Rustenburg

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Rustenburg
Rustenburg (Südafrika)
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Koordinaten 25° 40′ S, 27° 15′ O-25.65972222222227.243333333333Koordinaten: 25° 40′ S, 27° 15′ O
Basisdaten
Staat Südafrika

Provinz

Nordwest
Distrikt Bojanala Platinum
Gemeinde Rustenburg
Höhe 1170 m
Einwohner 104.612 (2011)
Gründung 1851
Straßenmarkt in Rustenburg
Straßenmarkt in Rustenburg

Rustenburg [ˈrœstənbœrx] ist eine Stadt in der Provinz Nordwest in Südafrika. Sie liegt nordwestlich der Magaliesberge. Die Stadt hatte 2011 104.612 Einwohner.[1] Der Name Rustenburg bedeutet Ort der Ruhe.

Geschichte[Bearbeiten]

Rustenburg wurde 1851 von den Voortrekkern gegründet. Es verdankt seinen Wohlstand zwei Platinbergwerken im Merensky Reef, die zu den größten der Welt gehören.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert in Rustenburg sind die 1871 erbaute Anglikanische Kirche, die Niederländisch-reformierte Kirche sowie die im spätviktorianischen Historismus errichtete City Hall aus dem 19. Jahrhundert. Das Rustenburg Museum bietet eine Sammlung von archäologischen Funden der Region sowie einen Überblick über die Geschichte der Südafrikanischen Republik.

Das Farmgelände Boekenhoutfontein, das einst dem südafrikanischen Politiker Paul Kruger gehörte, ist wenige Kilometer nördlich Rustenburgs gelegen und bietet den Besuchern mehrere im kapholländischen Stil gehaltene Häuser. So ist unter anderem eine Holzhütte aus dem Jahr 1841 erhalten geblieben.

Etliche Wander- und Reitwege laden inmitten einer artenreichen Fauna und Flora des Kgaswane Mountain Reserve in den westlichen Magaliesbergen zur sportlichen Betätigung ein.

Sport[Bearbeiten]

Rustenburg war eine der zehn Gastgeberstädte der Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Fünf Vorrundenspiele und eine Achtelfinal-Partie wurden im rund 42.000 Zuschauer fassenden Royal-Bafokeng-Stadion ausgetragen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Der deutsche Pilot Willy Rosenstein, der in Rustenburg lebte, kam dort 1949 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011, abgerufen am 21. November 2013