ortsgemeinde Ruppertsecken im Donnersbergkreis
ObermoschelNiedermoschelUnkenbachFinkenbach-GersweilerWaldgrehweilerSchiersfeldSittersAlsenzOberndorf (Pfalz)Mannweiler-CöllnWinterborn (Pfalz)Kalkofen (Pfalz)Niederhausen an der AppelMünsterappelOberhausen an der AppelGaugrehweilerSeelenRathskirchenTeschenmoschelBisterschiedRansweilerStahlbergBayerfeld-SteckweilerSankt Alban (Pfalz)GerbachWürzweilerRuppertseckenDielkirchenKatzenbach (Donnersbergkreis)Schönborn (Pfalz)DörrmoschelReichsthalGundersweilerGehrweilerImsweilerRockenhausenHöringenSchweisweilerFalkenstein (Pfalz)WinnweilerLohnsfeldWartenberg-RohrbachMünchweiler an der AlsenzGonbachSippersfeldBreunigweilerImsbachBörrstadtSteinbach am DonnersbergRamsen (Pfalz)KerzenheimEisenberg (Pfalz)GöllheimDreisenStandenbühlLautersheimBiedesheimOttersheimBubenheim (Pfalz)ZellertalEinselthumImmesheimAlbisheim (Pfrimm)RüssingenWeitersweilerMarnheimBennhausenJakobsweilerDannenfelsBolandenKirchheimbolandenMörsfeldKriegsfeldOberwiesenOrbisMorschheimIlbesheim (Donnersbergkreis)Bischheim (Donnersberg)RittersheimStetten (Pfalz)GauersheimLandkreis Bad KreuznachLandkreis Alzey-WormsLandkreis KuselLandkreis KaiserslauternLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Ruppertsecken ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rockenhausen an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland direkt am Donnersberg zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach. Mit 498,5 m ü. NHN ist Ruppertsecken das höchstgelegene Dorf der Pfalz. Sehenswert sind der Schlossberg und der Frauenstein.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ruppertsecken gehören auch die Wohnplätze Ober-Gerbacherhof, Ober-Tierwasen, Schwarzengraben, Talhof, Unter-Gerbacherhof, Unter-Tierwasen und Vollethof.[2]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 660 mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 32 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,7 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge sind recht gleichmäßig übers Jahr verteilt. An 31 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruppertsecken wurde 1401 in einer Urkunde von König Ruprecht (zugleich Kurfürst Ruprecht III. von der Pfalz) erstmals genannt. Nach der Französischen Revolution wurde der Ort in das französische Département Donnersberg eingegliedert. Infolge des Wiener Kongresses war er von 1816 bis 1945 bayerisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Ruppertsecken Teil der französischen Besatzungszone und wurde in das 1946 neu gebildete Land Rheinland-Pfalz eingegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Ruppertsecken besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Siegmar Portz. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 82,08 % erneut in seinem Amt bestätigt.[4]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Ruppertsecken
Blasonierung: „In Schwarz ein goldener, rotgekrönter und -bewehrter Löwe auf einer dreizinnigen goldenen Mauer rechtshin schreitend, in den Pranken einen von Silber und Blau gerauteten Schild haltend.“
Wappenbegründung: Es wurde 1955 vom rheinland-pfälzischen Staatsministerium verliehen und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1727. Löwe und Rauten entstammen dem Wappen der Wittelsbacher, dem Herrschergeschlecht der Kurpfalz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die A 63 im Südosten besteht Anschluss an den Fernverkehr. In Rockenhausen ist ein Bahnhof der Alsenztalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Thon: Frauenstein. In: Jürgen Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. Beiträge zur pfälzischen Geschichte. Band 12/2. Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, ISBN 3-927754-48-X, S. 130–1324.
  • Alexander Thon: Einst Lehen des Ritters Wernher (sic!) von Hohenfels. Das unbekannte Burghaus Frauenstein in Ruppertsecken. In: Donnersberg-Jahrbuch. Band 23, 2000, S. 95–99.
  • Alexander Thon: ... sie fuern von der zerbrochen vest. Genese und Untergang der spätmittelalterlichen Burg Ruppertsecken. In: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz. Band 97, 1999, S. 411–434.
  • Literatur über Ruppertsecken in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ruppertsecken – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019. S. 144 (PDF; 3 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 30. Juli 2019.
  4. Der Landeswahlleiter RLP: Direktwahlen 2019. siehe Nordpfälzer Land, Verbandsgemeinde, 23. Ergebniszeile. Abgerufen am 25. August 2019.