Südeuropa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Historisches Land Südeuropa, gelb

Südeuropa ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die Staaten Portugal, Spanien, Andorra, Monaco, Italien, San Marino, die Vatikanstadt, Griechenland und Malta (wie auch Gibraltar).

Im weiteren Sinne schließt der Begriff Südeuropa auch die Länder Südosteuropas ein, insbesondere die Mittelmeeranrainerstaaten Slowenien, Kroatien, Montenegro und Albanien.

Als Grenze zwischen Südeuropa und Mitteleuropa wird häufig der Alpenbogen genannt, wonach auch die Südschweiz zu Südeuropa gezählt würde. Die klimatische Grenze ist deutlich an den Alpenübergängen spürbar, z. B. St. Gotthard, San Bernardino.

Südeuropa (rot) nach Vorschlag des StAGN

In gewissen Kategorisierungen werden auch Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kosovo, Mazedonien, Bulgarien und Rumänien zu Südeuropa gezählt. Unter kulturräumlichen Kriterien können auch Teile Südfrankreichs mit Korsika zu Südeuropa gezählt werden.

Staaten Südeuropas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südeuropa: Iberische Halbinsel, Apenninhalbinsel und Balkanhalbinsel

im weiteren Sinne auch:

Südeuropa im Sinne der UN-Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Einteilung der Statistikabteilung der Vereinten Nationen umfasst Südeuropa Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Gibraltar, Griechenland, Vatikanstadt, Italien, Malta, Montenegro, Portugal, San Marino, Serbien, Slowenien, Spanien und Mazedonien.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thies Schulze: Tagungsbericht Der Süden Europas - Strukturraum, Wahrnehmungsraum, Handlungsraum? 10.02.2005-12.02.2005, Berlin, in: H-Soz-u-Kult, 17.03.2005 [1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://unstats.un.org/unsd/methods/m49/m49regin.htm#europe Dabei ist zu berücksichtigen, dass es hier keine Kategorie „Südosteuropa“ gibt.