S-Bahn Dresden

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S-Bahn Deutschland
S-Bahn Dresden
Dresden - S-Bahn - Liniennetz.svg
Staat Deutschland
Verkehrsverbund
Tarifverbund
VVO
Linien 3
Streckenlänge 127,7 km
Stationen 48
Fernbahnhöfe 3
Tunnelbahnhöfe 1
kleinste Taktfolge 30 min
Passagiere rund 36.000 pro Tag (Stand: 2013)[1]
Bewohner im Einzugsbereich 800.000
Fahrzeuge Baureihe 143 / Baureihe 146.0 + Doppelstockwagen
Betreiber DB Regio Südost
Stromsystem 15 kV 16,7 Hz ~, Oberleitung
bisheriges Logo S-Bahn Dresden

Die S-Bahn Dresden ist ein wesentlicher Teil des Angebots im Öffentlicher Personennahverkehr in Dresden und im Ballungsraum Dresden. Sie wird im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe von der DB Regio Verkehrsbetrieb Südostsachsen mit derzeit drei Linien auf einem Streckennetz von 127,7 Kilometer Länge betrieben.

Auf einer Reihe von Vorortbahnstrecken wurde am 29. September 1974 der S-Bahn-Tarif eingeführt. Die Bezeichnung „S-Bahn“ für das System wurde aber erst seit dem 31. Mai 1992 offiziell benutzt. Seit 24. Mai 1998 gilt bei der S-Bahn Dresden der VVO-Tarif. Außerhalb Dresdens verkehrt sie unter anderem in die Mittelstädte Freital, Meißen, Pirna, Radebeul und seit 9. Dezember 2007 auch nach Freiberg. Alle Linien halten am Dresdner Hauptbahnhof.

Laut Angaben der Deutschen Bahn sei die S-Bahn Dresden die S-Bahn mit der höchsten Kundenzufriedenheit in Deutschland.[2]

Fahrzeugeinsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der S-Bahn Dresden an einem Doppelstockwagen

Eingesetzt werden lokbespannte Doppelstock-Wendezüge. Alle Züge verfügen über 1. und 2. Wagenklasse. Außerdem sind sie, wie bei S-Bahn-Betrieben der Deutschen Bahn AG üblich, als „S-Bahn-Logo.svg Bahn Dresden Deutsche Bahn AG-Logo.svg“ gekennzeichnet.

Ab 16. Juli 2007 wurden schrittweise 53 neue Doppelstockwagen (13 Steuer- und 40 Mittelwagen) durch das Görlitzer Bombardier-Werk geliefert, die auf den Linien S 1 und S 3 zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 die alten Doppelstockwagen ersetzt haben. Das Investitionsvolumen der 53 bis zu 160 km/h schnellen Wagen beläuft sich auf 72 Millionen Euro.[3][4] Am gleichen Tag ging ein neues Bahnbetriebswerk des Nahverkehrs in der Dresdner Altstadt in Betrieb.[5] Die neuen Fahrzeuge wurden bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 vollständig ausgeliefert.[6]

Die Lokomotiven entstammen der Baureihe 143 und der Baureihe 146.0. Hingegen endete der Einsatz der Baureihe 182 zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015.

Stationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahnhöfe in der Dresdner Innenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Netz der S-Bahn Dresden umfasst eine jährliche Leistung von 3,1 Millionen Zugkilometern. Es besteht aus folgenden Linien:[7]

Linie Strecke Halte Länge Reisezeit Mittlere Reise­geschwindigkeit Takt Traktion
S 1 Meißen-Triebischtal – Coswig – Radebeul Ost Dresden-Neustadt – Dresden Hbf Heidenau – Pirna – Bad Schandau Schöna 33 77,0 km 95 min 48 km/h 30′ (Meißen-Triebischtal – Bad Schandau)
60′ (Bad Schandau – Schöna)
~15′ (Meißen-Triebischtal – Dresden Hbf, nur HVZ)
Baureihe 143,
Baureihe 146.0
S 2 Dresden Flughafen Dresden-Neustadt – Dresden Hbf (– Heidenau – Pirna) 17 32,1 km 46 min 42 km/h 30′ (Dresden Hbf – Pirna nicht Sonntag) Baureihe 143
S 3 Dresden Hbf – Freital-Hainsberg – Tharandt (– Klingenberg-Colmnitz – Freiberg) 12 40,1 km 43 min 56 km/h 30′ (Dresden Hbf – Tharandt)
60′ (Tharandt – Freiberg, nur HVZ)
Baureihe 143

