Ségrie-Fontaine

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Ségrie-Fontaine
Ségrie-Fontaine (Frankreich)
Ségrie-Fontaine
Gemeinde Athis-Val-de-Rouvre
Region Normandie
Département Orne
Arrondissement Argentan
Koordinaten 48° 50′ N, 0° 24′ WKoordinaten: 48° 50′ N, 0° 24′ W
Postleitzahl 61100
Eingemeindung 1. Januar 2016

Kirche Sainte-Anne

Ségrie-Fontaine ist eine ehemalige französische Gemeinde im Département Orne in der Region Normandie. Sie hatte 420 Einwohner (Stand 1. Januar 2013) und wurde 2016 Teil der neu gegründeten Gemeinde Athis-Val-de-Rouvre.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ségrie-Fontaine liegt 14 Kilometer nordöstlich von Flers und wird vom Fluss Rouvre durchflossen.[1] Die Ortschaft liegt in der Normannischen Schweiz, befindet sich geologisch auf einem Granitplateau und ist von einer hügeligen Landschaft umgeben.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Weiler Le Logis existiert ein alter Bauernhof, der aus den Steinen des ehemaligen Schlosses gebaut wurde. Dieses gehörte dem Markgrafen von Norville (Département Seine-Maritime) und wurde während der Französischen Revolution zerstört.[2]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den rund 650 Hektar Gemeindefläche sind etwa 450 landwirtschaftlich nutzbar. Die Bevölkerung ist auch überwiegend landwirtschaftlich orientiert. Es gibt allerdings auch eine Bäckerei, einen Metzger, einen Lebensmittelladen, ein Nähgeschäft, einen Bau- und Blumenmarkt, einen Weinhändler und eine Tankstelle.

In Ségrie-Fontaine gibt es eine Grundschule mit rund hundert Schülern, von denen etwa die Hälfte aus umliegenden Gemeinden kommt. Des Weiteren gibt es acht Vereine, darin sind 90 Fußballer, 60 Judokas, 23 Ruderer u.a.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 404 444 497 498 453 419 406

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Gemeinde auf annuaire-mairie.fr
  2. a b c Informationen auf der Website des Gemeindeverbands (Memento vom 19. Mai 2009 im Internet Archive)