Südliche Antillen

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Die Antarktis mit den Südlichen Antillen links oben

Als Südliche Antillen wird – in Analogie zu den „nördlichen“ Antillen der Karibik – ein im Südatlantik gelegener Inselbogen bezeichnet, der aus den Falklandinseln, Südgeorgien mit den vorgelagerten Shag Rocks, Black Rock und Clerke Rocks, den Südlichen Sandwichinseln, den Südlichen Orkneyinseln und den Südlichen Shetlandinseln besteht. Der zum Westen hin offene Inselbogen umschließt die Scotiasee.

Alle diese Inseln zählen zu den Subantarktischen Inseln.

Des Weiteren sind die Falklandinseln sowie Südgeorgien und die Südlichen Sandwich-Inseln Überseeterritorien des Vereinigten Königreiches. Die anderen Inselgruppen fallen unter den Antarktisvertrag, werden jedoch dennoch vom Vereinigten Königreich und Argentinien beansprucht.

Der Begriff Southern Antilles wurde geprägt durch die Geologen Eduard Suess und Otto Nordenskjöld.[1] Im Englischen ist auch die Variante South Antilles gebräuchlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Encyclopædia Britannica, Scotia Sea, abgerufen am 28. Oktober 2016

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Wilckens: Der Südantillen-Bogen. In: Geologische Rundschau, November 1933, Volume 24, Issue 5, S. 320–335


Koordinaten: 54° 19′ S, 36° 39′ W