S-300W

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S-300W

S-300WM
S-300WM

Allgemeine Angaben
Typ: Boden-Luft-Lenkwaffensystem
Heimische Bezeichnung: S300W, S-300WM, S-300WMD, S-300W4, Antei-2500, Antei-4000, 9K81, 9K81M
NATO-Bezeichnung: SA-12 Gladiator / Giant, SA-23 Gladiator / Giant
Herkunftsland: Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion / RusslandRussland Russland
Hersteller: Almas-Antei, NIEMI, Nowator
Entwicklung: 1968
Indienststellung: 1983
Einsatzzeit: im Dienst
Technische Daten
Länge: 9M82M: 9,91 m[1]
9M83M: 7,90 m
Durchmesser: 9M82M: 1.125 mm
9M83M: 915 mm
Gefechtsgewicht: unbekannt
Spannweite: 9M82M: 1.150 mm
9M83M: 850 mm
Antrieb:
Erste Stufe:
Zweite Stufe:

Feststoffbooster
Feststoffraketentriebwerk
Geschwindigkeit: 9M82M: Mach 7,8[2][3]
9M83M: Mach 4,9[4]
Reichweite: 9M82MD: >300 km[5]
9M82M: 200 km
9M83MD: 150 km[5]
9M83M: 100 km
Ausstattung
Lenkung: INS, Datenlink
Zielortung: halbaktive Radarzielsuche (SARH) oder HOJ
Gefechtskopf: 150 kg Splittersprengkopf
Zünder: Aufschlag- und Näherungszünder
Waffenplattformen: MT-TM-Kettenfahrzeug
Listen zum Thema

Die S-300W Antei-300 (russisch С-300В 9К81 С-300В Антей Antaios-300) ist ein in der Sowjetunion entwickeltes mobiles Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensystem zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen, Marschflugkörpern sowie ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen. Im GRAU-Index wird es 9K81. Die NATO-Codenamen lauten SA-12A Gladiator, SA-12B Giant sowie SA-23A Gladiator und SA-23B Giant. Es handelt sich um eine Variante des S-300-Flugabwehrraketensystems.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung der Entwicklung der S-300W basiert auf einer Studie vom MKB Strela (später Almas) aus dem Jahr 1966.[6] Ziel dieser Studie war die Entwicklung eines gemeinsamen Boden-Luft-Lenkwaffensystems für die verschiedenen Teilstreitkräfte der Sowjetunion. Das projektierte System S-500U sollte sowohl bei den Luftverteidigungsstreitkräften als auch den Luftverteidigungstruppen der Landstreitkräfte der UdSSR und der Marine zum Einsatz kommen.[7] Während der Entwicklung der S-500U sahen sich die Entwickler mit weit auseinanderklaffenden Bedürfnissen konfrontiert und die im Pflichtenheft aufgeführten Anforderungen konnten nur schwer in einem einheitlichen Flugabwehrsystem realisiert werden.[7][8] Schließlich wurde das Projekt S-500U im Jahr 1967 von Dmitri Ustinow gestoppt und für beendet erklärt.[6] Daraufhin ließen die verschiedenen Teilstreitkräfte je ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Flugabwehrsystem entwickeln. Das für die Luftverteidigungsstreitkräfte bestimmte System bekam die Bezeichnung S-300P, das für die Luftverteidigungstruppen der Bodenstreitkräfte S-300W und das für die Marine S-300F.[6][7] Das System S-300W wurde zum Schutz von Standorten der Landstreitkräfte der UdSSR sowie zum Schutz von mechanisierte Formationen auf dem Gefechtsfeld konzipiert. Weiter sollte das neue System das Flugabwehrsystem 2K11 Krug (NATO: SA-4 Ganef) ersetzen.[9] Das neue System sollte niedrigfliegende und massiert eingesetzte luft- und seegestützte Marschflugkörper (darunter der Typ AGM-69 SRAM) und überschallschnelle, tief fliegende Bomber und Kampfflugzeuge abwehren können. Weiter wurde gefordert, dass ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen, wie die MGM-52 Lance sowie die MGM-31 Pershing bekämpft werden können.[8] Dazu wurde ein System mit einem hohen Automatisierungsgrad gefordert, das gleichzeitig sechs Ziele auf eine Distanz von 100 km bekämpfen können sollte.[10] Um diese Anforderungen zu erfüllen wurden zwei verschiedene Raketentypen entwickelt. Die kleineren 9M83-Lenkwaffen wurden für die Bekämpfung von Flugzeugen und Marschflugkörpern entwickelt, während die größeren 9M82-Lenkwaffen für den Einsatz gegen ballistische Raketen konzipiert wurden.[9] Die beiden unterschiedlich aussehenden Startfahrzeuge des S-300W-Systems veranlassten die NATO, dem 9A83-Startfahrzeug die Bezeichnung SA-12A Gladiator zu geben; das größere 9A82-Startfahrzeug erhielt die Bezeichnung SA-12B Giant.[11] Nach einer ungewöhnlich langen Entwicklungszeit wurde die Vorserienversion S-300W-1 ab 1983 für Truppenversuche an die Landstreitkräfte der UdSSR ausgeliefert. Das Seriensystem S-300W mit der vollen Kapazität wurde 1988 eingeführt.[2] Das S-300W-System war bei der Indienststellung das weltweit erste einsatzfähige mobile Raketenabwehrsystem.[2][11]

