Sächsisches Bürgerliches Gesetzbuch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sächsisches BGB)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Das Bürgerliche Gesetzbuch für das Königreich Sachsen (kurz Sächsisches BGB) trat am 1. März 1865 im Königreich Sachsen in Kraft.[1]

Bereits 1763 wurde im damaligen Kurfürstentum Sachsen offiziell über eine Privatrechtskodifikation nachgedacht. Das Bürgerliche Gesetzbuch für das Königreich Sachsen wurde am 2. Januar 1863 durch die Publikationsverordnung verkündet und trat am 1. März 1865 in Kraft. Es galt bis zum 1. Januar 1900, als das Bürgerliche Gesetzbuch als Reichsgesetz in Kraft gesetzt wurde. Dieses BGB war seinerseits auch durch das Sächsische Bürgerliche Gesetzbuch als modernste Kodifikation seiner Zeit beeinflusst worden.

Die Materialien zu den Entwürfen von 1852, 1860 sowie zur Endfassung von 1863 wurden in einem Gemeinschaftsprojekt von Christian Hattenhauer von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Frank Ludwig Schäfer von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erfasst.[2] Sie sind in einer Datenbank im Internet der Öffentlichkeit frei zugänglich. Die gedruckte Edition der Materialien ist in Vorbereitung.

Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bürgerliches Gesetzbuch für das Königreich Sachsen von 1863/1865 (= Neudrucke privatrechtlicher Kodifikationen und Entwuerfe des 19. Jahrhunderts. Band 4). Scientia Verlag, Aalen 1973, ISBN 3-511-04694-7.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Ahcin: Zur Entstehung des bürgerlichen Gesetzbuchs für das Königreich Sachsen von 1863/65. Verlag Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-465-02840-6.
  • Bernhard Francke: Das Bürgerliche Gesetzbuch für das Königreich Sachsen, nebst der Gerichtsordnung und anderen hiermit in Verbindung stehenden Reichs- und Landesgesetzen; nebst Verweisungen auf die einschlagenden späteren landes- und reichsgesetzlichen Vorschriften und auf die Parallelstellen. Roßberg, Leipzig 1892 (Handausgabe Königlich Sächsischer Gesetze. Band 1).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gernot Kocher, Markus Steppan: Privatrechtsentwicklung und Rechtswissenschaft in Österreich. Verlag Böhlau, Wien 1997, ISBN 978-3-205-98491-7, S. 67.
  2. Vgl. DFG Gepris http://gepris.dfg.de/gepris/OCTOPUS/?module=gepris&task=showDetail&context=projekt&id=198627044