Linie S 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie S 1
Kursbuchstrecke (DB): 241.1
Streckenlänge: 77,0 km
S-Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 Meißen Triebischtal
S-Bahnhof
1 Meißen Altstadt
S-Bahnhof
2 Meißen
S-Bahnhalt…
6 Neusörnewitz
S-Bahnhof
10 Coswig (b Dresden)
S-Bahnhalt…
12 Radebeul-Zitzschewig
S-Bahnhalt…
14 Radebeul-Kötzschenbroda
S-Bahnhalt…
16 Radebeul-Weintraube
S-Bahnhof
18 Radebeul Ost
S-Bahnhalt…
20 Dresden-Trachau
S-Bahnhalt…
22 Dresden-Pieschen
S-Bahnhalt…
23 Dresden Bischofsplatz
S-Bahnhof
24 Dresden-Neustadt
S-Bahnhof
26 Dresden Mitte
S-Bahnhalt…
27 Dresden Freiberger Straße
S-Bahnhof
28 Dresden Hbf
S-Bahnhalt…
30 Dresden-Strehlen
S-Bahnhof
33 Dresden-Reick
S-Bahnhalt…
34 Dresden-Dobritz
S-Bahnhalt…
36 Dresden-Niedersedlitz
S-Bahnhalt…
37 Dresden-Zschachwitz
S-Bahnhof
39 Heidenau
S-Bahnhalt…
40 Heidenau Süd
S-Bahnhalt…
42 Heidenau-Großsedlitz
S-Bahnhof
45 Pirna
S-Bahnhalt…
50 Obervogelgesang (Kr. Pirna)
S-Bahnhalt…
54 Stadt Wehlen (Sachs.)
S-Bahnhof
58 Kurort Rathen
S-Bahnhalt…
64 Königstein (Sächs. Schweiz)
S-Bahnhof
68 Bad Schandau
S-Bahnhalt…
69 Krippen
S-Bahnhalt…
75 Schmilka-Hirschmühle
S-Kopfbahnhof – Streckenende
77 Schöna
S-Bahn in Königstein
Ein Doppelstockwagen von 2007 mit bläulicher LED-Beleuchtung. Die Wagen sind weltweit die ersten ihrer Art, die die gesamte Beleuchtung mit LEDs realisieren.

Die Linie S 1 ist die älteste und wichtigste S-Bahn-Linie in und um Dresden. Sie verbindet alle wichtigen Orte entlang der Region Oberelbe mit der Landeshauptstadt Dresden. Sowohl im Berufsverkehr als auch für Naherholung und den Tourismus ist ihre Bedeutung ungebrochen. Gerade einige abgelegene Orte und Wandergebiete in der Sächsischen Schweiz sind mit der S-Bahn besser zu erreichen als mit Bussen oder mit dem Kfz.

Von Schöna aus führt sie, orographisch links entlang der Elbe auf der Bahnstrecke Dresden–Děčín, durch das Elbsandsteingebirge, durch Bad Schandau und an der Festung Königstein vorbei nach Pirna. Dort wechselt sie auf die parallel verlaufende Bahnstrecke Pirna–Coswig, verlässt mit dieser die unmittelbare Elbnähe und verläuft durch Heidenau und das südöstliche Dresden nahezu gerade zum Dresdner Hauptbahnhof. Sie folgt dem innerstädtischen Bogen, quert die Elbe auf der Marienbrücke, erreicht den Bahnhof Dresden-Neustadt und wendet sich nach diesem Richtung Nordwesten, durchquert Radebeul und Coswig und verlässt dort die Strecke in Richtung Meißen.

Die Garnituren der S 1 bestehen grundsätzlich aus vier Doppelstockwagen und einer Elektrolokomotive. Bei größeren Veranstaltungen und zwischen Ostern und Pfingsten verkehren die Züge mit fünf Doppelstockwagen.

Zwischen Dresden und Pirna wurden die Ertüchtigung der bestehenden Gleise für den S-Bahn-Betrieb bis 120 km/h (erste Ausbaustufe der S-Bahn Dresden) sowie die Errichtung zweier neuer Fernbahngleise (für 160 km/h) zum 12. Dezember 2004 abgeschlossen.[8]

Am 16. Juli 2007 wurden die ersten 16 neu beschafften Doppelstockwagen für den Betrieb auf der S 1 übergeben. Gegenüber den früheren Garnituren verfügen die Wagen über eine Klimaanlage, ein elektronisches Fahrgastinformationssystem, eine Innenraumbeleuchtung mittels Leuchtdioden sowie Steckdosen an den Plätzen der 1. Klasse. Die 27,3 Meter langen Steuerwagen bieten 82 Sitzplätze, die 26,8 Meter langen Mittelwagen je 126 Sitzplätze. Bis zum 9. Dezember 2007 wurde die gesamte S 1 auf neue Fahrzeuge umgestellt.[5][9]

Ab Fahrplanwechsel 2010/2011 am 12. Dezember 2010 wurden die Wendezüge der Linie S 1 von Lokomotiven der Baureihe 145 angetrieben. Diese sollten eine Verkürzung der Fahrzeit um vier Minuten auf der gesamten Strecke bewirken. Da die Loks keine ausreichende Türsteuerung für die neuen Doppelstockwagen haben, mussten wieder die Zugbegleiter den Zug an jedem Bahnsteig abfertigen. Ab Ende 2011 ersetzten Lokomotiven der Baureihe 182 die der Baureihe 145. Die Lokomotiven der Baureihe 182 wurden dazu durch DB Regio von DB Schenker übernommen und mit einem Nahverkehrspaket (u. a. Zugzielanzeige und seitenselektive Türsteuerung) ausgerüstet.

Mit Fahrplanwechsel 2015/2016 am 13. Dezember 2015 erfolgte eine Umstellung auf Triebfahrzeuge der Baureihe 146.0.

