Südlicher Landrücken

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Südliche Landrücken ist eine geologisch und geomorphologisch zusammengehörige, sich von Nordwest nach Südost erstreckende Hügellandschaft in Deutschland und Polen, die ihre Prägung im Wesentlichen in der Saaleeiszeit erfahren hat. Er stellt ein System von Elementen der Glazialen Serie, vor allem Endmoränen und Grundmoränen dar, die insbesondere in der jüngeren Phase der Saaleeiszeit, dem Warthe-Stadium geformt wurden. Zum Südlichen Landrücken zählen in Deutschland folgende Naturräumlichen Haupteinheitengruppen der Großlandschaft Norddeutsches Tiefland und Untereinheiten (von Nordwesten nach Südosten):

64 Lüneburger Heide (komplett; hervorgehoben nur die signifikanten Teile):

86 Wendland und Altmark

85 Fläming (komplett)

84 Lausitzer Becken- und Heideland

Zumindest bei den Landschaften der Lüneburger Heide geht man nach neuerer Forschung allerdings davon aus, dass die Sande und Kiese dieser Eisrandlagen im Wesentlichen schon aus dem Drenthe II-Stadium stammen und zu Höhenzügen geformt wurden. Von den Gletschern des Warthe-Stadiums wurden diese Gebiete demnach nur mehr lokal gestaucht und ansonsten umflossen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]