Sächsischer Fußball-Verband

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sächsischer Fußball-Verband
Sfv logo.svg
Gegründet 6. Oktober 1990
Präsident Klaus Reichenbach
Adresse Abtnaundorfer Straße 47
04347 Leipzig
Meister Herren Chemie Leipzig
Pokalsieger Herren FC Erzgebirge Aue
Meister Frauen FC Silesia Görlitz
Pokalsieger Frauen Fortuna Dresden
Übergeordneter Verband Nordostdeutscher Fußballverband
Untergeordnete Verbände 13 Kreisfußballverbände
Region Karte-DFB-Regionalverbände-SN.png
Vereine (ca.) 915*
Mitglieder (ca.) 147.731*
Mannschaften (ca.) 6.368*
*Stand: Juni 2016[1]
Homepage www.sfv-online.de

Der Sächsische Fußball-Verband (SFV) wurde am 6. Oktober 1990 in Chemnitz gegründet und ist die Dachorganisation von 915 Vereinen mit 147.731 Mitgliedern in Sachsen. 6.368 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil.[1]

Der SFV ist einer von 21 Landesverbänden im DFB und Mitglied des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV). Die neuen 13 Kreis- bzw. Stadtverbände der Strukturreform des sächsischen Fußballs sind dem SFV unterstellt. Sitz des SFV ist seit dem 1. März 2011 Leipzig und der Präsident ist Klaus Reichenbach.

Spielbetrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Beginn der Spielsaison 1990/91 etablierte der Sächsische Fußballverband mit der Landesliga wieder eine landesweite Spielklasse. Als Unterbau behielt man die schon zu DDR-Zeiten bestehenden Strukturen. So gab es analog der 3 Regierungsbezirke Chemnitz, Dresden, Leipzig weiterhin 3 Bezirksligen und des Weiteren 9 Bezirksklassestaffeln: 4 im Bezirksverband Dresden, 3 im Bezirksverband Chemnitz und 2 im Bezirksverband Leipzig. Diese Spielbetriebstruktur im Landes- und Bezirksbereich hielt sich ungeachtet aller demografischen Entwicklungen über 20 Jahre bis zum Ende der Saison 2010/11 stabil. Auf Kreisebene passte sich die Spielbetriebsstruktur den jeweils bestehenden Kreistrukturen an.

Erst mit Beginn des Spieljahres 2011/12 setzte der SFV im Spielbetrieb unterhalb der Landesliga eine Zäsur. Bedingt durch die Kreisreform 2008 wurde im Zeitraum bis Sommer 2011 die Struktur den neuen Gegebenheiten angepasst. Die Bezirksverbände wurden zum 30. Juni 2010 aufgelöst und von ehemals 28 Kreisverbänden blieben 13 übrig – deren Einteilung sich im Wesentlichen nach dem Zuschnitt der 3 kreisfreien Städte und 10 Landkreise richtet. Demzufolge wurde auch der Spielbetrieb unterhalb der Landesliga mit Beginn der Saison 2011/12 neu strukturiert.

Höhe der
Spielklasse
Bezeichnung Mannschaften je Staffel Staffeln
5. Liga Oberliga 16 Nord1 Süd2
6. Liga Sachsenliga 16 Sachsen
7. Liga Landesklasse 16-14 Nord Mitte Ost West
8. Liga Kreisoberliga 16–14 13 Staffeln in 13 Fußballkreisen
9. Liga Kreisliga A TBA 25 Staffeln in 13 Fußballkreisen
10. Liga Kreisliga B TBA 7 Staffeln in 4 Fußballkreisen
11. Liga Kreisliga C 16–11 3 Staffeln in 2 Fußballkreisen
12. Liga 1. Kreisklasse TBA 28 Staffeln in 12 Fußballkreisen
13. Liga 2. Kreisklasse TBA 25 Staffeln in 10 Fußballkreisen
14. Liga 3. Kreisklasse 14–11 4 Staffeln in 2 Fußballkreisen

1 keine Mannschaften des SFV vertreten

2 5 Mannschaften des SFV vertreten

Legende
vom NOFV organisiert
vom SFV organisiert
von den Fußballkreisen organisiert

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesliga Sachsen (Frauen, B-Juniorinnen)

Landesklasse (3 Staffeln, Frauen)
+ Ligen der Untergeordneten Verbände
Landesklasse (B-Juniorinnen, C-Juniorinnen)
+ Ligen der Untergeordneten Verbände

Pokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsenpokal (Herren)

Landespokal Sachsen (A-Junioren, B-Junioren, C-Junioren)

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landespokal Sachsen (Frauen, B-Juniorinnen)

Vereine in höheren Ligen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herren Saison 2016/17

Stufe Bezeichnung Anzahl Vereine
1. Bundesliga 1 RB Leipzig
2. 2. Bundesliga 2 Dynamo Dresden, FC Erzgebirge Aue
3. 3. Liga 2 Chemnitzer FC, FSV Zwickau
4. Regionalliga Nordost 5 VfB Auerbach, FC Oberlausitz Neugersdorf, FSV Budissa Bautzen, RB Leipzig II, 1. FC Lokomotive Leipzig
5. NOFV-Oberliga Nordost 5 VFC Plauen, SSV Markranstädt, Bischofswerdaer FV, Inter Leipzig, BSG Chemie Leipzig

Übergeordnete Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fédération Internationale de Football Association (FIFA)
  • Union of European Football Associations (UEFA)
  • Deutscher Fußball-Bund (DFB)
  • Nordostdeutscher Fußballverband (NOFV)

Untergeordnete Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b lt. DFB-Mitgliederstatistik 2016, siehe http://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/113011-Mitgliederstatistik_2016.pdf, aufgerufen am 7. August 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]