Seit April 2017 verkehrt die S 1 montags bis freitags zwischen 5.00 Uhr und 8.30 Uhr sowie von 14 Uhr bis 19 Uhr zwischen Meißen Triebischtal und Dresden Hauptbahnhof mit vier Zugpaaren pro Stunde. Dabei sind die zusätzlichen Züge allerdings so getaktet, dass im betreffenden Abschnitt kein reiner Viertelstundentakt, sondern ein unregelmäßiger Takt entsteht. Zwischen Dresden Hauptbahnhof und Dresden-Neustadt ergibt sich durch Überlagerung mit der S 2 annähernd ein 10-Minuten-Takt. Der entsprechende ergänzende Verkehrsvertrag wurde am 19. Dezember 2016 unterzeichnet.[10]

Linie S 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S 2
Kursbuchstrecke (DB): 241.2
Streckenlänge: 32,1 km
S-Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 Pirna
S-Bahnhalt…
3 Heidenau-Großsedlitz
S-Bahnhalt…
5 Heidenau Süd
S-Bahnhof
6 Heidenau
S-Bahnhalt…
8 Dresden-Zschachwitz
S-Bahnhalt…
9 Dresden-Niedersedlitz
S-Bahnhalt…
11 Dresden-Dobritz
S-Bahnhof
12 Dresden-Reick
S-Bahnhalt…
15 Dresden-Strehlen
S-Bahnhof
17 Dresden Hbf
S-Bahnhalt…
18 Dresden Freiberger Str.
S-Bahnhof
19 Dresden Mitte
S-Bahnhof
21 Dresden-Neustadt
S-Bahnhalt…
24 Dresden Industriegelände
S-Bahnhof
28 Dresden-Klotzsche
S-Bahnhof
31 Dresden Grenzstr.
S-Kopfbahnhof – Streckenende
32 Dresden Flughafen

Die Flughafen-S-Bahn verbindet Pirna, Heidenau und den Dresdner Süden mit dem Flughafen Dresden und den im Norden der Stadt angesiedelten Mikroelektronikunternehmen. Den Streckenabschnitt zwischen Dresden-Neustadt und Pirna (werktags) bzw. Dresden Hauptbahnhof (Wochenende, Feiertage) nutzen die S 2 und die S 1 gemeinsam, so dass auf diesem Abschnitt etwa ein 10/20-Minuten-Takt besteht. Die Garnituren der S 2 werden aus zwei Doppelstockwagen und einer Elektrolokomotive der Baureihe 143 gebildet, die im Gegensatz zu den auf den anderen Linien eingesetzten Triebfahrzeugen zwingend über eine Notbremsüberbrückung für das Befahren des Tunnelabschnitts am Bahnhof Dresden Flughafen verfügen müssen.

Zug der S 2 am Haltepunkt Dobritz (2006)
Zug der S 2 in Richtung Flughafen am Haltepunkt Zschachwitz (2010)

Zur Anbindung des Flughafens wurde die Bahnstrecke zwischen Dresden-Klotzsche und dem Flughafen modernisiert und verlängert. Bereits vor der Eröffnung der S 2 am 22. Mai 1998 verkehrte eine Regionalbahn bis Dresden Grenzstraße und diente zur Anbindung der Flugzeugwerft und des ZMD. Die Strecke zum Flughafen bindet im Bahnhof Dresden-Klotzsche beidseitig aus der Bahnstrecke Görlitz–Dresden aus. In Richtung Flughafen fahrende Züge überqueren dabei die nicht elektrifizierte Strecke Richtung Görlitz auf einem Überwerfungsbauwerk. Die Bahnstrecke Dresden-Klotzsche–Dresden Flughafen führt eingleisig weiter in westlicher Richtung und endet im zweigleisigen Tunnelbahnhof unter dem Terminal des Dresdner Flughafens.

Mitte 1998 begann der Neu- und Ausbau der S-Bahn-Anbindung.[11] Der Betrieb zum Flughafen wurde, zeitgleich mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafen-Terminals,[2] am 25. März 2001 mit täglich 36 im Halbstundentakt verkehrenden Dieseltriebwagen der Baureihe 642 aufgenommen. In den ersten fünf Betriebsmonaten lag die durchschnittliche Auslastung bei 32 Prozent, bei insgesamt 1400 Reisenden pro Tag.[12] Bis Ende 2001 wurden rund 810.000 Fahrgäste auf der Linie gezählt.[13]

Anfang März 2002 begann die Elektrifizierung des Streckenabschnittes zwischen Dresden-Neustadt, Dresden-Klotzsche und dem Flughafen.[11] 2002 wurden 683.000 Reisende auf der Linie gezählt.[2]

Bis Ende 2004 wurde der Betrieb der Linie S2 auf insgesamt acht neu beschaffte Doppelstockwagen sowie Elektrolokomotiven umgestellt. Die Wagen verfügen unter anderem über eine Klimaanlage, eine barrierefreie Toilette und Steckdosen in der ersten Klasse.[5] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2004 wurde die Linie nach Pirna verlängert.[2] Ein Teil der 1.-Klasse-Plätze wurde zu Sitzplätzen der 2. Klasse umgezeichnet. Seit dem 9. Dezember 2007 bestanden die Züge der S 2 aufgrund der gestiegenen Nachfrage generell aus drei Doppelstockwagen. Ab 2009 kamen, je nach Nachfrage, zwei oder drei Wagen zum Einsatz, seit dem Jahr 2011 werden auf dieser Linie nur noch Züge mit zwei Doppelstockwagen eingesetzt.

