S-300P

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S-300P

S-300PMU-2 Favorit
S-300PMU-2 Favorit

Allgemeine Angaben
Typ: Boden-Luft-Lenkwaffensystem
Heimische Bezeichnung: S-300P, S-300PT, S-300PS, S-300PM, S-300PMU, S-300PMU-1, S-300PMU-2
NATO-Bezeichnung: SA-10 Grumble, SA-20 Gargoyle
Herkunftsland: Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion / RusslandRussland Russland
Hersteller: Almas-Antei
Entwicklung: 1967
Indienststellung: 1979
Einsatzzeit: im Dienst
Technische Daten
Länge: 7,25 m
Durchmesser: 519 mm
Spannweite: 1.134 mm
Antrieb:
Erste Stufe:

Feststoffraketentriebwerk
Geschwindigkeit: über 2.000 m/s
Reichweite: 200 km
Dienstgipfelhöhe: 27.000 m
Ausstattung
Lenkung: INS, Datenlink
Zielortung: halbaktive Radarzielsuche (SARH) mit TVM
Gefechtskopf: 180-kg-Splittersprengkopf
Zünder: Aufschlag- und Näherungszünder
Waffenplattformen: Fahrzeuge/Anhänger, Schiffe
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S-300P (NATO-Bezeichnung SA-10 Grumble und SA-20 Gargoyle) ist ein Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensystem, das in der Sowjetunion entwickelt wurde und heute unter anderem von den russischen Streitkräften verwendet wird. Es handelt sich um eine Variante des S-300-Flugabwehrraketensystems. Das System S-300P ist nicht mit dem System S-300W (NATO-Codename: SA-12A Gladiator, SA-12B Giant) zu verwechseln.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ursprung der Entwicklung der S-300P basiert auf einer Studie vom MKB Strela (später Almas) aus dem Jahr 1966.[1] Ziel dieser Studie war die Entwicklung eines gemeinsamen Boden-Luft-Lenkwaffensystems für die verschiedenen Teilstreitkräfte der Sowjetunion. Das projektierte System S-500U sollte sowohl bei den Luftverteidigungsstreitkräften als auch den Luftverteidigungstruppen der Bodenstreitkräfte und der Marine zum Einsatz kommen.[2] Während der Entwicklung der S-500U sahen sich die Entwickler mit weit auseinanderklaffenden Bedürfnissen konfrontiert und die im Pflichtenheft aufgeführten Anforderungen konnten nur schwer in einem einheitlichen Flugabwehrsystem realisiert werden.[2][3] Schließlich wurde das Projekt S-500U im Jahr 1967 von Dmitri Ustinow gestoppt und für beendet erklärt.[1] Daraufhin ließen die verschiedenen Teilstreitkräfte je ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Flugabwehrsystem entwickeln. Das für die Luftverteidigungsstreitkräfte bestimmte System bekam die Bezeichnung S-300P, das für die Luftverteidigungstruppen der Bodenstreitkräfte S-300W und das für die Marine S-300F.[1][2] Die Entwicklung der S-300P im Konstruktionsbüro Almas begann 1967. Das neue System sollte Anfang der 1980er-Jahre die Systeme S-25 (SA-1 Guild) und später S-75 (SA-2 Guideline) und S-125 (SA-3 Goa) ersetzen.[4] Anhaltende Probleme bei der Entwicklung der verschiedenen Komponenten, insbesondere der Phased-Array-Radarsysteme führten zu großen Verzögerungen.[5] Schließlich wurden die ersten S-300PT-Systeme 1979 an die sowjetischen Luftverteidigungsstreitkräfte (PWO) ausgeliefert.[6] Im Jahr 1981 war die S-300PT schließlich operationell. Danach wurde das System stetig weiterentwickelt und modernisiert. Die mobile Ausführung S-300PS war 1985 einsatzbereit.[1] Weiter folgte 1989 die verbesserte Ausführung S-300PM, welche als Übergangslösung bis zur Einführung der modernisierten S-300PM-1 entwickelt wurde.[1][7] Im Jahr 1992 wurde die Version S-300PM-1 eingeführt. Dies ist eine tiefgreifend modernisierte Ausführung der S-300PS mit neuer Systemarchitektur sowie neuen Such- und Bekämpfungsalgorithmen.[8] Weiter kommt auch ein neuer Lenkwaffentyp zum Einsatz. Die finale Ausführung S-300PM-2 wurde 1995 vorgestellt und wurde unter der Bezeichnung S-300PMU-2 Favorit-S primär für den Exportmarkt entwickelt.[7][2] Als weitere Entwicklungsstufe ist das S-400-System anzusehen, welches auf den Komponenten der S-300PM-2 beruht.[9] Das Nachfolgesystem der S-300P ist die S-350.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das S-300P dient zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern in allen Höhen. Mit den späteren Ausführungen können auch ballistische Kurzstreckenraketen abgefangen werden. Es kann mobil eingesetzt werden und ist allwetterfähig. Ab der Ausführung S-300PS können zudem ballistische Raketen abgefangen werden.

