Ryder Cup

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Ryder Cup
Ryder Cup
Informationen
Major (ja/nein): nein
Tour(en): PGA of America & PGA European Tour
veranstaltet seit: 1927
Austragungsort(e): Wechselnde Clubs
Spielform: 28 Partien Matchplay
Preisgeld gesamt: 0,-
normaler Termin (Monat): Ende September (alle 2 Jahre)
Bestleistungen
Titelhalter(in)
Name: ## USA

Der Ryder Cup ist ein im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtetes mehrtägiges Golfmannschaftsturnier zwischen den besten Golfern Europas und den Vereinigten Staaten. Benannt ist es nach dem britischen Saatguthändler und Golfsponsor Samuel Ryder. Obwohl es sich um ein reines Prestigeduell ohne ausgeschüttete Preisgelder handelt, hat es sich seit seiner ersten offiziellen Ausrichtung im Jahre 1927 zum bedeutendsten Golfmannschaftsturnier der Welt entwickelt. Seit seiner ersten Ausrichtung, damals nur zwischen Spielern aus Großbritannien und den USA, wird der Austragungsort zwischen den Kontinenten gewechselt. Anders als fast alle Profi-Turniere wird der Wettkampf nicht im üblichen Zählspiel-, sondern im Lochspiel-Modus mit wechselnden Spielarten ausgetragen.

Das Turnier wird gemeinsam von der PGA of America und Ryder Cup Europe veranstaltet. Letzteres ist ein Joint Venture der PGA European Tour (60 %), der PGA of Great Britain and Ireland (20 %) und der PGA of Europe (20 %).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung und inoffizielle Austragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorgeschichte des ab 1927 regelmäßig ausgeführten und dann offiziell so benannten Ryder Cups geht bis auf das Jahr 1920/21 zurück. Der Golf-Illustrated-Redakteur James D. Harnett hatte die Idee, zur Vorbereitung auf die im schottischen St Andrews stattfindenden British Open des Jahres 1921 eine schlagkräftige amerikanische Delegation zu bilden, da dieser Titel bis dahin noch nie von einem US-Amerikaner gewonnen werden konnte. Seine Zeitschrift startete daraufhin einen Aufruf, um eine Finanzierung für dieses Vorhaben durch Spenden zu erreichen. Das Anliegen wurde auch der PGA vorgetragen, die es dann auch unterstützte.[2] Im Frühjahr 1921 nahm dieses Vorhaben Gestalt an – es wurde eine Mannschaft von zwölf Golfern gebildet, die frühzeitig nach England reisen sollte. Um eine bessere Vorbereitung auf die British Open zu gewährleisten, kam gleichzeitig die Idee eines im Vorfeld stattfindenden Vergleichswettkampfes mit englischen Golfern auf.[3] Dieser Anlass wurde dann auch am 6. Juni 1921, zwei Wochen vor der eigentlichen Meisterschaft, im nahegelegenen Gleneagles ausgetragen.[4] Da jedoch nicht alle US-Amerikaner antreten konnten, wurden die Mannschaften dann von jeweils 10 Golfern gebildet. Gespielt wurden morgens 5 Foursomes und nachmittags 10 Einzelmatches auf dem „King's Course“ des Gleneagles Hotels. Die englische Auswahl gewann diesen Vergleich deutlich mit 9:3 Siegen bei 3 geteilten Partien. Obwohl dieser Vergleich deutlich verloren ging, wurde das eigentliche Ziel der Aktion erreicht; der Amerikaner Jock Hutchison – allerdings gebürtiger Schotte – gewann anschließend die British Open des Jahres 1921.