In den darauffolgenden Jahren wurde das S-300W-System in verschiedenen Ausbaustufen an die aktuelle Bedrohungslage angepasst und modernisiert. Eine erste modernisierte Ausführung wurde 1997 unter der Bezeichnung S-300WM eingeführt.[11] Im Jahr 2003 folgte die Version S-300WMD und die aktuelle Version S-300W4 wurde 2012 vorgestellt.[10]

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300W dient zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen, Marschflugkörpern sowie ballistischen Mittelstreckenraketen. Es kann mobil im Gelände eingesetzt werden und ist allwetterfähig. Sämtliche S-300W-Komponenten sind auf MT-TM-Kettenfahrzeugen installiert. Dieses Fahrgestell stammt vom T-80-Kampfpanzer.[8] Somit kann sich S-300W auf der Straße und auch im Gelände bewegen. S-300W benötigt keine vorbereiteten Stellungen und die Stellung kann sich irgendwo im Gelände befinden.[2] Das Herstellen der Einsatzbereitschaft dauert fünf bis sieben Minuten. Die Fahrzeuge benutzen zur Datenübertragung untereinander ausfahrbare Antennen.

Feuerleitradar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Feuerleitradar der Ausführung S-300W trägt die Bezeichnung 9S32 und hat den NATO-Codenamen Grill Pan.[9] Ab der Ausführung S-300WM wird das verbesserte 9S32M-Feuerleitradar verwendet. Dieses hat den NATO-Codnamen Grill Screen. Beide Feuerleitradar-Typen verwenden Phased-Array-Antennen mit rund 10.000 Phasenschiebern.[3] Die Antennen funktionieren nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antennen (PESA) und arbeiten mit einer Frequenz von 8 bis 10 GHz. Die Installierte Radarreichweite beträgt über 250 km und die maximale Sendeleistung liegt bei rund 150 kW.[2][10] Die Radarantenne auf dem Fahrzeugdach lässt sich im Azimut um 340° drehen. Als Dauerstrichradar sorgt es für die Zielerfassung, Zielverfolgung und die Ermittlung der Zieldaten. Weiter stellt es zusammen mit den Radars der Startfahrzeuge die Halbaktive Zielsuchlenkung für die Flugabwehrlenkwaffen sicher.[3] Es kann zeitgleich 12 Lenkwaffen gegen sechs Flugziele steuern.[2]

Überwachungsradar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Überwachungsradar der Ausführung S-300W trägt die Bezeichnung 9S15 Osbor-3 und hat den NATO-Codenamen Bill Board-A.[9] Ab der Ausführung S-300WM wird das 9S32M-Überwachungsradar verwendet. Dieses hat den NATO-Codnamen: Bill Board-B.[3] 9S15 ist ein Allwetter-3D-Überwachungs- und Zielverfolgungsradar. Die Antennen funktionieren nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antennen und arbeiten mit einer Frequenz von 3 bis 4 GHz.[10] Zeitgleich kann es 200 Ziele begleiten und die Radarreichweite beträgt über 330 km.[3] Eine kleine Ballistische Rakete vom Typ MGM-52 Lance kann auf eine Distanz von 90 bis 110 km erfasst werden. Die Radarantenne rotiert wahlweise mit einer Umdrehung alle sechs oder zwölf Sekunden.