Primär existieren drei unterschiedliche Ausführungen des S-300P-Systems: Die auf einem Anhängersystem installierte Ausführung S-300PT sowie die selbstfahrende Ausführung S-300PS, installiert auf Lastkraftwagen. Die spätere Ausführung S-300PM basiert wiederum auf einem Anhängersystem.[8] Bei allen Ausführungen sind sämtliche Systemkomponenten schnell verlegbar und straßenmobil. Das S-300P-System besteht im Groben aus den folgenden Komponenten: Einem Feuerleitradar, einem Überwachungsradar, einem Feuerleitstand, den Lenkwaffenwerfern sowie weiteren Komponenten für den autonomen oder verbundenen Einsatz.[10]

Radare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

76N6-Radar (links) 30N6-Radar (rechts)

Das Feuerleitradar der Ausführung S-300PT trägt die Bezeichnung 5N63 und hat den NATO-Codenamen Flap Lid-A.[6] Das der Ausführung S-300PS wird 5N63S bezeichnet und hat den NATO-Codenamen Flap Lid-B. Weiter trägt es die Exportbezeichnung 30N6. Die Ausführung S-300PM verwendet das Feuerleitradar vom Typ 30N6-1 (NATO-Codenamen Tombstone).[9] Bei den Ausführungen S-300PM-1/2 kommt das verbesserte 36N85-Feuerleitradar zum Einsatz (NATO-Codenamen Tombstone). Alle Feuerleitradar-Typen verwenden Phased-Array-Antennen mit einer Fläche von etwa 2,75 m² und sind mit rund 16.000 Phasenschiebern bestückt.[1] Die Antennen funktionieren nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antennen (PESA). Während das 5N63-Feuerleitradar mit einer Frequenz von 3 bis 8 GHz arbeitet, kommt bei dem 5N63S-Feuerleitradar ein Frequenzbereich von 2 bis 3 GHz zur Anwendung.[11] Das 30N6-1-Feuerleitradar der S-300PM arbeitet in einem Frequenzbereich von rund 3 GHz. Beim 36N85-Feuerleitradar der S-300PM-1/-2 kommt ein Frequenzbereich von 2 bis 3 GHz zur Anwendung. Die Feuerleitradars verfügen über eine Freund-Feind-Erkennung (IFF) und haben eine Reichweite von 100 bis 300 km (je nach Version).[12][13] Zur besseren Erfassung von tieffliegenden Zielen kann das Radar auf den 15 m hohen 40W6-Antennenmast aufgesetzt werden.[11]

Im verbundenen Einsatz kommt bei der Ausführung S-300PT das Überwachungsradar 5N64K zum Einsatz. Dieses trägt den NATO-Codenamen Big Bird-A.[14] Bei der Ausführung S-300PS wird dieses Radar als 5N64 bezeichnet (NATO-Codenamen Big Bird-B).[9] Ab der S-300PM kommt das modifizierte Überwachungsradar vom Typ 64N6 zum Einsatz. Dieses wird von der NATO als Big Bird-C/D bezeichnet.[9][11] Alle Überwachungsradar-Typen verwenden doppelseitige Phased-Array-Antennen mit rund 3.500 Phasenschiebern pro Seite.[14] Die Antennenfläche ist rund 30 % größer als die des AN/SPY-1-Multifunktionsradars auf den Kreuzern der Ticonderoga-Klasse.[11] Auch die Antenne dieser Überwachungsradars funktionieren nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased Array Antennen (PESA). Die Überwachungsradars arbeiten in einem Frequenzbereich von 2 bis 6 GHz.[1][11] Das Radarsystem verfügt über eine Freund-Feind-Erkennung (IFF) und weist eine Reichweite von über 300 km auf.[12] Wird das S-300P-System autonom als einzelne Batterie eingesetzt, kommt als Überwachungsradar das 5N59-Radar (ST-68M) zum Einsatz.[15] Dieses trägt den NATO-Codenamen Tin Shield. Modernere Ausführungen dieses Radars werden als 36D6 und ST-68UM bezeichnet. Das ST-68-Radar arbeitet in einem Frequenzbereich von 2 bis 7 GHz und hat je nach Ausführung eine Reichweite von 70 bis 150 km. Zur besseren Erfassung von tieffliegenden Zielen kann das Radar auf den 15 m hohen 40W6-Antennenmast aufgesetzt werden.[11] Bei der Ausführung S-300PM-2 kommt im autonomen Einsatz das 96L6-Radar (NATO-Codenamen Cheese Board) zum Einsatz. Dieses ist ein Allwetter-3D-Überwachungs- und Zielverfolgungsradar und hat eine Erfassungsreichweite von 5 bis 300 km.[12] Es kann zeitgleich bis zu 100 Ziele mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 2800 m/s begleiten und arbeitet mit Wellenlängen im Zentimeterbereich, in einem Frequenzbereich von 4 bis 6 GHz.[11] Das Radar ist auf einem MZKT-7930-LKW installiert. Auch dieses Radar kann auf den 40W6M- oder 40W6MD-Antennenmast aufgesetzt werden.