Der Ryder Cup

Obwohl die Aktion erfolgreich war, wurde der Anlass in den nächsten Jahren nicht mehr durchgeführt; zur damaligen Zeit reisten nicht sehr viele US-Golfer regelmäßig zu den Turnieren nach Großbritannien, da ihnen oft der Reiseaufwand zu groß war. Zu einer Neuauflage dieses Ländervergleiches sollte es dann erst wieder im Jahre 1926 kommen, als wieder eine größere Anzahl US-Golfer zu den britischen Turnieren gemeldet war und der Golfprofi Walter Hagen daraufhin im Februar 1926 zu einem erneuten Vergleich der beiden Länder aufrief. Er plante, dass jeweils vier Golfer der beiden Länder in einem Zählspielwettbewerb gegeneinander antreten sollten.[5] Im April des Jahres 1926 wurde durch die New York Times bekanntgegeben, dass ein ungenannter Golfenthusiast einen Preis für ein jährlich stattfindendes Turnier stiften wolle.[6] Ein paar Wochen später wurden dann die ersten Details und ein Termin veröffentlicht, es sollte ein jährlicher Vergleich im Lochspiel-Modus zwischen acht englischen und amerikanischen Golfspielern sein, der zuerst am 5. und 6. Juni ausgetragen werden sollte. Am ersten Tag sollten dabei Foursomepartien gespielt werden, der zweite Tag sollte ausschließlich den Einzelmatches dienen.[7] Gleichzeitig wurde auch der Name des Samenhändlers Samuel Ryder als Stifter veröffentlicht, dieser war mit seinem Bruder James als wichtiger Sponsor und Gönner der britischen Turniere in Erscheinung getreten.[8] Das Turnier wurde dann schließlich mit jeweils zehn Spielern ausgetragen und wurde zu einer empfindlichen Niederlage für die US-Amerikaner, sie verloren mit 13:1 Spielen bei einer geteilten Partie. Entgegen der ursprünglichen Bekanntgabe wurde der Pokal dann aber doch nicht vergeben; Ryder entschloss sich, den Cup ein Jahr zurückzuhalten, da verschiedene Seiten Kritik äußerten; u. a. weil die US-Mannschaft nicht durch die PGA selbst, sondern hauptsächlich durch Walter Hagen gebildet worden war. Ein weiterer Kritikpunkt war die späte Ankunft der Amerikaner, sodass sie sich vor dem Turnier nicht einspielen konnten. Zusätzlich wurde der „offizielle“ Charakter des Anlasses generell in Zweifel gezogen; kurz vor dem Anlass fand in den USA ein Generalstreik statt, Spieler- und Zuschauerteilnahmen waren daraufhin lange unsicher. Der entscheidende Punkt waren aber vermutlich Unstimmigkeiten bezüglich der Spielberechtigungen; auf US-Seite waren fünf Spieler nominiert, die keine gebürtigen US-Amerikaner waren – diese wurden dann als nicht spielberechtigt gewertet, zusätzlich wurden zwei weitere Spieler nicht für die Matches berücksichtigt – die Spiele wurden dann auch nur von den drei Amerikanern Walter Hagen, Bill Melhorn und Al Watrus bestritten.[9] Obwohl die Veranstaltung letztendlich im inoffiziellen Rahmen stattfand, wurde sie von der damaligen Presse in ihrer Berichterstattung hauptsächlich als „Ryder Cup“ bezeichnet.

Offizielle Austragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste offizielle Austragung des Cups fand dann im Jahre 1927 in Worcester, Massachusetts, unter wesentlich professionelleren Rahmenbedingungen statt. Die Regeln wurden im Vorfeld von einem Komitee festgelegt und die PGA of America führte Qualifikationen für ihre Spieler ein. Sie legte auch fest, dass nur gebürtige US-Bürger startberechtigt sind, obwohl dies nicht Teil ihres Standardregelwerkes war.[10] Die britische „Golf Illustrated“ rief ein Spenden-Ziel von 3.000 Pfund für einen Fonds aus, um ihren Golfern die Teilnahme an der U.S. Open und am Ryder Cup zu ermöglichen. Ryder zeichnete hier zuerst 100 £; nachdem der Fonds mit einem Fehlbetrag von 300 £ geschlossen wurde, schoss er die fehlende Summe zusätzlich bei.[11] Die ersten Teamkapitäne waren Ted Ray (Großbritannien) und Walter Hagen (USA). Die USA konnten sich dabei einen deutlichen Sieg mit 9,5 zu 2,5 Punkten sichern. Im Jahre 1928 wurde aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen und Umstände beschlossen, das nächste Turnier erst 1929 durchzuführen und diesen Zweijahres-Turnus künftig beizubehalten.[12] Für das Turnier 1929 bestätigte die PGA of America ihre Regelung, nur geborene US-Bürger spielen zu lassen, diese Entscheidung wurde dann aber am Ende des Jahres durch das Ryder-Cup-Komitee revidiert. Es beschloss die generelle Spielberechtigung auch für alle eingebürgerten Spieler eines Landes und Mitglieder der jeweiligen nationalen Spielerorganisation.

