Sönke Gerhold

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Sönke Florian Gerhold (* 1979 in Hamburg) ist ein deutscher Jurist und Hochschullehrer an der Universität Bremen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abitur und Wehrdienst studierte Gerhold Rechtswissenschaften an der Universität Kiel, wo er sein Studium 2006 mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen abschloss. Nach seinem anschließenden Referendariat legte er 2008 in Schleswig-Holstein sein Zweites Staatsexamen ab. Bereits seit 2006 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kieler Institut für Kriminalwissenschaften bei Monika Frommel. Dort promovierte er 2009 zum Dr. iur. 2012 schloss Gerhold seine Habilitation ab und erhielt die venia legendi für die Fächer Strafrecht, Strafprozessrecht, Medienstrafrecht und Strafrechtsgeschichte.

Es folgten für Gerhold von 2012 bis 2014 die Vertretung des Lehrstuhl für Strafrecht an der Universität Regensburg und von 2014 bis 2016 die Vertretung des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafvollzugsrecht an der Universität Bremen. Seit dem Sommersemester 2016 hat er den ordentlichen Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Medienstrafrecht und Strafvollzugsrecht in Bremen selbst inne.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nils Fock & Sönke Gerhold: Die Revisionsklausur im Strafrecht – Grundwissen Assessorexamen. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-9761-0.
  • Das System des Opferschutzes im Bereich des Cyber- und Internetstalking – rechtliche Reaktionsmöglichkeiten der Betroffenen. Nomos, baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5341-6 (Dissertation).
  • Die Akzessorietät der Teilnahme an Mord und Totschlag, eine dogmengeschichtliche Rekonstruktion eines bis heute ungelösten Problems (zugleich ein Beitrag zum Umgang mit historischen Argumenten in Rechtsprechung und Literatur und zu den Folgen unbedingter Kontinuität). Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0498-9 (Habilitationsschrift).
  • Sönke Gerhold, Bernd Hoefer, Hege Ingwersen-Stück & Sönke E. Schulz: Formulare für Referendare. 2. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-2094-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]