Zur Erfassung und Verfolgung von tieffliegenden Zielen wie Marschflugkörper kommt mit der S-300P das 5N66-Radar (76N6) zur Anwendung.[9][16] Dieses trägt den NATO-Codenamen Clam Shell.[12] Eine modernere Ausführungen dieses Radars wird als 76N6M bezeichnet. Das 76N6-Radar ist ein frequenzmodulierendes Dauerstrichradar (Frequency-Modulated Continuous Wave = FMCW).[8] Die Radarantenne ist entweder auf dem 23,80 m hohem 40W6M-Antennenmast oder auf dem 38,80 m hohen 40W6M2-Antennenmast montiert.[1] Das 5N66-Radar arbeiten in einem Frequenzbereich von 3,5 bis 4 GHz und hat eine Reichweite von über 120 km.[1][11] Bei der Ausführung S-300PM-2 wird zur Tieffliegererfassung das 96L6-Radar (NATO-Codenamen Cheese Board) verwendet (siehe oben).[11]

Feuerleitstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem S-300P-System kommt ein zentraler Feuerleitstand zum Einsatz. Bei der S-300PT wird dieser als 5N83 / 5K56 bezeichnet. Bei der Ausführung S-300PS trägt er die Bezeichnung 5N83S / 5K56S. Ab den späteren Ausführungen S-300PM/PM-1/PM-2 wird der Feuerleitstand 83M6 / 54K6 bezeichnet. Aus dem Feuerleitstand führen die Bediener den Feuerkampf, wobei sie auch Anweisungen von einem übergeordneten Gefechtsstand erhalten können. Der Feuerleitstand verfügt über umfangreiche Kommunikationseinrichtungen, die es dem Kampfführungspersonal erlauben, mit verschiedenen Aufklärungs- und Führungssystemen zu kommunizieren. Der Feuerleitstand führt folgende Aktionen aus:[9]

  • Kontrolle und Überwachung der Radare der Batterie
  • Akquisition, Identifikation, Verfolgung der Luftziele
  • Freund-Feind-Erkennung (IFF)
  • Prioritätszuweisung der einzelnen Luftziele und die Weitergabe der gefährlichsten an die Feuerleitradare der Batterie
  • Kontrolle und Koordination der Elektronischen Gegenmaßnahmen
  • Koordination der Batterie im autonomen oder verbundenen Einsatz
  • Datenaustausch mit benachbarten Einheiten sowie der übergeordneten Stufe

Lenkwaffenwerfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Startfahrzeug S-300PMU-2 Favorit auf Basis eines KrAZ-6446

Bei der ersten Ausführung S-300PT kommen die Lenkwaffenwerfer vom Typ 5P851 zur Anwendung.[17] Sie tragen je vier Flugabwehrraketen, die in geschlossenen und wartungsfreien Containern transportiert werden. Dieser Lenkwaffenwerfer ist auf einem Anhänger installiert und wird von einem Lastkraftwagen gezogen. In der Stellung wird der Werfer vom Lastkraftwagen abgekoppelt. Die Stromversorgung erfolgt über Kabel vom Zugfahrzeug oder von einem externen Stromerzeugungsaggregat.[1] Die Datenübertragung erfolgt über Kupferkabel.[9] Bei der Ausführung S-300PS sind die die vier Lenkwaffencontainer auf geländegängigen 8×8-Lkws MAZ-7910 installiert.[9] Diese Transport- und Startfahrzeuge tragen die Bezeichnungen 5P85S und 5P85D.[18] Die Fahrzeuge benutzen zur Datenübertragung untereinander ausfahrbare Antennen. Ab der späteren Ausführung S-300PM sind die vier Lenkwaffencontainer auf einem Anhänger vom Typ 5P85T installiert.[11] Das Zugfahrzeug muss für den Lenkwaffenstart nicht mehr abgekoppelt werden und die Stromversorgung erfolgt durch ein auf dem Anhänger untergebrachtes Stromerzeugungsaggregat.[4] Optional kann bei den Ausführungen S-300PM-1/-2 auch das auf dem MAZ-7910 basierende 5P85SM-Startfahrzeug verwendet werden.[12] Die Datenübertragung erfolgt mit ausfahrbare Antennen. Um die Lenkwaffenwerfer feuerbereit zu machen, werden die Lenkwaffencontainer aus der horizontalen Transportposition in die Vertikale angestellt.[19]

Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 5W55-Lenkwaffen werden in versiegelten, vor Witterungseinflüssen schützenden Transport- und Startbehältern aus dem Herstellungswerk geliefert.[1] Die Lenkwaffen können ohne Kontrolle zehn Jahre in den zylinderförmigen Behältern transportiert und gelagert werden.[12] Zu Kontrollzwecken besitzen die Lenkwaffen einen eingebauten elektronischen Selbsttest, der durch das Bedienungspersonal an einem Kontrollkasten an den Startbehältern durchgeführt werden kann.[19] Jeweils vier Transport- und Abschussbehälter sind auf einem Werfer installiert. Die Lenkwaffen werden vertikal gestartet. Mittels eines Katapults werden die Lenkwaffen aus den Transport- und Abschussbehältern auf eine Höhe von 20–30 m geschleudert. Erst dort zündet das Feststoffraketentriebwerk der Lenkwaffe.[20] Das minimale Startintervall beträgt 3 Sekunden.[21] Nach dem Start beschleunigen die Lenkwaffen mit einem Lastvielfachen von bis zu 31 g. Das Feststoffraketentriebwerk hat eine Brenndauer von 11 bis 12 Sekunden und beschleunigt die Rakete auf 1.700 bis 1.850 m/s. Danach erfolgt der weitere Flug antriebslos. In einer Flughöhe von 25.000 m, bei einer Flugdistanz zwischen 27 und 75 km, beträgt die Geschwindigkeit der Lenkwaffe noch 1.040 bis 1.560 m/s.[22] In niedrigen Höhen können die Lenkwaffen Flugmanöver mit einer maximalen Querbelastung von 18 g durchführen. In Höhen über 20.000 m sinkt die Belastungsgrenze auf 3 bis 7 g.[23] Die Lenkwaffen haben einen typisch zylinderförmigen Rumpf und sind in vier Sektionen aufgeteilt: Hinter der Lenkwaffenspitze befinden sich der Suchkopf, die Elektronik und der Näherungszünder. Unmittelbar dahinter ist der 5Sch93-Splittergefechtskopf untergebracht. Dieser erzeugt bei der Detonation 21.900 Fragmente zu je 2,5 Gramm. Anschließend folgt das einstufige Feststoffraketentriebwerk. Im Heck sind die Aktuatoren sowie die Strahlruder für die Schubvektorsteuerung untergebracht. Ebenso befinden sich am Heck vier trapezförmige Steuerflächen.[24] Die neueren 48N6-Lenkwaffen ähneln den 5W55-Lenkwaffen, sind aber mit neuer Elektronik, einem leistungsfähigeren Feststoffraketentriebwerk und vergrößerten Steuerflächen ausgerüstet. Weiter wurde der Sprengkopf vergrößert und für die Bekämpfung ballistischer Raketen optimiert. So ist die 48M6D-Lenkwaffe mit einem 180 kg schweren bidirektionalen Sprengkopf bestückt. Eine Weiterentwicklung dieser Lenkwaffe, die 48N6DM kommt mit dem S-400-System zum Einsatz.

Die Ausführung S-300PT verwendet primär die 5W55K-Lenkwaffe (W-500K) mit einer Reichweite von 47 km.[12][25] Dieser Lenkwaffentyp wird mit einer Kommandolenkung zum Ziel gesteuert.[12] Später kamen mit der S-300PT-1 die verbesserten Lenkwaffentypen 5W55KD und 5W55P mit einer Reichweite von 75 km zum Einsatz.[9] Weiter existierte die Ausführung 5W55S (W-500S) mit einem Nukleargefechtskopf.[26]

Die Ausführung S-300PS verwendet primär die 5W55R-Lenkwaffe (W-500R) mit einer Reichweite von 75 km.[12][25] Bei diesem Lenkwaffentyp kommt das Prinzip der halbaktiven Radar-Zielsuchlenkung mit Track-via-Missile zum Einsatz.[9] Weiter existiert der Lenkwaffentyp 5W55WM mit einem passivem Radarsuchkopf und die 5W55S-Lenkwaffe (W-500S) mit Nukleargefechtskopf.[1][8][26]

Mit der Ausführung S-300PM kommen Primär die 5W55RD-Lenkwaffen mit einer Reichweite von 92 km zum Einsatz.[1][8][12][25] Weiter existieren für die S-300PM die Exportlenkwaffe 5W55RUD sowie die 5W55PM-Lenkwaffe mit einem passivem Radarsuchkopf.[1]

Die Ausführung S-300PM-1 verwendet die 48N6-Lenkwaffe mit einer Reichweite von 150 km. Die Exportbezeichnung lautet 48N6E. Weiter können auch die älteren Lenkwaffen 5W55RUD sowie die 5W55PM eingesetzt werden.

Die Ausführung S-300PM-2 verwendet die 48N6D-Lenkwaffe, welche für die Bekämpfung von ballistischen Raketen optimiert ist. Sie hat eine Reichweite von 200 km und trägt die Exportbezeichnung 48N6E2.