Im Jahr 2005 wurden rund zwei Millionen Reisende auf der Linie gezählt, 2010 waren es 2,8 Millionen.[2]

Bis zum Fahrplanwechsel am 30. Mai 1999 wurden ein Teil der SPNV-Leistungen der Relation Dresden Hbf–Radeberg–Arnsdorf (b Dresden) als S 2 vermarktet. Diese S 2 verkehrte im Wagenzugdurchlauf ab Arnsdorf (b Dresden) weiter als Regionalbahn nach Kamenz, Görlitz oder Zittau. Es war zu dieser Zeit die einzige S-Bahn-Linie, die mit dieselbetriebenen, lokbespannten Wendezügen verkehrte.

Linie S 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S 3
Kursbuchstrecke (DB): 510.3
Streckenlänge: 40,1 km
S-Kopfbahnhof – Streckenanfang
0 Dresden Hbf
S-Bahnhalt…
3 Dresden-Plauen
S-Bahnhof
7 Freital-Potschappel
S-Bahnhalt…
9 Freital-Deuben
S-Bahnhof
11 Freital-Hainsberg
S-Bahnhalt…
12 Freital-Hainsberg West
S-Bahnhof
14 Tharandt
S-Bahnhalt…
18 Edle Krone
S-Bahnhof
25 Klingenberg-Colmnitz
S-Bahnhalt…
31 Niederbobritzsch
S-Bahnhalt…
36 Muldenhütten
S-Kopfbahnhof – Streckenende
40 Freiberg (Sachs)

Vom Hauptbahnhof aus verkehrt die S 3 auf der Bahnstrecke Dresden–Werdau Richtung Chemnitz. Dabei durchquert sie den Plauenschen Grund nach Freital. Ab Freital verkehrt sie im Tal der Wilden Weißeritz bis Tharandt. Die Strecke war am stärksten vom Augusthochwasser 2002 betroffen und fast vollständig zerstört. Nachdem die Linie nach Beseitigung der Hochwasserschäden Ende 2003 wieder in Betrieb genommen worden war, wurden rund 2300 Fahrgäste pro Tag gezählt.[14]

Zug der Linie S 3 in Tharandt (2006). Mittlerweile kommen auch auf dieser Linie modernere Fahrzeuge zum Einsatz.

Innerhalb Dresdens bedient die S 3 neben dem Hauptbahnhof nur noch den Haltepunkt Dresden-Plauen. In Freital erschließt die S-Bahn-Linie weite Teile der besiedelten Flächen. Die Stadt Freital wurde erst 1921 aus den drei Orten Potschappel, Deuben und Döhlen gegründet, 1964 wurde Hainsberg eingemeindet. Nahe dem Bahnhof Freital-Deuben befindet sich auch der Busbahnhof mit Anschluss an zehn Regional- und sechs Stadtbuslinien. Die Eisenbahnstrecke verläuft entlang der Verkehrsachse der Stadt, auf der sich auch die Hauptachse der Stadtbuslinien Freitals befindet.

Zum Einsatz kommen typischerweise Garnituren von zwei Doppelstockwagen und einer Elektrolokomotive der Baureihe 143.

Bis zum Fahrplanwechsel im Mai 1995 verkehrte die S 3 als S 5. Zwischen dem 9. Dezember 2007 und dem 11. Dezember 2010 wurde eine Ergänzungslinie zur S 3 und zur hier parallel verkehrenden Regionalbahnlinie RB 30 als Linie S 30 bezeichnet, seit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 wird die gesamte S-Bahn-Linie zwischen Dresden Hauptbahnhof und Freiberg als S 3 vermarktet. Sie bedient auch zwischen Tharandt und Freiberg sämtliche Unterwegsstationen. Die S 3 verkehrt nur montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit früh und nachmittags bis Freiberg. Sie ist die einzige Dresdner S-Bahn-Linie, die das Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe verlässt. Zwischen Niederbobritzsch und Freiberg gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Mittelsachsen.

Anfang 2012 wurde ein Umlauf mit einer Lok der Baureihe 145 gezogen, ab Ende 2012 Oktober verkehrte ein Umlauf zwischenzeitlich mit Talent-2-Triebwagen zu Personalschulungen. Seit 1. Januar 2013 verkehren alle Umläufe wieder planmäßig mit der Baureihe 143.

Weitere SPNV-Linien im Einzugsgebiet der S-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer den Streckenabschnitten Coswig–Meißen Triebischtal (Linie S1, ca. 10 km) und Dresden-Klotzsche–Dresden Flughafen (Linie S2, ca. 3 km) werden alle von der S-Bahn Dresden befahrenen Strecken auch von weiteren SPNV-Leistungen bedient. Damit bestehen auf zahlreichen Streckenästen rund um Dresden ähnlich dichte Zugfolgen wie im S-Bahn-Kernnetz, z.B. Dresden-Klotzsche–Dresden-Neustadt sechs Zugpaare je Stunde (durch Überlagerung S 2, RE 1, RE 2, RB 33, RB 34, RB 60, RB 61), ebenso Dresden–Tharandt in HVZ fünf Zugpaare (durch Überlagerung S 3, RB 30, RE 3). Zudem bedienen weitere Linien weitere, nicht von der S-Bahn bediente Streckenabschnitte im Ballungsraum Dresden und erbringen dort der S-Bahn qualitativ und quantitativ vergleichbare Angebote, z.B. RB 31 Dresden Hbf–Cossebaude–Coswig in der werktäglichen HVZ alle 30 Minuten mit klimatisierten Elektrotriebwagen oder Doppelstock-Wendezügen, ohne dass diese Angebote selbst als S-Bahn vermarktet werden.

