S-Bahnen in Österreich

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S-Bahn-Logo Österreich

Die Geschichte der S-Bahnen in Österreich beginnt mit der Schnellbahn Wien, die seit 1962 betrieben, aber erst seit Ende 2005 als „S-Bahn“ bezeichnet wird. Die S-Bahn Salzburg ging im Jahr 2004 in Betrieb und trug gleich von Beginn an den Namen „S-Bahn“. Zurzeit entsprechen jedoch nur die Bahnen in Wien, Linz/Oberösterreich und Salzburg den gängigen Kriterien einer S-Bahn. Andere Systeme sind umbenannte Regionalzugsysteme, die allerdings in Teilbereichen bereits einer S-Bahn ähneln oder deren weiterer Ausbau zur echten S-Bahn geplant ist.

S-Bahnen in Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorhandene Netze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo offizieller S-Bahn-Name Ballungsraum Verkehrsverbund Linien Fahrzeuge Antriebsart Eröffnung
S-Bahn-Logo Wien S-Bahn Wien Wien VOR 10 4020, 4024, 4124, 4744, 4746 Wechselstrom 1962
S-Bahn-Logo Salzburg
S-Bahn Salzburg Salzburg SVV 5 4023, 4024, Flirt sowie Lokalbahntriebwagen Wechselstrom, Gleichstrom 2004
S-Bahn-Logo Österreich
S-Bahn Tirol Innsbruck VVT 6 4024 Wechselstrom 2007
S-Bahn-Logo Österreich
S-Bahn Steiermark Graz Verbund Linie 11 4024, 4744, 4746, 5022 und lokbespannte Züge mit „CityShuttle“-Wagen Wechselstrom, Diesel 2007
S-Bahn-Logo Österreich
S-Bahn Kärnten Klagenfurt-Villach VVK 4 4024, 5022 und lokbespannte Züge mit „CityShuttle“ -Wagen Wechselstrom, Diesel 2010
S-Bahn-Logo Österreich
S-Bahn Vorarlberg Rheintal-Walgau VVV 3 4024 Wechselstrom 2011
S-Bahn-Logo Österreich
S-Bahn Oberösterreich Linz OÖVV 5 4024, 4744, 4746, Stadler-GTW Wechselstrom, Gleichstrom 2016

Geplante Netze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großraum Bodensee/Vorarlberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Raum Bodensee/Vorarlberg gibt es verschiedene, sich überlappende Initiativen und Projekte für ein grenzüberschreitendes S-Bahn-Netz. Die „Initiative Bodensee-S-Bahn“, schlägt eine S-Bahn vor, an der alle Bodenseeländer beteiligt wären. Sie hat neben der den Bodensee umrundenden Ringbahn ein geplantes Einzugsgebiet von Schaffhausen (CH), Radolfzell (D), Konstanz (D), Friedrichshafen (D), Lindau (D), Bregenz (A), Sargans (CH) und St. Gallen (CH). Teile dieses Netzes sind durch die existierende S-Bahn St. Gallen und die S-Bahn Vorarlberg bereits abgedeckt. Ein Projekt „S-Bahn FLACH“, das auf Ministerebene erarbeitet wird, bezieht Liechtenstein direkt mit ein. Neben den bestehenden Netzen der S-Bahn St. Gallen und S-Bahn Vorarlberg sowie deren bereits beschlossenen Erweiterungen (vor allem das Projekt „S-Bahn 2013“ der S-Bahn St. Gallen und einer Verknüpfung der S-Bahn-Systeme mit einer Verbindung Bregenz-St. Margrethen-St. Gallen) ist vor allem ein Ausbau der Strecke Feldkirch-Buchs auf einen Halbstundentakt geplant.[1]

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S-Bahn-Logo Wien

Das Logo wird seit den 1960er Jahren auf der Wiener S-Bahn verwendet und stellt ein weißes scharfkantiges „S“ auf blauem Hintergrund dar. Die Form des S soll dabei den Verlauf der Stammstrecke durch Wien stilisieren. Mittlerweile wurde dieses Logo durch das allgemeine S-Bahn-Logo ersetzt (siehe unten). Trotzdem ist dieses Logo noch an vielen Stationen im Wiener Verkehrsnetz zu finden.

Logo der Wiener S-Bahn Stammstrecke

Ab August 2017 wird das Logo der S-Bahn-Stammstrecke gegen eine altrosane Variante ersetzt. Dadurch soll die Stammstrecke als schnelle Verbindung hervorgehoben- und, gemeinsam mit der Vorortelinie S45, in den U-Bahnnetzplan aufgenommen werden.

S-Bahn-Logo Salzburg

Als die S-Bahn Salzburg geplant wurde, hieß die S-Bahn in Wien noch Schnellbahn. Für Salzburg wurde ein neues Logo entworfen, das bis heute verwendet wird – sowohl an Bahnsteigen als auch in Fahr- und Liniennetzplänen. Dieses Logo wurde gemeinsam zwischen Stadt und Projektleitung festgelegt und es gibt keine Pläne, dies zu ändern.

S-Bahn-Logo Österreich

Für die neuen S-Bahnprojekte in Tirol, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich wird das allgemeine S-Bahn-Logo verwendet, eine hellere Version der geschwungenen Variante aus Wien. Dieses Logo wird in Netzplänen, Fahrplänen und an den Bahnhöfen verwendet. Auch die Wiener S-Bahn verwendet mittlerweile dieses Logo.

In der Fahrplanauskunft im Internet hat die ÖBB allgemein jedoch für die S-Bahnen seit 2008 die geschwungene Variante, die laut ÖBB als einzige Version – ohne Unterscheidung für Salzburg und Wien und sogar für deutsche S-Bahnen – genutzt wird, da technisch nur ein Symbol hinterlegt werden kann. Analog hat die Deutsche Bahn das grüne „S“ auch für die österreichischen S-Bahnen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons St. Gallen, S-Bahn FLACH, abgerufen am 9. Oktober 2012.