Übersicht Lenkwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

System S-300PT S-300PS S-300PM S-300PM-1 S-300PM-2
Lenkwaffe 5W55K (W-500K) 5W55R (W-500R) 5W55RD 48N6 48N6D
Länge 7,11 m 7,50 m
Rumpfdurchmesser 514 mm 508 mm 514 mm 519 mm
Flügelspannweite 1.124 mm 1.118 mm 1.124 mm 1.134 mm
Masse 1.612 kg 1.601 kg 1.625 kg 1900 kg 1800 kg
Antrieb 1 Stufe, Feststoff
Gefechtskopf 133-kg-Splittergefechtskopf 143-kg-Splittergefechtskopf 180-kg-Splittergefechtskopf
Zünder Aufschlag- und Radar-Näherungszünder
Fluggeschwindigkeit über 1.800 m/s über 2.000 m/s
Vernichtungszone 7–47 km 5–75 km 5–92 km 5–150 km 3–200 km
Einsatzhöhe 25–25.000 m 25–27.000 m 10–27.000 m 10–25.000 m
Lenksystem Trägheitsnavigation + Funkkommando-Steuerung Trägheitsnavigation + SARH + TVM

Daten aus[1][25][21][27][28][29]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300PT Birjusa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese erste Ausführung der S-300P wurde 1979 eingeführt. Dieser auf einem Anhängersystem installierte Lenkwaffenkomplex ist für den Einsatz in ortsfesten Stellungen konzipiert. Eine komplette Batterie trägt die Bezeichnung 5Sch15. Das 5N63-Feuerleitradar kann gleichzeitig drei Ziele mit sechs Lenkwaffen auf eine Distanz von 47 km bekämpfen. S-300PT verwendet die Lenkwaffen vom Typ 5W55K. Der NATO-Codename der S-300PT lautet SA-10A Grumble.[9]

S-300PT-1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ukrainische S-300PT im Jahr 2016

Diese verbesserte Ausführung wurde 1983 eingeführt. Sie entstand parallel zur S-300PS und ist mit dessen neueren Elektronik ausgerüstet. Die S-300PT-1 ist für den verbundenen und autonomen Einsatz in unvorbereiteten Stellungen ausgelegt. Das verbesserte 5N63-Feuerleitradar kann gleichzeitig sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen auf eine Distanz von 75 km bekämpfen. Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 5W55R.[8][9][30]

S-300PT-1A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der S-300PT-1A handelt es sich um eine modernisierte Ausführung der S-300PT-1. Neben verschiedenen Verbesserungen kommen die 5P851A-Lenkwaffenwerfer zum Einsatz, die über ein eigenes Stromerzeugungsaggregat verfügen. Alle früheren S-300PT-Systeme wurden auf diesen Stand nachgerüstet. Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 5W55R.[1][9][30]

S-300PS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-300PS

Bei der S-300PS handelt es sich um die auf MAZ-7910-Lastkraftwagen installierte selbstfahrende Ausführung. Sie wurde 1985 eingeführt und ab diesem Zeitpunkt mit der Bezeichnung S-300PMU exportiert. Eine komplette Batterie trägt die Bezeichnung 5Sch15S. Das 5N63S-Feuerleitradar kann gleichzeitig sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen auf eine Distanz von 75 km bekämpfen. Ebenso können die späteren Ausführungen der S-300PS ballistische Kurzstreckenraketen bekämpfen. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 1200 m/s auf eine Distanz von 30 km bekämpft werden. Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 5W55R. Der NATO-Codename der S-300PS lautet SA-10B Grumble.[1][9][30]

S-300PM[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-300PM wurde im Jahr 1989 als Zwischenlösung zur späteren S-300PM-1 eingeführt. Die S-300PM kann zeitgleich sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen auf eine Distanz von 92 km bekämpfen. Ebenso können ballistische Raketen mit einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 2788 m/s auf eine maximale Distanz von 30 bis 40 km bekämpft werden. S-300PM verwendet Lenkwaffen vom Typ 5W55RD und deren Exportversion 5W55RUD. Der NATO-Codename der S-300PM lautet SA-10C Grumble.[10][9][30][31]

S-300PM-1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-300PM-1 ist eine tiefgreifend modernisierte Ausführung der S-300PS mit neuer Elektronik sowie neuer Software. Der Lenkwaffenkomplex wurde 1992 eingeführt. Das 36N85-Feuerleitradar kann gleichzeitig sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen auf eine Distanz von 150 km bekämpfen. Ebenso können ballistische Mittelstreckenraketen abgefangen werden. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 2788 m/s auf eine Distanz von 40 km bekämpft werden.[8] Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 48N6. Der NATO-Codename der S-300PM-1 lautet SA-20A Gargoyle.[9][11][30][7]

S-300PM-2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Ausführung wurde im Jahr 1995 vorgestellt. Sie ist eine modifizierte Ausführung der S-300PM-1, welche für die Bekämpfung von Ballistischen Mittelstreckenraketen optimiert wurde. Mit der S-300PM-2 können ballistische Mittelstreckenraketen mit einer Maximalreichweite von 1000 km abgefangen werden. Diese können bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 2800 m/s auf eine Distanz von 40 km bekämpft werden.[9] Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 48N6D mit einer Reichweite von 200 km. Der NATO-Codename der S-300PM-2 lautet SA-20B Gargoyle.[11][7][30][32]