Regional-Express[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Dresden Hauptbahnhof aus verkehren verschiedene Regional-Express-Linien, die den Ballungsraum Dresden in Richtung Chemnitz und Hof, Cottbus, Hoyerswerda, Leipzig, Görlitz und Wrocław sowie Zittau und Liberec anbinden. Verknüpfungen mit den Zügen der S-Bahn bestehen unter anderem in den Bahnhöfen Tharandt, Freiberg, Coswig, Dresden Mitte, Dresden-Neustadt und Dresden-Klotzsche.

Bei guten Wintersportbedingungen verkehren zwei zusätzliche RE-Züge ins Osterzgebirge nach Altenberg, zudem verkehrt an Sommerwochenenden ein Regional-Express-Zugpaar zwischen Dresden Hauptbahnhof, Pirna, Bad Schandau, Děčín, Ústí nad Labem und Litoměřice. Verknüpfungen dieser Linien zum S-Bahn-Netz bestehen an zahlreichen Stationen zwischen Dresden Hbf und Pirna sowie in Bad Schandau.

Regionalbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Ergänzung zu den S-Bahn-Linien S 1, S 2 und S 3 verkehren in und um Dresden zahlreiche Regionalbahn-Linien, die ebenso jeden Unterwegshalt bedienen und i.d.R. auch mit klimatisierten Fahrzeugen verkehren, so dass insgesamt ein dichtes Verkehrsangebot besteht. Insbesondere die stündlich verkehrende Regionalbahn-Linie RB 30 Dresden–Tharandt–Freiberg–Chemnitz–Zwickau trägt zum S-Bahn-Charakter bei, da sie exakt im 30-Minuten-Versatz zur im Grundtakt ebenfalls nur stündlich verkehrenden Linie S3 Dresden–Tharandt verkehrt. Durch Überlagerung beider Linien entsteht ein glatter 30-Minuten-Takt zwischen Dresden und Tharandt (bzw. in der HVZ zwischen Dresden und Freiberg), der in der werktäglichen HVZ mit weiteren S3-Zügen auf einen etwa 15-Minuten-Takt zwischen Dresden und Tharandt verdichtet wird.

Das Angebot der S 2 wird im Abschnitt Dresden Hbf–Dresden-Neustadt–Dresden-Klotzsche mit den RB-Linien 33, 34, 60 und 61 (nach Königsbrück, Kamenz, Görlitz und Zittau) verstärkt, die S 1 wird im Abschnitt Dresden Hbf–Dresden-Neustadt–Coswig durch die linkselbisch verkehrende RB 31 Dresden–Coswig–Großenhain–Elsterwerda ergänzt.

Mit Umstieg in Heidenau bzw. Pirna an das S-Bahn-Netz anknüpfende Regionalbahnlinien sind u.a. die RB 72 Heidenau–Kurort Altenberg und die RB 71 Pirna–Neustadt–Sebnitz.

Durch die am 5. Juli 2014 erfolgte Wiederinbetriebnahme der seit 1945 unterbrochenen Bahnstrecke zwischen Dolní Poustevna und Sebnitz verkehrt die gemeinsam von DB Regio Südost und České dráhy mit Desiro Triebwagen der Deutschen Bahn betriebene U 28 – Nationalparkbahn von Rumburk (Tschechien) über Sebnitz und Bad Schandau nach Děčín. Die U28 verkehrt dabei zwischen Bad Schandau und Schöna zeitweise in Taktlücken der S1, wobei durch Überlagerung beider Linien wiederum ein 30-Minuten-Takt entsteht.

Schmalspurbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An das S-Bahn-Netz schließen zwei Schmalspurbahnen an. In Radebeul Ost (Anschluss an Linie S 1) ist es möglich, in die Lößnitzgrundbahn umzusteigen. Ab Freital-Hainsberg (Anschluss an die Linie S 3) verkehrt die Weißeritztalbahn, die nach dem Hochwasser 2002 außer Betrieb war und auf dem Teilstück Freital-Hainsberg–Dippoldiswalde am 13. Dezember 2008 wiedereröffnet wurde. Der Streckenabschnitt Freital-Hainsberg–Freital-Coßmannsdorf war u.a. in den 1980er Jahren in den Tarif der S-Bahn Dresden integriert.