Sektorenüberwachungsradar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Ortung von ballistischen Mittelstreckenraketen kommt bei der Ausführung S-300W das 9S19-Imbir-Sektorüberwachungsradar zum Einsatz.[2] Dieses hat den NATO-Codnamen High Screen-A. Ab der Ausführung S-300WM wird die verbesserte Ausführung 9S19M2 eingesetzt, welches von der NATO High Screen-B bezeichnet wird. 9S19 wird mit einem statischen Suchsektor von 90° im Azimut eingesetzt und ist auf das Erfassen von kleinen Zielen mit Hyperschallgeschwindigkeit ausgelegt.[2] Zeitgleich kann es die Flugbahnen und Zieldaten von 16 ballistischen Zielen ermitteln. Auch diese Antennen funktionieren nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antennen und verwenden Wanderfeldröhren mit 16 kW Leistung.[3] Das Radar arbeitet im S/X-Band mit Wellenlängen im Zentimeterbereich. Die Radarreichweite liegt bei über 250 km.[3]

Feuerleitstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem S-300W-System kommt ein zentraler Feuerleitstand zum Einsatz. Bei der S-300W wird dieser 9S457 bezeichnet. Ab der Ausführung S-300WM trägt er die Bezeichnung 9S457-1. In dem Feuerleitstand laufen alle Radar- und Aufklärungsdaten zusammen und werden dort mit redundanten Echtzeit-Computersystemen verarbeitet.[7] Aus dem Feuerleitstand führen die Bediener den Feuerkampf, wobei sie auch Anweisungen von einem übergeordneten Gefechtsstand erhalten können. Der Feuerleitstand verfügt über umfangreiche Kommunikationseinrichtungen, die es dem Kampfführungspersonal erlauben, mit verschiedenen Aufklärungs- und Führungssystemen zu kommunizieren. Der 9S457-Feuerleitstand der S-300W kann zeitgleich 12 Flugziele verfolgen und diesen 24 Lenkwaffen zur Bekämpfung zuweisen.[2] Der verbesserte 9S457-1-Feuerleitstand kann zeitgleich 24 Flugziele verfolgen und diesen 48 Lenkwaffen zur Bekämpfung zuweisen.[11] Der Feuerleitstand führt folgende Aktionen aus:[2][10]

  • Kontrolle und Überwachung der Radare der Batterie(n)
  • Akquisition, Identifikation, Verfolgung der Luftziele
  • Freund-Feind-Erkennung (IFF)
  • Prioritätszuweisung der einzelnen Luftziele und die Weitergabe der gefährlichsten an die Feuerleitradare der Batterie
  • Kontrolle und Koordination der Elektronischen Gegenmaßnahmen
  • Datenaustausch mit benachbarten Einheiten sowie der übergeordneten Stufe

Lenkwaffenwerfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9A83-Startfahrzeug mit den vier Startbehältern in Marschposition

Als Startfahrzeuge kommt bei der S-300W das 9A83–Startfahrzeuge (NATO: SA-12A Gladiator) für vier 9M83-Lenkwaffen und das 9A82–Startfahrzeuge (NATO: SA-12B Giant) für zwei 9M82-Lenkwaffen zum Einsatz.[7] Ab der Ausführung S-300WM kommt das 9A83M–Startfahrzeuge (NATO: SA-23A Gladiator) für vier 9M83-Lenkwaffen und das 9A82M–Startfahrzeuge (NATO: SA-23B Giant) für zwei 9M82-Lenkwaffen zum Einsatz.[11] Um die Lenkwaffenwerfer feuerbereit zu machen, werden die Lenkwaffencontainer aus der horizontalen Transportposition in die Vertikale angestellt. Ebenso wird ein Mast mit einer Parabolantenne in die Vertikale angestellt. Über diese Antenne erfolgt der Datenlink zu den Lenkwaffen. Weiter stellt diese Radarantenne zusammen mit dem 9S32-Feuerleitradar die Halbaktive Zielsuchlenkung für die Flugabwehrlenkwaffen sicher.[3]

Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300W verwendet zwei unterschiedliche Lenkwaffentypen: Die kleine 9M83-Lenkwaffe und die große 9M82-Lenkwaffe. Die 9M83-Lenkwaffen werden primär zur Bekämpfung von beweglichen Flugzielen eingesetzt.[12] Die 9M82-Lenkwaffen kommen primär bei der Bekämpfung von ballistischen Kurz- und Mittelstreckenraketen zum Einsatz.[10] Beide Lenkwaffentypen werden in versiegelten, vor Witterungseinflüssen schützenden Transport- und Startbehältern aus dem Herstellungswerk geliefert.[10] Die Lenkwaffen können ohne Kontrolle zehn Jahre in den zylinderförmigen Behältern transportiert und gelagert werden.[13] Zu Kontrollzwecken besitzen die Lenkwaffen einen eingebauten elektronischen Selbsttest, der durch das Bedienungspersonal an einem Kontrollkasten an den Startbehältern durchgeführt werden kann.