Von 1939 bis 1945 wurde der Ryder Cup wegen des Zweiten Weltkriegs abgesagt. 2001 wurde das Match wegen der Terroranschläge des 11. September um ein Jahr verschoben; seither findet es in geraden Jahren statt.

Bernhard Langer beim Ryder Cup 1991 auf Kiawah Island

Die amerikanischen Golfer dominierten den Cup phasenweise nach Belieben, zwischen 1935 und 1973 konnte sich die britische Auswahl nur ein einziges Mal durchsetzen. Um den Wettkampf ausgeglichener zu gestalten, wurde die britische Mannschaft ab 1973 mit Golfern aus Irland verstärkt, seit 1979 können Spieler aus ganz Europa als Gegner der USA aufgeboten werden. Seitdem ist das Kräfteverhältnis ausgeglichener: Obwohl das amerikanische Team meist als Favorit antritt, konnten sie seit diesem Zeitpunkt nur noch acht Wettbewerbe für sich entscheiden; Europa gewann bei zehn Anlässen (1989 wurde ein Unentschieden erzielt; Europa behielt dabei als Titelverteidiger den Cup).

Der Ryder Cup hat sich allmählich zu einem sehr ernsthaft geführten Vergleich der Golfer der Alten gegen die der Neuen Welt und zu einer viel beachteten Sportveranstaltung entwickelt. Untypisch für den eigentlich so vornehm-zurückhaltenden Golfsport schaukeln sich die Emotionen bei Spielern und Zuschauern zuweilen extrem hoch – in den 1990er Jahren bis hin zu Vorwürfen der Unsportlichkeit.

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Team stellt zwölf Spieler, die Qualifikation erfolgt hauptsächlich über die „Moneylists“ der PGA und der European/World Tour. In der Regel qualifizieren sich acht bis zehn Spieler über die relevanten Listen, für die restlichen freien Plätze kann der Captain Wildcards („Captain's Picks“) verteilen.

Captain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für jedes Team wird ein Team Captain berufen, abseits der Captain's Picks bestimmt er wesentlich die Aufstellung und die Strategie des Teams. Der Captain kann sowohl als Playing (spielender) oder Non Playing (nichtspielender) Captain auftreten. Dem Captain stehen bis zu vier (im Jahr 2012) Vizecaptains unterstützend zur Seite.

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu den sonst üblichen professionellen Golfturnieren wird der Ryder Cup nicht als Zählspiel sondern im Lochspiel-Modus (Mann gegen Mann) gespielt. Seit dem Jahr 1979 werden in drei Tagen (Fr./Sa./So.) 28 Partien über maximal 18 Loch gespielt: jeweils vier Foursome- und Fourball-Partien am Freitag und Samstag vormittags und nachmittags und am Schlusstag traditionell die zwölf Einzelmatches. Für die Fourball- und Foursome-Spiele legen die Kapitäne jeweils die Zusammensetzungen der Teams und die Reihenfolge fest, in der die Teams spielen. Ob zuerst Fourball oder Foursome gespielt wird legt der jeweilige Veranstalter fest. Auch bei den Einzelpartien legt der jeweilige Mannschaftskapitän fest, in welcher Reihenfolge die 12 Spieler antreten. Dabei kennen die Kapitäne weder die Zusammensetzungen der Viererpaarungen noch die gewählte Reihenfolge der anderen Partei, so dass sich die Paarungen zufällig ergeben. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit je einem halben Punkt für beide Parteien gewertet. Falls es am Ende der 28 Partien zu einem Gleichstand kommt (14:14), wird der Titelträger zum Sieger erklärt. Das Herausforderer-Team benötigt also mindestens 14½ Punkte zum Sieg.