Infrastrukturausbau und Netzerweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durchgeführte Baumaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Dresden-Flughafen

Seit 2004 hat die S-Bahn zwischen Dresden-Neustadt und Pirna zwei eigene Gleise, seit 2013 auch zwischen Radebeul Ost und Coswig sowie seit 2016 zwischen Radebeul Ost und Dresden-Neustadt. Die schon einmal vorhandenen Anlagen waren als Reparationsleistung nach dem Krieg abgebaut worden. Im Zuge der möglichen Taktverdichtung, die in der Form nur zwischen Pirna und Dresden-Neustadt möglich ist, wurde die S 2 vom Hauptbahnhof bis Pirna verlängert. Vor Elektrifizierung der Strecke zum Flughafen wurden auf der S 2 ausschließlich Triebwagen der Baureihe 642 eingesetzt, die mit Werbefolien für den Flughafen Dresden beklebt wurden. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 kommen aber auch auf dieser Linie (neu beschaffte) Doppelstockzüge zum Einsatz. Die ehemals dort eingesetzten Triebwagen verkehren seitdem auf anderen Regionalbahnlinien, die Folien wurden zwischen 2007 und 2010 schrittweise entfernt.

Damit hat die S-Bahn Dresden überall moderne Anlagen und Bahnhöfe. Die Baumaßnahmen waren dabei teilweise langfristig geplant, teilweise durch die Hochwasser des Jahres 2002 kurzfristig „erzwungen“. Allein der Ausbau der Strecke Dresden–Pirna kostete dabei nach Angaben des Verkehrsverbunds Oberelbe 222 Millionen Euro. Die Kosten für die vom Hochwasser zerstörte Fernbahnstrecke lassen sich nicht oder schwer auf die S-Bahn herunterrechnen.

Nach rund einjährigen Baumaßnahmen wurden am 30. November 2013 die neue, zentrumsnahe Station „Meißen Altstadt“ und das wieder errichtete zweite Gleis zwischen Meißen und Meißen-Altstadt im Zuge der Strecke Borsdorf–Coswig in Betrieb genommen.[15] Der ursprünglichen Leistungsausschreibung zufolge sollten Ausführungsplanung, Bauvorbereitung und Bauarbeiten zwischen Meißen und Meißen-Triebischtal zwischen August 2012 und August 2014 laufen.[16]

Zwischen Bahnhof Dresden-Neustadt und Haltepunkt Dresden-Pieschen ging am 20. März 2016 der neue Haltepunkt „Dresden-Bischofsplatz“ in Betrieb.

Die S-Bahn im Dresdner Verkehrskonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrschein zum S-Bahn-Tarif, 1994

In der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde das umfassende Verkehrskonzept 1994 für Dresden und das Umland erarbeitet und durch den Stadtrat beschlossen. Das für die S-Bahn betrachtete Umland beinhaltete Riesa im Nordwesten, Bischofswerda im Nordosten und Freiberg im Südwesten zusätzlich zu den Räumen um Pirna, die im vorhandenen Netz erfasst werden.

Dabei waren S-Bahn-Linien vom Hauptbahnhof nach Riesa und Großenhain auf der Strecke über Cossebaude vorgesehen. Auf der viergleisigen Strecke über Radebeul nach Coswig hatte man nur eine Linie geplant. Die Linie S 2 sollte wechselnd Königsbrück und den Flughafen anfahren (die letzte Variante ist umgesetzt). S-Bahn-Linien von Bischofswerda und Kamenz sollten auf der Stammstrecke von Dresden-Neustadt nach Heidenau verkehren und in Dohna auf der Müglitztalbahn enden. Heidenau, Pirna und Bad Schandau wurden dagegen nicht als mögliche Endstationen betrachtet. Das Verkehrskonzept sah auf der Stammstrecke mit eigenen S-Bahn-Gleisen vier Linien vor, die den Takt auf 7,5 Minuten verdichtet hätten. Diese Planungen wurden jedoch schon Ende der 1990er Jahre wieder verworfen. Die S-Bahn-Linie nach Tharandt sollte bis Freiberg verlängert werden, was seit dem Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2007 mit der S 30 (inzwischen S 3) teilweise realisiert wurde.

Weitere Überlegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den bereits neugebauten S-Bahnhöfen Dresden Freiberger Straße, Dresden Flughafen, Meißen Altstadt und Dresden Bischofsplatz wird dem Entwurf des Verkehrsentwicklungskonzepts 2025 der Stadt Dresden zufolge ein weiterer S-Bahn-Haltepunkt in Dresden an der Ecke Königsbrücker Straße/Stauffenbergallee (S 2) angestrebt. Außerdem soll der bestehende Haltepunkt Strehlen in Dresden zu einem zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen S-Bahn, Straßenbahn und Bus ausgebaut werden. Zudem wird vorgeschlagen, auch linkselbisch zwischen Hauptbahnhof und Coswig eine weitere S-Bahn-Linie einzurichten. Sie soll den vorhandenen Regionalzug-Verkehr verstärken. Angestrebt wird ein 30-Minuten-Takt über die Friedrichstadt und Cotta. In Cotta soll eine neue Zentralhaltestelle mit Umsteigemöglichkeiten zu den Bussen und Straßenbahnen entstehen.[17] Konkrete Planungen zu diesen Zielen sind nicht bekannt.

Fahrgastzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit den Dresdner S-Bahn-Linien sind montags bis freitags 37.300 Fahrgäste pro Tag unterwegs (Stand: 2012). Dies sind etwa 70 % der Eisenbahnfahrgäste im VVO-Gebiet.[18] Im November 2013 gab die Deutsche Bahn die Zahl der täglichen Fahrgäste mit rund 36.000 an.[1]

Die einzelnen Linien verzeichneten 2015 folgende durchschnittliche tägliche Fahrgastzahlen[19]:

S1 Dresden – Schöna

  • wochentags: 14.420 Fahrgäste (2009: 12.060 Fahrgäste)
  • Wochenende/Feiertag: 13.760 Fahrgäste (2009: 12.085 Fahrgäste)

S2 Dresden – Pirna

  • wochentags: 3.690 Fahrgäste (2009: 4.190 Fahrgäste)

S3/RB30 Dresden – Tharandt

  • wochentags: 5.450 Fahrgäste (2009: 4.480 Fahrgäste)
  • Wochenende/Feiertag: 3.360 Fahrgäste (2009: 2.775 Fahrgäste)

Die S 1 wird im Kreis Meißen von 9000 Reisenden pro Tag genutzt, rund 7000 fahren über die Stadtgrenze von und nach Dresden (Stand: 2016).[10]

Kundengarantien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 12. Dezember 2010 traten im Dresdner S-Bahn-Netz Kundengarantien des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) in Kraft. Im Einzelnen sind das:

  • Pünktlichkeitsgarantie: Erreicht der Zug den Einstiegsbahnhof 15 Minuten zu spät oder verpasst der Kunde seinen Zug, weil dieser zu früh abfuhr, wird die Weiterfahrt im VVO-Gebiet organisiert. Die Garantie greift ebenso, wenn der Zug mehr als 15 Minuten später als geplant ans Ziel kommt.
  • Anschlussgarantie: Im VVO gibt es mit Coswig, Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof Bahnhöfe mit Anschlusssicherung. Der Kunde erhält eine Entschädigung, wenn er in den sogenannten Tagesrandlagen seinen Anschluss an ein anderes Verkehrsmittel im Verbundraum nicht erreicht oder sich die Fahrt um mehr als 15 Minuten verzögert. Des Weiteren wird durch DB Regio die alternative Weiterreise mittels Sammeltaxi oder Taxi garantiert.
  • Sauberkeitsgarantie: Saubere Fahrzeuge sind selbstverständlich, sie werden vor und im laufenden Betrieb regelmäßig gereinigt. Wird dennoch das Kleidungsstück eines Fahrgastes durch Verschulden des Eisenbahnunternehmens schmutzig, übernimmt das Eisenbahnunternehmen die Reinigungskosten.
  • Informationsgarantie: Gibt es Störungen im Betriebsablauf, müssen innerhalb von fünf Minuten die Kunden darüber aufgeklärt werden. Zudem ist von dieser Garantie der Fall umfasst, dass der Fahrgast die Differenz zurückerhält, wenn er aufgrund von fehlerhaften oder unvollständigen Informationen durch das Unternehmen zu viel gezahlt hat. Der zentrale Kundenservice hilft kostenfrei per Anruf, Fax oder E-Mail.

Für alle Kundengarantien gilt, dass betroffene Fahrgäste als Entschädigung neben den aufgeführten Leistungen zudem ein Garantieticket in Form einer 4er-Karte im Wert von derzeit 8,20 € erhalten.[7]

Ausschreibung der Verkehrsleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. März 2008 veröffentlichte der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE) die Ausschreibung der Verkehrsleistung aller Linien der S-Bahn Dresden.[20] Diese waren im Los 1 zusammengefasst. Das Los 2 umfasste die Regionalbahn-Linien RB 33 (Dresden–Königsbrück) und RB 34 (Dresden–Kamenz). Das Los 3 umfasste die Regionalbahn-Linien RB 71 (Pirna–Neustadt–Bad Schandau) und RB 72 (Heidenau–Altenberg) sowie den Wintersportexpress RE 19 Dresden–Heidenau–Altenberg.

Bis zum 28. Juli 2008 hatten die interessierten und am Verfahren zugelassenen Unternehmen die Gelegenheit, ihre Angebote beim ZVOE abzugeben. Zahlreiche Unternehmen haben ihr Interesse an den Verkehrsleistungen bekundet.[21] Anschließend fand ein Verhandlungsverfahren statt, um das wirtschaftlichste Angebot zu ermitteln. Die Betriebsaufnahme auf den ausgeschriebenen Strecken war im Dezember 2010. Die neuen Verträge haben eine Laufzeit von zehn Jahren, optional sind vier weitere Jahre vorgesehen.

Zug der S 1 mit einer seit Dezember 2010 eingesetzten Lokomotive der Baureihe 182 in Heidenau

Die Verkehrsleistungen wurden nach der Entscheidung im März 2010 an den bisherigen Anbieter DB Regio vergeben, sodass die S-Bahn bis Dezember 2027[10] betrieben wird. DB Regio kündigte an, ab Dezember 2010 die eingesetzten Lokomotiven auf der S 1 gegen leistungsfähigere Lokomotiven der Baureihe 182, die von DB Schenker übernommen wurden, auszutauschen. Auch soll eine Videoüberwachung in den Wagen nachgerüstet werden.[7]