Die 9M82- und 9M83-Lenkwaffen sind zweistufige Flugkörper und haben die Form eines in einem spitzen Winkel zulaufenden Kegels. Während die zweite Stufe bei beiden Typen nahezu identisch aufgebaut ist, liegt der Hauptunterschied in der ersten Raketenstufe. Die erste Stufe der 9M83-Lenkwaffe ist kürzer, wiegt weniger und hat an der Basis einen Durchmesser von 915 mm.[8] Die erste Stufe der größeren 9M82-Lenkwaffe hat an der Basis einen Durchmesser von 1125 mm.[8] Die zweite Raketenstufe beider Lenkwaffen wiegt rund 1215 kg und kann im groben in drei Sektionen aufgeteilt werden: Hinter der ogiven Lenkwaffenspitze befinden sich die Radarantenne vom Suchkopf. Unmittelbar dahinter sind der DB-100N-Suchkopf, der Radar-Näherungszünder verbaut. Danach folgt der 9B619-Bordcomputer mit dem 9B627-Navigationssystem und der 150 kg schwere 9N127-Splittergefechtskopf. Dieser erzeugt bei der Detonation Fragmente mit einem Gewicht von 15–17 Gramm.[14] Anschließend folgt das einstufige Marschtriebwerk. Im Heck sind die Düse sowie die Aktuatoren und Gasturbinen zur Energieversorgung untergebracht. Ebenso befinden sich am Heck vier trapezförmige Steuerflächen sowie vier fixe Stabilisierungsflächen. Diese unterscheiden sich bei den beiden Lenkwaffentypen in der Größe. Ansonsten sind die Unterschiede in der zweiten Stufe der beiden Lenkwaffentypen marginal. Kleine Unterschiede bestehen bei der Radarantenne und bei dem Näherungszünder. Die verbesserten 9M82M / 9M83M-Lenkwaffen sind ihren Vorgängermodellen äußerlich gleich. Diese können aber nach dem Ausbrennen und abwerfen der ersten Raketenstufe für bis zu 20 Sekunden antriebslos weiterfliegen, bis dann der Raketenmotor der zweiten Stufe zündet.[15] Durch dieses Pausieren können deutlich größere Schussdistanzen erreicht werden. Auch erreicht die größere 9M82M-Lenkwaffen je nach Flugprofil Hyperschallgeschwindigkeit. Weiter wurde bei den 9M82M / 9M83M-Lenkwaffen der Sprengkopf für die Bekämpfung von Ballistischen Raketen optimiert. Dieser erzeugt nun neben leichten Fragmenten auch solche mit bis zu 20 Gramm. Die 9M82- und 9M83-Lenkwaffen werden senkrecht aus ihren Start- und Transportbehältern gestartet. Dabei werden die Lenkwaffen durch eine Gasladung nach oben aus dem Container ausgestoßen. Erst in rund 30 m Höhe wird die erste Raketenstufe gezündet. Das minimale Startintervall beträgt 1,5 Sekunden. Während der Raketenmotor der ersten Stufe der 9M83-Lenkwaffe für 4,1 bis 6,4 Sekunden arbeitet so beträgt die Arbeitsdauer bei der größeren 9M82-Lenkwaffe 3,5 bis 6,4 Sekunden.[2] Nach dem Ausbrennen der ersten Raketenstufe wird diese abgesprengt und das Raketentriebwerk der Stufe zündet. Dieses arbeitet für 11,2 bis 17,2 Sekunden.[8] Die Lenkwaffen werden nach dem Prinzip der Proportionalnavigation an den vorausberechneten Kollisionspunkt des Zieles und der Lenkwaffe abgefeuert. Eventuelle Kurskorrekturen werden vom Feuerleitradar mittels Datenlink an die Lenkwaffe gesendet.[15] Die Lenkwaffe hält sich mit dem Trägheitsnavigationssystem auf dem vorgegeben Kurs. Für den Zielanflug wird der raketeneigene halbaktive Radarsuchkopf aktiviert. Kommt das Flugziel in den Ansprechradius des Näherungszünders, wird der Splittergefechtskopf gezündet. Bei einem Direkttreffer wird der Sprengkopf durch den Aufschlagzünder ausgelöst.[11]

Die moderneren 9M82M- und 9M83M-Lenkwaffen können, um große Schussdistanzen zu erreichen auch auf einer semiballistischen Flugbahn abgefeuert werden.[15] Der Radarsuchkopf kann Ziele mit einem minimalen Radarquerschnitt vom 0,05 m² auf eine Distanz von bis zu 30 km erfassen.[2]

Die weiterentwickelten 9M82MD- und 9M83MD-Lenkwaffen verwenden neue Elektronik sowie ein verbessertes Treibstoffgemisch mit einer größeren Energiedichte. Damit ergibt sich bei diesen Lenkwaffentypen ein erneuter Reichweitezuwachs.