Jahr Tag 1 Tag 2 Tag 3 Total
Punkte
Vormittag Nachmittag Vormittag Nachmittag Vormittag Nachmittag
1927–59 4 36-Loch Foursome 8 36-Loch Einzel 12
1961 4 Foursome 4 Foursome 8 Einzel 8 Einzel 24
1963–71 4 Foursome 4 Foursome 4 Fourball 4 Fourball 8 Einzel 8 Einzel 32
1973 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 8 Einzel 8 Einzel 32
1975 4 Foursome 4 Fourball 4 Fourball 4 Foursome 8 Einzel 8 Einzel 32
1977 5 Foursome 5 Fourball 10 Einzel 20
seit 1979 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 12 Einzel 28
oder oder
4 Fourball 4 Foursome 4 Fourball 4 Foursome

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Ort (Club,) Stadt Sieger P. Verlierer P. Captain USA Captain EUR/GBR
1927 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Worcester, MA ## USA ## GBR Walter Hagen Ted Ray
1929 EnglandEngland Leeds ## GBR 7 ## USA 5 Walter Hagen George Duncan
1931 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Columbus, OH ## USA 9 ## GBR 3 Walter Hagen Charles Whitcombe
1933 EnglandEngland Southport ## GBR ## USA Walter Hagen J.H. Taylor
1935 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paramus, NJ ## USA 9 ## GBR 3 Walter Hagen Charles Whitcombe
1937 EnglandEngland Southport ## USA 8 ## GBR 4 Walter Hagen Henry Cotton
1947 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Portland, OR ## USA 11 ## GBR 1 Ben Hogan Henry Cotton
1949 EnglandEngland Scarborough ## USA 7 ## GBR 5 Ben Hogan Charles Whitcombe
1951 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pinehurst, NC ## USA ## GBR Sam Snead Arthur Lacey
1953 EnglandEngland Wentworth Club, Virginia Water, Surrey ## USA ## GBR Lloyd Mangrum Henry Cotton
1955 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rancho Mirage, CA ## USA 8 ## GBR 4 Chick Harbert Dai Rees
1957 EnglandEngland Worksop, South Yorkshire ## GBR ## USA Jack Burke Jr Dai Rees
1959 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indian Wells, CA ## USA ## GBR Sam Snead Dai Rees
1961 EnglandEngland Royal Lytham & St Annes, Lytham St Annes ## USA 14½ ## GBR Jerry Barber Dai Rees
1963 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta, GA ## USA 23 ## GBR 9 Arnold Palmer John Fallon
1965 EnglandEngland Royal Birkdale Golf Club, Southport ## USA 19½ ## GBR 12½ Byron Nelson Harry Weetman
1967 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Houston, TX ## USA 23½ ## GBR Ben Hogan Dai Rees
1969* EnglandEngland Royal Birkdale Golf Club, Southport ## USA 16 ## GBR 16 Sam Snead Eric Brown
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten St. Louis, MO ## USA 18½ ## GBR 13½ Jay Hebert Eric Brown
1973 SchottlandSchottland Muirfield, Gullane ## USA 19 Flagge von Großbritannien und Irland GBR & IRL 13 Jack Burke Jr. Bernard Hunt
1975 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ligonier, PA ## USA 21 Flagge von Großbritannien und Irland GBR & IRL 11 Arnold Palmer Bernard Hunt
1977 EnglandEngland Royal Lytham & St Annes, Lytham St Annes ## USA 12½ Flagge von Großbritannien und Irland GBR & IRL Dow Finsterwald Brian Huggett
1979 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten The Greenbrier, White Sulphur Springs, WV ## USA 17 ## EUR 11 Billy Casper John Jacobs
1981 EnglandEngland Walton-on-the-Hill, Surrey ## USA 18½ ## EUR Dave Marr John Jacobs
1983 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Palm Beach Gardens, FL ## USA 14½ ## EUR 13½ Jack Nicklaus Tony Jacklin
1985 EnglandEngland Sutton Coldfield ## EUR 16½ ## USA 11½ Lee Trevino Tony Jacklin
1987 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dublin, OH ## EUR 15 ## USA 13 Jack Nicklaus Tony Jacklin
1989* EnglandEngland Sutton Coldfield ## EUR 14 ## USA 14 Raymond Floyd Tony Jacklin
1991 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kiawah Island, SC ## USA 14½ ## EUR 13½ Dave Stockton Bernard Gallacher
1993 EnglandEngland Sutton Coldfield ## USA 15 ## EUR 13 Tom Watson Bernard Gallacher
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pittsford, NY ## EUR 14½ ## USA 13½ Lanny Wadkins Bernard Gallacher
1997 SpanienSpanien Valderrama Golf Club, San Roque ## EUR 14½ ## USA 13½ Tom Kite Severiano Ballesteros
1999 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brookline, MA ## USA 14½ ## EUR 13½ Ben Crenshaw Mark James
2002 EnglandEngland Sutton Coldfield ## EUR 15½ ## USA 12½ Curtis Strange Sam Torrance
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bloomfield Township, MI ## EUR 18½ ## USA Hal Sutton Bernhard Langer
2006 IrlandIrland The K Club, Straffan, County Kildare ## EUR 18½ ## USA Tom Lehman Ian Woosnam
2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Louisville, KY ## USA 16½ ## EUR 11½ Paul Azinger Nick Faldo
2010 WalesWales Newport ## EUR 14½ ## USA 13½ Corey Pavin Colin Montgomerie
2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Medinah, IL ## EUR 14½ ## USA 13½ Davis Love III José María Olazábal
2014 SchottlandSchottland Gleneagles Hotel, Auchterarder ## EUR 16½ ## USA 11½ Tom Watson Paul McGinley
2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chaska, MN ## USA 17 ## EUR 11 Davis Love III Darren Clarke

