Sören Bartol

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Sören Bartol (2014)

Sören Bartol (* 4. September 1974 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1993 am Gymnasium Leopoldinum in Detmold absolvierte Bartol ein Studium der Politologie mit den Nebenfächern Rechtswissenschaft und Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg, welches er 2001 als Diplom-Politologe beendete. Von 2000 bis 2002 war Bartol Mitarbeiter des Hessischen Landtagsabgeordneten Ernst-Ludwig Wagner.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bartol wurde schon als Schüler im Jahr 1990 Mitglied der SPD. Er engagierte sich zunächst bei den Jusos und war von 1992 bis 1993 deren stellvertretender Unterbezirksvorsitzender in Lippe sowie von 1995 bis 2002 Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Marburg-Biedenkopf.

Seit 2010 ist er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Marburg-Biedenkopf.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit April 2001 gehört Bartol dem Kreistag des Kreises Marburg-Biedenkopf an.[1]

Seit 2002 ist Sören Bartol direkt gewähltes Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2002 erreichte er 47,8 % der Erststimmen im Bundestagswahlkreis Marburg.[2] Bei den folgenden Bundestagswahlen verteidigte er sein Direktmandat: 2005 mit 47,5 %[3], 2009 mit 38,9 %[4] und 2013 mit 43,7 %[5] der Erststimmen.

Im Deutschen Bundestag war Bartol von Februar 2005 bis September 2009 Sprecher der Landesgruppe Hessen. Von Dezember 2005 bis Oktober 2011 war er zunächst stellvertretender Sprecher, dann bis Januar 2014 Sprecher der Arbeitsgruppe „Verkehr, Bau und Stadtentwicklung“ der SPD-Bundestagsfraktion. Seitdem ist er stellvertretendes Mitglied in der Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“.[6]

Sören Bartol gehört seit Januar 2008 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an. Seit Dezember 2013 ist Bartol stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda.[7]

Bartol ist Mitglied im Netzwerk Berlin,[8] das innerhalb der SPD zu den Reformern gezählt wird.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sören Bartol – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kreistagsabgeordneter Sören Bartol. In: marburg-biedenkopf.de. Der Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf, abgerufen am 11. September 2014.
  2. Landeswahlleiters für Hessen: Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl am 22. September 2002 im Lande Hessen. Wahlkreis Nr. 173 – Marburg (gewählt: Sören Bartol, SPD) vom 22. September 2002. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 2002 Nr. 42, S. 4008, 1000 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,5 MB]).
  3. Bundestagswahl 2005 in Hessen - Endgültiges Ergebnis: 173 Marburg. Gewählt: Sören Bartol (SPD). In: hsl.de. Der Landeswahlleiter für Hessen, abgerufen am 6. September 2017.
  4. Bundestagswahl 2009 in Hessen - Endgültiges Ergebnis: 172 Marburg. Gewählt: Sören Bartol (SPD). In: statistik-hessen.de. Der Landeswahlleiter für Hessen, abgerufen am 6. September 2017.
  5. Bundestagswahl 2013 in Hessen - Endgültiges Ergebnis: 171 Marburg. Gewählt: Sören Bartol (SPD). In: statistik-hessen.de. Der Landeswahlleiter für Hessen, abgerufen am 6. September 2017.
  6. Sören Bartol. Abgeordneter der 18. Legislaturperiode. In: spdfraktion.de. Petra Ernstberger, abgerufen am 18. November 2014.
  7. Fraktionsvorstand. In: spdfraktion.de. Petra Ernstberger, abgerufen am 18. November 2014.
  8. Die Bundestagsabgeordneten im Netzwerk Berlin. Das Netzwerk in der 18. Wahlperiode. In: netzwerkberlin.de. Netzwerk Berlin im Deutschen Bundestag, S. 2, archiviert vom Original am 29. November 2014; abgerufen am 18. November 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.netzwerkberlin.de