Übersicht Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

System S-300W S-300W S-300WM S-300WM S-300W4 S-300W4
Lenkwaffe 9M83 9M82 9M83M 9M82M 9M83MD 9M82MD
Länge 7,90 m 9,91 m 7,90 m 9,91 m unbekannt unbekannt
Rumpfdurchmesser 915 mm 1125 mm 915 mm 1125 mm unbekannt unbekannt
Flügelspannweite 850 mm 1150 mm 850 mm 1150 mm unbekannt unbekannt
Masse 2290 kg[2] 4685 kg[2] 2290 kg[13] 4685 kg[13] unbekannt unbekannt
Antrieb 2-stufig, Feststoff
Gefechtskopf 150-kg-Splittergefechtskopf
Zünder Aufschlag- und Radar-Näherungszünder
Fluggeschwindigkeit 1200–1600 m/s 2400 m/s >1600 m/s 2.600 m/s >1600 m/s >2600 m/s
Vernichtungszone 8–75 km 13–100 km 6–110 km 6–200 km 150 km >300 km
Einsatzhöhe 250–25.000 m 250–30.000 m 25–25.000 m 25–30.000 m unbekannt unbekannt
Lenksystem Trägheitsnavigation + Datenlink + SARH

Technische Daten aus[2][4][8][12][15][16]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300W-1 und S-300W-2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Ausführungen wurden vor der eigentlichen Hauptserie ab 1983 für Feldtests und Truppenversuche ausgeliefert. Diese ersten Systeme waren anfänglich nur mit den kleineren 9M83-Lenkwaffen ausgerüstet. Die großen 9M82-Lenkwaffen befanden sich 1983 noch in der Testphase.[9]

S-300W1 und S-300W2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startfahrzeug S-300W1/W2

Das erste Seriensystem S-300W mit der vollen Kapazität sowie den großen 9M82-Lenkwaffen wurde im Jahr 1988 eingeführt. Mit der S-300W1/W2 können ballistische Mittelstreckenraketen mit einer Maximalreichweite von 1100 km abgefangen werden. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 3000 m/s auf eine Distanz von 40 km bekämpft werden.[9] Die maximale Einsatzdistanz bei der Bekämpfung von Flugzeugen liegt bei 100 km.[2] Zum Einsatz kommen die Effektoren 9M82 und 9M83. Von der NATO werden diese Systeme SA-12A Gladiator und SA-12B Giant bezeichnet.[11]

S-300WM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausführung S-300WM entstand als Reaktion auf die US-amerikanischen Erfahrungen im Golfkrieg 1991. Mit der S-300WM wollte man auf die in diesem Konflikt häufig eingesetzten Kampfflugzeuge zur elektronischen Kriegsführung reagieren.[17] Ebenso sollte die Kapazität zur Bekämpfung von ballistischen Mittelstreckenraketen verbessert werden. Mit der S-300WM entstand ab 1993 eine tiefgreifend modernisierte Ausführung der S-300W1/2, bei der die aus den 1970er-Jahren stammende Elektronik durch moderne Komponenten ersetzt wurde. Erstmals vorgestellt wurde S-300WM im Jahr 1995. Die damalige angespannte finanzielle Situation der russischen Streitkräfte verhinderte zunächst eine Beschaffung der S-300WM. Ab 1997 wurde ein einzelnes S-300W Bataillon auf den Stand S-300WM nachgerüstet.[10] Fortan wurde S-300WM unter der Bezeichnung Antey-2500 primär für den Exportmarkt produziert.[3] Mit dem S-300WM-System können ballistische Raketen mit einer Maximalreichweite von 2.500 km abgefangen werden. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 4.500 m/s auf eine Distanz von 40 km bekämpft werden.[12] Flugziele können auf eine maximale Distanz von 200 km bekämpft werden. Zum Einsatz kommen die Effektoren 9M82M und 9M83M. Von der NATO wird dieses System SA-23A Gladiator und SA-23B Giant bezeichnet. Die S-300WM existiert entweder als Nachrüstprogramm oder als Neuproduktion.

