Ryžoviště

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Ryžoviště. Für den gleichnamigen Ortsteil von Harrachov siehe dort.
Ryžoviště
Wappen von Ryžoviště
Ryžoviště (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Bruntál
Fläche: 1878 ha
Geographische Lage: 49° 53′ N, 17° 22′ OKoordinaten: 49° 52′ 31″ N, 17° 21′ 31″ O
Höhe: 595 m n.m.
Einwohner: 595 (1. Jan. 2016)[1]
Postleitzahl: 793 56
Kfz-Kennzeichen: T
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Eva Lašáková (Stand: 2009)
Adresse: nám. Míru 105
793 56 Ryžoviště
Gemeindenummer: 597791
Website: www.ryzoviste.cz
Markt

Ryžoviště, bis 1947 Brunzeif[2] (deutsch: Braunseifen) ist eine Gemeinde und ehemalige Stadt im tschechischen Bezirk Bruntál.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Ortes erfolgte im Jahre 1190 durch Bergarbeiter auf der Suche nach Edelmetallen. Das Wort Seifen im Ortsnamen weist auf die Existenz von Ablagerungen von Mineralien an der Oberfläche im Gebiet der Ortsgründung.[3] Ab 1295 verfügte der Ort über ein Hospital. 1318 wurde Brunciv zur Stadt erhoben. Nach dem Niedergang des Bergbaus entwickelte sich in Braunseifen die Weberei zur wichtigsten Erwerbsquelle. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung der Sudetendeutschen erfolgte die Umbenennung in Rýžoviště. Die vormalige Stadt ist heute auf den Status eines Dorfes herabgesunken.

In den 1930er Jahren hatte Braunseifen etwa 1.600 Einwohner. 2006 lebten 673 Menschen in Ryžoviště.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Josef Schmid-Braunfels: Geschichte der Stadt Braunseifen. Selbstverlag Braunseifen 1910 (Nachdruck und Ergänzung. Heimatkreis Römerstadt (Altvater), Gießen 1979).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2016 (PDF; 371 KiB)
  2. http://www.lexdata.cz/lexdata/sb_free.nsf/c12571d20046a0b20000000000000000/c12571d20046a0b2c12566d400718041?OpenDocument
  3. Georg Schreiber, Der Bergbau in Geschichte, Ethos und Sakralkultur (Wiesbaden 1962), S. 102.