– *1969 und 1989 gab es ein Unentschieden. Der Cup bleibt in solchen Fällen beim Titelverteidiger.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die US-amerikanische Mannschaft hat von bisher 41 Austragungen 26 gewonnen, europäische Teams gewannen 13 Partien. Die Begegnungen der Jahre 1969 und 1989 endeten unentschieden, der Cup verblieb in diesen Fällen bei dem jeweiligen Titelverteidiger. Die Auflistung im Einzelnen:

Jahr Team Team Stand Punkte
1929–1971 ## USA ## GBR 15–1–3 216–124
1973–1977 ## USA Flagge von Großbritannien und Irland GBR & IRL 3–0–0 52,5–31,5
1979–heute ## Europa ## USA 10–1–8 269–263

Stand: Sieg–Unentschieden–Niederlage
Punkte: Anzahl gewonnener Lochspiele (1929–1959: 12, 1961: 24, 1963–1975: 32, 1977: 20, seit 1979: 28)

Zukünftige Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Club, Kurs Ort Capt. USA Capt. EUR
2018 Le Golf National, Albatros Course FrankreichFrankreich Saint-Quentin-en-Yvelines Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Europaische UnionEuropäische Union
2020 Whistling Straits, Straits Course Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Haven, Wisconsin Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Europaische UnionEuropäische Union
2022 Marco Simone Golf & Country Club ItalienItalien Guidonia Montecelio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Europaische UnionEuropäische Union
2024 Bethpage Black Course Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Farmingdale, New York Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Europaische UnionEuropäische Union

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bob Harig: At Ryder Cup, follow the money. ESPN.com. 23. September 2014. Abgerufen am 24. September 2014: „According to [Ryder Cup Europe director Richard] Hills, the European Tour controls 60 percent of the event [in Europe], with the PGA of Great Britain and the PGA of Europe each holding 20 percent.“
  2. http://library.la84.org/SportsLibrary/GolfIllustrated/1920/gi138p.pdf
  3. http://library.la84.org/SportsLibrary/GolfIllustrated/1921/gi146u.pdf
  4. http://news.google.com/newspapers?id=r5ZAAAAAIBAJ&sjid=J6UMAAAAIBAJ&pg=5829%2C4051487
  5. „Professional International Match“. The Times 1926 (February 20):5.
  6. „Cup Offered for Golf Match Between U.S. and British Pros“. The New York Times 1926 (17. April)
  7. Fry, Peter (July 2000). Samuel Ryder: The Man Behind the Ryder Cup. Wright Press. ISBN 978-0-9539087-0-7.
  8. Fry, Peter (July 2000). Samuel Ryder: The Man Behind the Ryder Cup. Wright Press. ISBN 978-0-9539087-0-7.
  9. Fry, Peter (July 2000). Samuel Ryder: The Man Behind the Ryder Cup. Wright Press. ISBN 978-0-9539087-0-7.
  10. http://www.rydercup.com/2010/usa/history/index.cfm
  11. http://www.rydercup.com/2010/usa/history/index.cfm
  12. Fry, Peter (July 2000). Samuel Ryder: The Man Behind the Ryder Cup. Wright Press. ISBN 978-0-9539087-0-7.