S-300W3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300W3 bezeichnet die älteren S-300W1/W2-Systeme der russischen Streitkräfte, welche auf den Stand S-300WM nachgerüstet wurden.

S-300WMD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2002 wurde die Herstellerfirma Antei mit Almas vereinigt und ging im Konzern Almas-Antei auf. Ab 2003 begann dort eine weitere Modernisierung der S-300W.[16] Dabei wurden im 9S32-Feuerleitradar, im 9S457-Feuerleitstand sowie in den Lenkwaffen neue Software mit neuen, aus der S-300PM-2 stammenden Bekämpfungsalgorithmen installiert.[18] Damit konnte die Reaktionszeit, Treffererwartung und die Bekämpfungsreichweite verbessert werden.[4] Zum Einsatz kommen wiederum die Effektoren 9M82M und 9M83M. Durch eine kinetisch verbesserte Flugbahn und den daraus resultierenden größeren Energiereserven verfügen die Lenkwaffen über eine größere Reichweite. Mit der S-300WMD hat die 9M83M-Lenkwaffe eine Bekämpfungsreichweite von rund 120 km. Die Reichweite der größeren 9M82M-Lenkwaffe liegt bei rund 250 km.[4] Die S-300WMD existiert entweder als Nachrüstprogramm oder als Neuproduktion.

S-300W4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ausführung S-300W4 wurde erstmals im Jahr 2012 erwähnt. Sie entstand ab 2010 aufgrund eines Auftrages vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.[16] Bei der S-300W4 wurden primär die Elektronik der Radargeräte und der Lenkwaffen modernisiert oder ersetzt.[18] Weiter kommt ein Softwarepaket mit neuen, an die S-400 Triumf angelehnten Such- und Bekämpfungsalgorithmen zur Anwendung. Hinzu kommen die verbesserten 9M82MD und 9M83MD-Lenkwaffen mit einer nochmals gesteigerten Reichweite.[19] So vermeldete im November 2014 der Hersteller NIEMI, dass es mit einer modifizierten 9M82MD-Lenkwaffe gelungen sei, ein Ziel in einer Entfernung von 310 km, in einer Flughöhe von 14 km zu zerstören.[20] Weiter konnte auch die Bekämpfungsreichweite der kleineren 9M83MD-Lenkwaffe nochmals auf rund 150 km vergrößert werden.[4][21] Ab 2014 begann die Auslieferung der ersten S-300W4-Brigade an die russischen Streitkräfte. Bis zum Jahr 2020 sollen 30 Bataillone auf den Stand S-300W4 nachgerüstet werden.[22] Die S-300W4 existiert entweder als Nachrüstprogramm oder als Neuproduktion.[23]

S-300WMK[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-300WMK war eine angedachte Ausführung der S-300WM, welche anstelle auf Kettenfahrzeugen auf dem BAZ-69096-LKW installiert ist. Das Projekt wurde nicht weiter verfolgt.

S-300WE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300W.

Antey-2500[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300WM und S-300WMD, welche seit 1995 in unterschiedlichen Ausführungen auf dem Exportmarkt angeboten wird.

Antey-4000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist eine an die S-300W4 angelehnte Exportversion, welche seit 2012 auf dem Exportmarkt angeboten wird.[24]

Übersicht der S-300W-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

System S-300W S-300WM
NATO Codename SA-12A Gladiator / SA-12B Giant SA-23A Gladiator / SA-23B Giant
Einführungsjahr 1980er Jahre 1997
Feuerleitradar 9S32 (Grill Pan) 9S32M (Grill Screen)
Überwachungsradar 9S15 Osbor-3 (Bill Board-A) 9S15M2 Osbor-3 (Bill Board-C)
Sektorenüberwachungsradar 9S19-Imbir (High Screen-A) 9S19M2 (High Screen-B)
Feuerleitstand 9S457 9S457-1
Lenkwaffenstarter 9A82 + 9A83 9A82M + 9A83M
Nachlade- und Lenkwaffenstarter 9A84 + 9A85 9A84M + 9A85M
Lenkwaffen 9M82 + 9M83 9M82M + 9M83M
Einsatzdistanz bei Flugzeugbekämpfung 8–100 km 6–200 km
Einsatzdistanz bei Raketenbekämpfung 13–40 km 6–40 km
Einsatzhöhe bei Flugzeugbekämpfung 250–30.000 m 25–30.000 m
Einsatzhöhe bei Raketenbekämpfung 1.000–25.000 m 25–30.000 m
Max. Zielgeschwindigkeit 3.000 m/s 4.500 m/s
gleichzeitig bekämpfbare Ziele 12 24
gleichzeitig einsetzbare SAMs 48 48
Zeit zum Erstellen der Feuerbereitschaft 5–7 Minuten 5 Minuten
Min. Reaktionszeit 15 Sekunden 7,5–15 Sekunden
Minimal erfassbarer RCS 0,05–0,1 m² 0,05 m²