S-300PMU[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300PS welche seit 1985 in unterschiedlichen Ausführungen auf dem Exportmarkt angeboten werden.[9][18][33] Eine komplette Batterie trägt die Bezeichnung 90Sch6E. Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 5W55R.[30]

S-300PMU-1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300PM-1. Eine komplette Batterie trägt die Bezeichnung 90Sch6E1.[9][11][7]

S-300PMU-2 Favorit-S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aserbaidschanische S-300PMU-2-Startfahrzeuge (2013)

Dies ist die Exportversion der S-300PM-2. Eine komplette Batterie trägt die Bezeichnung 90Sch6E2.[9][11][7]

S-300F Fort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-300F ist die Marine-Ausführung der S-300PS und kommt auf den Kreuzern des Projekt 1144 (Kirow-Klasse) und Projekt 1164 (Slawa-Klasse) zum Einsatz. Das 3R41-Feuerleitradar kann zeitgleich sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen auf eine Distanz von 75 km bekämpfen. Die Standard-Lenkwaffe ist der Typ 5W55RM. Der NATO-Codename der S-300F lautet SA-N-6 Grumble.[1][11][34]

S-300FM Fort-M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-300FM ist die Marine-Ausführung der S-300PM-1 und auf dem Kreuzer Pjotr Weliki des Projekt 1144 (Kirow-Klasse) installiert. Das 30N6-Feuerleitradar kann zeitgleich sechs Ziele mit zwölf Lenkwaffen bekämpfen. Zum Einsatz kommt der Lenkwaffentyp 48N6F mit einer Reichweite von 150 km. Der NATO-Codename der S-300FM lautet SA-N-20 Gargoyle.[11][7]

S-300F Rif[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300F.[11][7]

S-300FM Rif-M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dies ist die Exportversion der S-300FM.[11][7]

HQ-9[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiterentwicklung der S-300PMU aus der Volksrepublik China. HQ-9 verwendet Lenkwaffen mit einer Reichweite von 125 km.[35] Die Anti-Radar-Version hat die Bezeichnung FT-2000. Die Exportversion heißt FD-2000.

HHQ-9[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die HHQ-9 ist die Marine-Ausführung der HQ-9. Die HHQ-9 kommt auf den Zerstören der Klasse Type 052B der Marine der Volksrepublik China zum Einsatz.[35]

Übersicht der S-300P-Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

System S-300PT S-300PS S-300PM S-300PM-1 S-300PM-2
NATO Codename SA-10A Grumble SA-10B Grumble SA-10C Grumble SA-20A Gargoyle SA-20B Gargoyle
Einführungsjahr 1979 1983 1989 1992 1997
Feuerleitradar 5N63 (Flap Lid-A) 5N63S (Flap Lid-B) 30N6-1 (Tombstone) 30N6 / 36N85 (Tombstone)
Feuerleitstand 5N83 / 5K56 5N83S / 5K56S 83M6 / 54K6
Überwachungsradar 5N64K (Big Bird-A) 5N64S (Big Bird-B) 64N6 (Big Bird-C) 64N6 (Big Bird-D)
Tieffliegerradar 5N66 (Clam Shell) 5N66M (Clam Shell) 76N6 / 76N6M (Clam Shell) 76N6M (Clam Shell) 96L6 (Cheese Board)
Lenkwaffenwerfer 5P851 5P85S + 5P85D 5P85T
Lenkwaffe 5W55K 5W55R 5W55RD 48N6 48N6D
Vernichtungszone 7–47 km 5–75 km 5–92 km 5–150 km 3–200 km

Daten aus[1][8][9][25][21][27][28]

Strategische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das S-300P-System wurde zuletzt in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm erwähnt, als Russland den Verkauf dieser Systeme an Iran in Aussicht stellte. Nach US-amerikanischen Protesten erklärte die russische Regierung im Frühjahr 2006, S-300P würden in der aktuellen Lage nicht an Iran geliefert; wenn auch ein Zwischenhandel über Weißrussland weiter möglich erscheint. Es wurden aber im Dezember 2005 kleinere 9K330 Tor-M1-Systeme an den Iran verkauft. Diese sind für Ziele bis zu 6 km Höhe ausgelegt und könnten daher hochfliegende Bomber nicht erreichen. Mit einer Reichweite von 12 km und einer Reaktionszeit von 5 bis 8 Sekunden sind sie aber geeignet, anfliegende Lenkwaffen zu bekämpfen.

Nutzerstaaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kasachische S-300PMU-1-Startfahrzeuge (2015)
  • AlgerienAlgerien Algerien – 8 Batterien S-300PMU-2 mit je vier Startfahrzeugen.[36]
  • ArmenienArmenien Armenien – S-300PT und S-300PMU
  • AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan – 2 Batterien S-300PMU-2 im Jahr 2010 bestellt.[37]
  • BulgarienBulgarien Bulgarien – 2 Batterien S-300PMU mit insgesamt 10 Startfahrzeugen
  • Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik – S-300PMU eingeführt 1989, vor der Wiedervereinigung an die Sowjetunion zurückgegeben
  • GriechenlandGriechenland Griechenland – 2 Batterien S-300PMU-1 mit je 4 Startfahrzeugen.[38] Griechenland hatte die Systeme nicht selber beschafft, sondern die Systeme wurden von Zypern unter dem Druck der Türkei an Griechenland abgegeben.[39]
  • IranIran Iran – 5 Batterien S-300PMU-1 für etwa 800 Millionen US-Dollar 2007 bestellt, 2010 aufgrund von Sanktionen gegen den Iran auf Eis gelegt, nach dem Abschluss des „Atomdeals“ 2015 zum Export freigegeben. Aufgrund der großen Zeitspanne zwischen dem Abschluss des Vertrags und der Auslieferung hat Russland dem Iran angeboten, anstelle der inzwischen veralteten S-300PMU-1 S-300WM-Systeme zu kaufen.[40] Im November 2015 sollten fünf Abteilungen S-300PMU-2 aus dem Kontrakt mit Syrien geliefert werden. Die erste Batterie wurde im Juli 2016 ausgeliefert.[41] Im Jahr 2017 wurde die iranische S-300 bei dem Militärmanöver Damvand erfolgreich getestet.[42]
  • KasachstanKasachstan Kasachstan – S-300PMU sowie 10 S-300PM-1 (aus russischen Beständen).[43]
  • RusslandRussland Russland
  • SlowakeiSlowakei Slowakei – 1 Batterie S-300PMU
  • UkraineUkraine Ukraine – S-300PT und S-300PMU
  • VietnamVietnam Vietnam – 2 Batterien S-300PMU-1 mit je sechs Startfahrzeugen.[51]
  • China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China – 8 Batterien S-300PMU, 4 Batterien S-300PMU-1 und 8 Batterien S-300PMU-2.[37]
  • WeissrusslandWeißrussland Weißrussland – S-300PT, 4 Batterien S-300PM aus russischen Beständen,[52] sowie 1 Batterie S-300PM-1 (aus russischen Beständen).[43]

