Säusenstein

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Säusenstein (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Säusenstein
Säusenstein (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Ybbs an der Donau
Koordinaten 48° 12′ 0″ N, 15° 7′ 0″ OKoordinaten: 48° 12′ 0″ N, 15° 7′ 0″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 234 (2001)
Gebäudestand 77 (2001)
Fläche d. KG 2,73 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04989
Katastralgemeinde-Nummer 14416
Zählsprengel/ -bezirk Säusenstein (31549 004)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

f0f0

Säusenstein ist ein Ort und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Ybbs an der Donau am rechten Donauufer in Niederösterreich. Der Ort liegt auf 253 m. ü. A. an der Westbahn. Der Bahnverkehr findet heute großteils durch den Sittenbergtunnel (Tunnel Säusenstein) statt (1994 fertiggestellt, von Sarling nach Krummnußbaum).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stift Säusenstein (nach der Aufhebung auch „Schloss Säusenstein“ genannt)

Der Ort Säusenstein entstand als Pfarre der Domvögte von Regensburg im 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort den Wallseern übergeben.

Das Stift Säusenstein wurde durch Eberhard III. von Wallsee und seine Gattin Anna von Losenstein gegründet. Eberhard III. war Landeshauptmann und Landrichter des Landes Österreich ob der Enns (alter Name für Oberösterreich). Beide wurden nach Ihrem Tod auch dort begraben.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der weitverbreiteten Legende zufolge war der Teufel so erbost über die frommen Bürger von Säusenstein, dass er vom Tabor (heute Kirchenberg) einen Felsbrocken herausriss und auf das Kloster schoss. Durch Gottes Hand fiel dieser Felsen in die Donau, wo man heute noch die Klosterkugeln finden kann, die in zwei Hälften gebrochen sind. Daher stammt auch der Name Säusenstein (säuselnder Stein). (Mündliche Überlieferung.)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die ehemalige Zisterzienserabtei Stift Säusenstein (gestiftet 1336)
  • St.-Donatus-Kirche, spätbarocke Pfarrkirche (1765) - auch Klein Sonntagberg genannt
  • St.-Donatus-Bildstock am Donatusweg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]