Technische Daten aus[2][3][8][10][12][15]

Gefechtsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine S-300WM-Brigade besteht in der Regel aus fünf Batterien: Einer Stabsbatterie und vier Raketenbatterien. In der Stabsbatterie sind ein 9S15-Überwachungsradar, ein 9S19-Sektorenüberwachungsradar sowie der 9S457-Feuerleitstand untergebracht. Eine Raketenbatterie besteht aus einem 9S32-Feuerleitradar, vier 9A83-Startfahrzeugen mit 9M83-Lenkwaffen und zwei 9A82-Startfahrzeugen mit 9M82-Lenkwaffen. Weiter befinden sich in der Raketenbatterie zwei 9A84 Nachladefahrzeuge und ein 9A84 Nachladefahrzeug.[2][9] In dieser Konfiguration kann eine S-300WM-Brigade zeitgleich 48 Lenkwaffen gegen 24 Ziele einsetzen.

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AgyptenÄgypten Ägypten
Ägypten bestellte im September 2014 eine Brigade bestehend aus vier Batterien Antey-2500 mit 40 9M82M und 150 9M83M-Lenkwaffen.[25] Das Auftragsvolumen beläuft sich auf eine Milliarde US-Dollar.[26][27][28]
RusslandRussland Russland
  • Russisches Heer – Laut dem russischen Verteidigungsministeriums aus dem Jahr 2012, wurde eine Modernisierung alle S-300W-Systeme auf die aktuellste Modernisierungsstufe W4 veranlasst. [29] Nach Angaben des International Institute for Strategic Studies sind insgesamt 1050 S-300W/4-Startfahrzeuge im Januar 2018 im Einsatz. Danach wurden nicht alle S-300W-Systeme modernisert. Die genaue Anzahl der S-300W4-Systeme ist aktuell unbekannt.[30]
  • Russische Luftstreitkräfte – 20 S-300W Startfahrzeuge im Januar 2018.[31]
Ukrainisches 9A83- Startfahrzeug
UkraineUkraine Ukraine
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden eine unbekannte Anzahl S-300W1 und S-300W2 von der ukrainischen Armee übernommen.[32]
Venezolanisches S-300WM-Startfahrzeug während einer Militärparade in Caracas
VenezuelaVenezuela Venezuela
Venezuela bestellte im Jahr 2008 eine Brigade bestehend aus vier Batterien Antey-2500 mit 40 9M82M und 150 9M83M-Lenkwaffen.[33] Die ersten Komponenten trafen im Januar 2013 in Venezuela ein.[34][35]
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden eine unbekannte Anzahl S-300W1 und S-300W2 von der weißrussischen Armee übernommen.[36]

Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Batterie S-300W4 der russischen Streitkräfte wurde im Oktober 2016 nach Syrien verlegt, um die russische Marine-Logistikbasis in Tartus gegen Luftangriffe zu schützen.[37]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antey Industrial Complex: Mobiles Mehrkanal-Fla-Raketen-System 9K81 „S-300W“ der Truppenflugabwehr für die Kommandoebene Fronten und Armeen. Offizielle Informationsbroschüre von Antey. Antey Industrial Complex, Moskau 121471, Russland, 1995
  • Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. Aerospace Daly & Defense Report, Aviation Week, August 2015.
  • Duncan Lennox: Jane’s Strategic Weapon Systems. Edition 2001, 34th edition Edition, Jane’s Information Group, 2001, ISBN 0-7106-0880-2.
  • Steven J. Zaloga: Tactical Ballistic Missile Defence: The Antey S-300V. Jane's Intelligence Review, Februar 1993, Jane's Information Group, London, 1993
  • S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. Sankt-Petersburg 2001, S. 50–62 (site3f.ru [PDF; abgerufen am 19. Juli 2018] russisch: зенитная ракетная система С-300В.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: S-300W – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Said Aminov: ЗЕНИТНАЯ РАКЕТНАЯ СИСТЕМА 9К81 С-300В (SA-12 Giant/Gladiator). In: pvo.su. Вестник ПВО, abgerufen am 19. Juli 2017 (russisch).
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Antey Industrial Complex: Mobiles Mehrkanal- Fla-Raketen System 9K81 "S-300V" der Truppenflugabwehr für die Kommandoebene Fronten und Armeen. 1995.
  3. a b c d e f g h i j Dr. Carlo Kopp: NIEMI/Antey S-300V 9K81/9K81-1/9K81M/MK Self Propelled Air Defence System / SA-12/SA-23 Giant/Gladiator. In: ausairpower.net. Air Power Australia, abgerufen am 19. Juli 2017 (englisch).
  4. a b c d e Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 9.
  5. a b МО РФ: ЗРС С300В4 подтвердила способность поражать цели до 400 км, ria.ru Abgerufen 29. April 2015
  6. a b c Adrian Ochsenbein: Das Boden- Luft Lenkwaffensystem SA-10 GRUMBLE. In: scribd.com. Defense Threat Informations Group, abgerufen am 27. Dezember 2017.
  7. a b c d e Michal Fiszer: Name of the Roses: Russia’s “joint” S-300 air defense system turned out to be nothing of the sort. In: Military Microwaves. 2016, S. 30–35.
  8. a b c d e f g h S. M. Ganin, A. W. Karpenko: зенитная ракетная система С-300В. 2001. S. 8–13.
  9. a b c d e f g Steven J. Zaloga: Tactical Ballistic Missile Defence: The Antey S-300V. 1993, S. 52–58
  10. a b c d e f g h i Adrian Ochsenbein: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-12 / 23 GALDIATOR / GIANT. In: scribd.com. Defense Threat Informations Group, abgerufen am 19. Juli 2017.
  11. a b c d e f g Duncan Lenox: Jane’s Strategic Weapon Systems, Edition 2001. 2001, S. 309–312.
  12. a b c d Зенитно-ракетная система С-300В / С-300ВМ Антей-2500. In: rbase.new-factoria.ru. Abgerufen am 19. Juli 2017 (russisch).
  13. a b c С.Н. Ельцин "Зенитная ракетная система С-300В. Ракета 9М83, устройство и функционирование". Учебное пособие, БГТУ Военмех, 2008г.
  14. S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 52.
  15. a b c d e Зенитные управляемые ракеты 9М82 (9М82М) и 9М83 (9М83М). In: rbase.new-factoria.ru. Abgerufen am 19. Juli 2017 (russisch).
  16. a b c Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 7.
  17. S-300W/WM Land based antiaircraft-antimissile system, Hudi’s russian combat vehicle page, Zugriff: 8. April 2013 (polnisch)
  18. a b S-300VM Antey-2500 SA-23 Gladiator Giant data pictures video. In: armyrecognition.com. Army Recognition, abgerufen am 20. Juli 2018 (englisch).
  19. Задача трудная, но решаемая vko.ru, Zugriff: 29. April 2015 (russisch)
  20. Можно поздравить НИЭМИ с рекордом Blog von samoletchik, Zugriff: 29. April 2015 (russisch)
  21. МО РФ: ЗРС С300В4 подтвердила способность поражать цели до 400 км РИА Новости, Zugriff: 20. Juli 2018 (russisch)
  22. Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 9.
  23. Developed an export version of anti-aircraft missile systems s-300V4 under the name “Antey-4000”. In: aviaseller.su. Archiviert vom Original am 7. Oktober 2016; abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/en.aviaseller.su
  24. Создана новая зенитная система "Антей-4000" Российская газета, Zugriff: 20. Juli 2018 (russisch)
  25. Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 16. September 2018
  26. Россия поставит Египту ЗРС С-300ВМ – «Ведомости» armstrade.org, Zugriff: 25. September 2014 (russisch)
  27. Россия вооружит Египет С-300 dni.ru, Zugriff: 25. September 2014 (russisch)
  28. Россия поставит Египту полк систем ПВО "Антей-2500" до конца 2016 года bmpd.livejournal.com, Zugriff: 6. März 2015 (russisch)
  29. arms-expo.ru
  30. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 194 (englisch, Stand: Januar 2018).
  31. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 199 (englisch, Stand: Januar 2018).
  32. Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 8. April 2013
  33. Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 16. September 2018
  34. Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 8. April 2013
  35. Венесуэльские "Бук-М2Э" и С-300ВМ Saidpvo.Livejournal, Zugriff: 8. April 2013 (russisch)
  36. Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 8. April 2013
  37. Archivlink (Memento des Originals vom 3. Juli 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.janes.com, Abgerufen am 6. Oktober 2016