Weiter haben die USA eine S-300PMU ohne Elektronik in Weißrussland[53] und eine S-300W in Russland beschafft. Sie besitzen aber kein komplettes System.[54]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Biedermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. Steffen Verlag, Friedland, 2012, ISBN 3-942477-22-X.
  • Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. Aerospace Daly & Defense Report, Aviation Week, August 2015.
  • Duncan Lennox: Jane’s Strategic Weapon Systems. Edition 2001, 34th edition Edition, Jane’s Information Group, 2001, ISBN 0-7106-0880-2.
  • Michal Fiszer: Name of the Roses: Russia’s “joint” S-300 air defense system turned out to be nothing of the sort. In: Military Microwaves Supplement. Collegium Civitas, Warschau 1. Juni 2006 (Vorschau [abgerufen am 31. Dezember 2017]).
  • S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. Sankt-Petersburg 2001, S. 50–62 (site3f.ru [PDF; 8,0 MB; abgerufen am 31. Dezember 2017] russisch: зенитная ракетная система С-300.).
  • Sean O’Connor: The S-300P/S-400. I&A Volume 1, Number 3, April 2011, IMINT & Analysis, bei geimint.blogspot.com
  • Wladimir Korowin, W. G. Swetlow: Die Raken des Konstruktionsbüros „Fakel“. RIA Gloria-Art, Moskau 2003 (russisch: РакетыФакела“ / Fakel’s Missiles.).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: S-300P – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s Adrian Ochsenbein: Das Boden- Luft Lenkwaffensystem SA-10 GRUMBLE. In: scribd.com. Defense Threat Informations Group, abgerufen am 27. Dezember 2017.
  2. a b c d Michal Fiszer: Name of the Roses: Russia’s “joint” S-300 air defense system turned out to be nothing of the sort. Military Microwaves 2016, S. 30–35.
  3. S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 3–4.
  4. a b Michal Fiszer: Moscow’s Air-Defense Network Part I–III. Journal of electronic Defense, 29. November 2004.
  5. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 68–71.
  6. a b S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 15.
  7. a b c d e f g h i Adrian Ochsenbein: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-20 Gargoyle. In: scribd.com. Defense Threat Informations Group, abgerufen am 5. Juli 2018.
  8. a b c d e f g h Steven J. Zaloga: Grumble – Guardian of the Skies, Part I und II. Jane’s Intelligence Review, 1997
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Sean O’Connor: The S-300P/S-400. I&A Volume 1, Number 3, IMINT & Analysis, April 2011.
  10. a b Michal Fiszer & Jerzy Gruszczynski: Castles in the Sky – The rise, fall, and rebirth of Russia’s integrated air-defense network. Journal of electronic Defense, 27. Januar 2003.
  11. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Dr. Carlo Kopp: Almaz S-300P/PT/PS/PMU/PMU1/PMU2 Almaz-Antey S-400 Triumf SA-10/20/21 Grumble/Gargoyle. In: ausairpower.net. Air Power Australia, abgerufen am 27. Dezember 2017 (englisch).
  12. a b c d e f g h i j Duncan Lenox: Jane’s Strategic Weapon Systems, Edition 2001. 2001. S. 302–305.
  13. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 61.
  14. a b S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 36–39.
  15. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 67.
  16. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 65.
  17. S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 16–17.
  18. a b Зенитно-ракетная система C-300ПС (C-300ПМУ). In: rbase.new-factoria.ru. Abgerufen am 27. Dezember 2017 (russisch).
  19. a b S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 16, 19.
  20. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 184–185.
  21. a b c Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 10.
  22. Fluggeschwindigkeit der W-500 je nachdem Flugbahn
  23. Änderung des G-Kraftes, Anstellwinkels und Drehwinkels für Flossen in verschiedenen Flugzonen für die Lenkwaffe W-500
  24. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 64.
  25. a b c d e Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 9.
  26. a b Индексы Главного ракетно-артиллерийского управления МО. S. 53, abgerufen am 18. Januar 2018 (PDF, 686 kB, russisch, GRAU-Index).
  27. a b Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 62.
  28. a b S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 61–62.
  29. Wladimir Korowin, W. G. Swetlow: Die Raken des Konstruktionsbüros „Fakel“. RIA Gloria-Art, Moskau 2003, S. 86 (russisch: РакетыФакела“ / Fakel’s Missiles.).
  30. a b c d e f g Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. 2015. S. 6.
  31. Зенитно-ракетная система C-300 ПМУ-1. In: rbase.new-factoria.ru. Abgerufen am 27. Dezember 2017 (russisch).
  32. Зенитно-ракетная система C-300 ПМУ-2 'Фаворит'. In: rbase.new-factoria.ru. Abgerufen am 27. Dezember 2017 (russisch).
  33. Bernd Bidermann, Jürgen Gebbert, Wolfgang Kerner: Der Fla-Raketenkomplex S-300PMU in der NVA. 2012. S. 60.
  34. S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 43–47.
  35. a b Dr. Carlo Kopp: CPMIEC HQ-9 / HHQ-9 / FD-2000 / FT-2000 Self Propelled Air Defence System. In: ausairpower.net. Air Power Australia, abgerufen am 27. Dezember 2017 (englisch).
  36. The Military Balance 2016. S. 361, International Institute for Strategic Studies (IISS), ISBN 1-85743-835-3.
  37. a b Trade Register. SIPRI, abgerufen am 13. Mai 2015.
  38. Greek Military Photos -- Greek Army. In: greekmilitary.net. Abgerufen am 10. Juli 2018 (englisch).
  39. Militärtechnik «made in Turkey»: Wieso die Türkei ein russisches Flugabwehrsystem kaufen will, NZZ, 14. September 2017
  40. Moskau hebt Lieferstopp gegen Iran auf. Frankfurter Allgemeine, 13. April 2015, abgerufen am 13. Mai 2015.
  41. Tehran gets first batch of missiles for S-300 complex. In: RT News. rt.com, 18. Juli 2016, abgerufen am 18. Juli 2016 (englisch).
  42. Iran tests sophisticated Russian-made air defense system
  43. a b Trade Register auf sipri.org, Abgerufen am 23. Juli 2015 (englisch)
  44. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 193 (englisch, Stand: Januar 2018).
  45. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 198 (englisch, Stand: Januar 2018).
  46. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 198 (englisch, Stand: Januar 2018).
  47. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2017. 1. Auflage. Routledge, London 2017, ISBN 978-1-85743-900-7, S. 217 (englisch, Stand: Januar 2017, 170 S-300PS-Startfahrzeuge).
  48. В Северодвинске заступил на дежурство дивизион С-400: Вооруженные силы. lenta.ru, abgerufen am 31. Dezember 2017 (russisch, (übersetzt) In Sewerodwinsk ist ein Regiment S-400 im Einsatz (u. a. 1 Batterie S-300PS (aus min. 8 Startfahrzeugen) wurde ersetzt)).
  49. The International Institute for Strategic Studies (IISS): The Military Balance 2018. 1. Auflage. Routledge, London 2018, ISBN 978-1-85743-955-7, S. 199 (englisch, Stand: Januar 2018, 180 S-300PMU-1/2).
  50. В Ростовской области заступили на дежурство зенитно-ракетные системы С-300. iz.ru, abgerufen am 1. Juni 2018 (russisch, u. a. min. 1 Batterie S-300PMU-2 (aus min. 8 Startfahrzeugen) wurde im südlichen Wehrbezirk disloziert).
  51. Russian missiles to guard skies over Vietnam. Asia Times, 5. September 2003, abgerufen am 13. Mai 2015.
  52. The Military Balance 2016. S. 209, International Institute for Strategic Studies (IISS), ISBN 1-85743-835-3.
  53. Продажа комплекса С-300. расследование. In: kommersant.ru. Abgerufen am 18. April 2015 (russisch).
  54. Соло на органе из ракетных труб (Memento vom 2. Februar 2012 auf WebCite)