Für die Lose 2 und 3 sollte die Eisenbahngesellschaft Potsdam den Zuschlag erhalten. Jedoch wurde das Vergabeverfahren von der Vergabekammer des Freistaats Sachsen beanstandet und die Ausschreibung für die beiden Lose aufgehoben.[22] In einer zweiten Ausschreibung gewann die Eisenbahngesellschaft Potsdam ebenfalls.[23] Der Betrieb wurde auf die Städtebahn Sachsen übertragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: S-Bahn Dresden – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b DB Mobility Logistics AG (Hrsg.): Dresdner S-Bahn feiert 40-jährige Erfolgsgeschichte und blickt auf eine vielversprechende Zukunft. Presseinformation vom 15. November 2013.
  2. a b c d e Deutsche Bahn AG (Hrsg.): 10 Jahre mit dem Zug zum Flug: VVO, S-Bahn Dresden und Flughafen Dresden International feiern Jubiläum (Memento vom 11. Juni 2011 im Internet Archive). Presseinformation vom 28. März 2011.
  3. Bahn kauft für Sachsen 53 neue Doppeldecker von Bombardier in Lausitzer Rundschau online vom 14. April 2007
  4. Bombardier liefert 53 Doppeldecker an Deutsche Bahn. aktiencheck.de, 13. April 2007, abgerufen am 13. April 2007.
  5. a b c DB Regio AG, Verkehrsbetrieb Südostsachsen: Einfach Mehr im Nahverkehr. Meine S-Bahn Dresden.. Broschüre vom Juli 2007
  6. Deutsche Bahn AG (Hrsg.): Nahverkehrsangebote zum Fahrplanwechsel in Sachsen. 19. November 2007 (Presseinformation).
  7. a b c VVO-Online: Dresdner S-Bahnen: VVO erteilt DB Regio Zuschlag (Memento vom 1. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 62 KiB)
  8. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Horst Friedrich (Bayreuth), Patrick Döring, Joachim Günther (Plauen), weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 16/8797 –. Transeuropäisches Eisenbahn-Verkehrsnetz – Projekt Nummer 22 (Athen–Nürnberg/Dresden). In: Bundesanzeiger. Deutscher Bundestag, 29. April 2008, abgerufen am 13. April 2017 (PDF; 82 KiB, Drucksache 16/8996).
  9. Großer Bahnhof auf dem Bahnhof. In: Sächsische Zeitung vom 17. Juli 2007, S. 1
  10. a b c Ab 3. April: Mehr S-Bahn von Dresden nach Meißen. Verkehrsvertrag zwischen DB Regio und Verkehrsverbund Oberelbe unterzeichnet. In: vvo-online.de. Deutsche Bahn, Verkehrsverbund Oberelbe, 19. Dezember 2016, abgerufen am 21. Dezember 2016 (PDF).
  11. a b S-Bahn zum Flughafen Dresden wird elektrifiziert. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 4/2002, April 2002, ISSN 1421-2811, S. 164 f.
  12. Aktuelles in Kürze. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 11/2001, November 2001, ISSN 1421-2811, S. 474.
  13. 810 000 Fahrgäste in Dresdner Flughafen-S-Bahn. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 5/2002, Mai 2002, ISSN 1421-2811, S. 213.
  14. Meldung Sachsen: Fahrgastzahlen nach Wiederinbetriebnahme. In: Eisenbahn-Revue International, Heft 3/2004, ISSN 1421-2811, S. 102.
  15. Streckenabschnitt zwischen Meißen und Meißen-Triebischtal einschließlich des neuen Haltepunktes Meißen Altstadt in Betrieb genommen. Verkehrsverbund Oberelbe GmbH, 30. November 2013, abgerufen am 3. Juni 2014 (PDF).
  16. D-Dresden: Bauarbeiten für Eisenbahnlinien. In: Elektronischen Amtsblatt der Europäischen Union. 4. Februar 2012, abgerufen am 4. Februar 2012 (Dokument 2012/S 24-039429).
  17. Neue Pläne für Dresdens S-Bahn-Netz. Sächsische Zeitung, 22. Oktober 2013, abgerufen am 22. Oktober 2013.
  18. Mehr S-Bahnen im Elbtal – TU Dresden erstellt Betriebskonzept für den VVO. Verkehrsverbund Oberelbe, 8. August 2012, abgerufen am 8. August 2012 (Pressemeldung).
  19. So beliebt ist die S-Bahn, Sächsische Zeitung (Ausgabe Pirna) vom 13. Juni 2016
  20. Dresden: Ausschreibung von SPNV-Leistungen. In: eurailpress.de. 13. März 2008, abgerufen am 1. Mai 2014.
  21. VVO-Kundengarantien versprechen mehr Pünktlichkeit und Sauberkeit. In: Presseinformation. 29. August 2008, archiviert vom Original am 1. Dezember 2010, abgerufen am 1. Mai 2014 (PDF; 48 KiB).
  22. Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Oberelbe: Zuschlag für Leistungen im Zugverkehr in Richtung Kamenz sowie in der Sächsischen Schweiz wird nicht erteilt. Verkehrsverbund Oberelbe, 10. Februar 2009, archiviert vom Original am 29. Juni 2011, abgerufen am 1. Mai 2014 (PDF; 97 KiB).
  23. Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Oberelbe: Dieselnetz im VVO geht an Potsdamer Unternehmen EGP. Verkehrsverbund Oberelbe, 19. März 2010, archiviert vom Original am 1. Februar 2014, abgerufen am 1. Mai 2014 (PDF; 63 kB).