SAK Klagenfurt

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Slovenski atletski klub
Logo des Vereins
Voller Name Slowenischer AK Klagenfurt
Ort Klagenfurt am Wörthersee, Österreich
Gegründet 1970
Vereinsfarben blau-weiß-rot
Stadion SAK Sportpark Welzenegg und
Stadion SAK - Reichenberger Straße
Plätze 2.000
Vorstand Marko Wieser, Silvo Kumer, Mirko Isopp, August Zablatnik, Milan Blažej, DI Andrea Popitsch, KommR. Wakounig Benjamin, Dolinar Alois,
Trainer Goran Jolič
Homepage www.sak.at
Liga Landesliga Kärnten
2014/15 4. Platz (Kärntner Liga)

Der Slovenski atletski klub oder Slowenischer AK ist ein österreichischer Fußballverein. Er gilt als Visitenkarte bzw. Identifikationspunkt der Kärntner Slowenen[1]. Nach dem Abstieg 2014/15 aus der Regionalliga Mitte spielt die Erstmannschaft ab der Saison 2015/16 in der Kärntner Landesliga (Kärntner Liga).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Klub wurde 1970 als Studentischer Fußballverein gegründet. Sämtliche Spieler waren Schüler des BG/BRG für Slowenen in Klagenfurt. Vor dem Gründungsjahr wurde die Gründungsmannschaft österreichischer Fußballmeister der DSG (Diözesansportgemeinschaft), unter der Federführung des späteren Leichtathletiktrainers Josef Müller aus Maria Elend. Im Gründungsjahr war des SAK ohne Trainer, die Spieler organisierten sich selbst. Erster SAK Trainer des SAK war eine Saison später der sportliche Gründer des SAK Joško Wrolich, der Vater von Radstar Paco Wrolich. Administrativ haben bei der Vereinsgründung und beim Start Miha Zablatnik (Schriftführer = de facto erster Geschäftsführer), Valentin Inzko (Obmann in den ersten beiden Saisonen), der heutige Bleiburger Stadtpfarrer Ivan Olip und ab der zweiten Saison Matevž Wieser geholfen. Olip war auch erster Tormann des SAK.

Ziel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsziel des SAK war bei der Gründung 1970, die besten slowenisch sprachigen Fußballer in Kärnten in einem Verein zu sammeln und in die I. Division aufzusteigen. Heute ist der SAK zwar nach wie vor der Elitesportverein der slowenischen Volksgruppe, hat aber in seinen Reihen auch eine große Zahl von einsprachigen Fußballern, die die sprachliche und kulturelle Vielfalt des SAK schätzen. Der SAK hat derzeit 297 aktive Fußballer.[2]

Spielstättenprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Tag der Gründung an zieht sich die Sportplatzfrage als großes Problem durch die Vereinsgeschichte. Der SAK war von 1970 bis 2003 auf Herbergsuche und hatte praktisch nie einen eigenen Sportplatz. Im Gründungsjahr war keine einzige Gemeinde bereit, dem SAK die Standortgenehmigung zu erteilen, auch Klagenfurt nicht. Diese erhielt der SAK dann vom Bürgermeister der damaligen selbständigen Gemeinde Radsberg / Radiše Ludwig Ogris. Diese einstmals selbstständige, zweisprachige Gemeinde wurde im Jahr 1977 nach Ebental / Žrelec eingemeindet. Daher nannte sich der SAK im ersten Jahr auch SAK Radsberg. Die Sportplatz-Odyssee des SAK begann auf einer Wiese am Radsberg. Da nach einem starken Regen die Wiese nicht bespielbar war, bekam der SAK vom KFV keine Spielgenehmigung und musste seine ersten Spiele in Ebental austragen und wechselte schon nach zwei Monaten auf den Koschatplatz nach Klagenfurt. 1976 musste die Mannschaft nach Hörtendorf umziehen, kehrte 1998 wieder auf den Koschatplatz zurück und spielte ein halbes Jahr auch auf dem ehemaligen Polizeisportplatz. 1986 zog der SAK vom Koschatplatz nach Annabichl und blieb dort fast 15 Jahre als Untermieter. Erst 2002 ergab sich auf Initiative von Ivan Ramsak die Möglichkeit, auf dem Sportplatz des BG/BRG für Slowenen eine eigene Sportanlage zu errichten. Im Jahr 1992 errichtete der SAK in Wiederndorf/Vidra vas auf Eigeninitiative von Silvo Kumer ein Trainingszentrum mit zwei Rasenplätzen. Am 1. Juni 2013 übersiedelte der SAK dauerhaft in den SAK Sportpark nach Welzenegg in Klagenfurt, wo in Zukunft der offizielle Sitz des SAK sein wird. Der SAK spielt mit seinen 297 Aktiven auf folgenden Sportlanlagen: SAK Sportpark Welzenegg – seit 1. Juli 2013 (1 Rasenplatz, 1 Kunstrasenplatz = zentrale Sportanlage des Vereines), SAK Stadion beim BRG für Slowenen in der Reichenbergerstraße (seit 2005 1 Rasenplatz), Wiederndorf/Vidra vas (seit 1992 2 Rasenplätze).

Sportliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gymnasiastenmannschaft beendete die ersten fünf Saisonen viermal als Zweiter, 1975/76 gelang der Aufstieg in die 1. Klasse. Die größten Gegner des SAK waren in dieser Zeit des Ortstafelsturms deutschnational gesinnte Schiedsrichter und die Zuschauer. Viele Spiele ähnelten damals eher politischen Veranstaltungen für oder gegen die Rechte der slowenischen Volksgruppe als Fußballspielen.

1978/79 gelang der Aufstieg in die Unterliga, 1982/83 in die Kärntner Liga. - Ein schöner Erfolg war auch der Einzug in das ÖFB-Cup Viertelfinale mit einem Sieg gegen den LASK vor 2.000 Zuschauern in Klagenfurt-Annabichl am 28. März 1987. Nach 0:0 nach 120 Minuten kam es zu einem dramatischen Penaltyschießen, bei welchem der LASK begann und welches der SAK 3:2 entschied: Dantlinger scheitert an Ljubiša Dalanovic; 1:0 Marijan Velik (ins rechte Kreuzeck), 1:1 Wolfgang Nagl, 2:1 Wölbl; 2:2 Piesinger; Lindenberger hält gegen Ivo Ramšak; Dalanovic hält gegen Köstenberger; 3:2 Mario Pihorner; Karl Meister scheitert an Dalanovic.

1992 stellte der SAK seine Nachwuchsarbeit auf neue Fundamente und gründete drei Nachwuchszentren in Bleiburg, Klagenfurt und St. Primus. Heute zählt der SAK auch beim Nachwuchs zu den Top-6-Vereinen in Kärnten.

Sowohl 1991/92 als auch 1992/93 gewann der SAK den Meistertitel in der Kärntner Liga, konnte sich jedoch in der Aufstiegs-Qualifikation nicht durchsetzen. Beim ersten Mal war LUV Graz, danach der SV Braunau Sieger dieser Spielserie. Als Dritter der Landesliga 1993/94 war der SAK (nebst Meister WAC und dem VSV) zum Aufstieg in die wieder gegründete Regionalliga Mitte berechtigt und stieg als erster Meister der Regionalliga sogar in die II. Division auf. Das Gastspiel in der zweithöchsten Spielklasse dauerte nur ein Jahr (Saison 95/96).

Fünf Jahre später (2000/01) stieg der SAK aus der Regionalliga Mitte ab, holte aber gleich mit deutlichem Vorsprung wieder den Titel, musste aber 2002/03 (Rang 14/Drittletzter) erneut absteigen, kehrte als Liga-Meister 2004/05 wieder in die Regionalliga Mitte zurück, wo er bis zur Saison 2014/15 verblieb. Ab 2015/16 muss der SAK wieder in der Kärntner Liga spielen.

In der Saison 2014/15 erreichte die Mannschaft erstmals das Finale des „KFV-Villacher-Cups“ (ein Ziel, das man lt. Homepage- bzw. Stadionzeitschrift bislang nie ernsthaft verfolgt hatte). Gegner war der Kärntner Liga-Verein FC Lendorf – sowohl in Klagenfurt als auch beim Rückspiel in Lendorf gab es ein 1:1, worauf ein Penaltyschießen erforderlich war, welches von Lendorf 5:4 gewonnen wurde.

Im Spieljahr 2006/07 gab es eine Zusammenarbeit mit dem Unterligaklub DSG Sele/Zell aus Zell/Pfarre (Sele Fara), auch als Zell ob Ferlach bekannt. Der Verein, der nun DSG Zell/SAK hieß, wurde daraufhin Meister und stieg in die Kärntner Liga auf. Mit Ablauf des Spieljahres 2006/07 endete aber wieder die Spielgemeinschaft, was möglicherweise Grund dafür war, dass die Mannschaft sofort wieder absteigen musste.

Als bekannter Funktionär über den eigenen Verein hinaus ist der schon weiter oben genannte Silvo Kumer (Silvester Kumer) zu nennen, der beim Kärntner Fußballverband als Obmann der Regionalliga Mitte im Referat Kampfmannschaft tätig ist. Der Sportliche Leiter und ab 2003 Klub-Präsident Marko Wieser war langjährig auch Spieler des Vereins; er spielte auch beim SK Austria Klagenfurt, ASV, Bleiburg und DSG Ferlach. Auch der heutige SAK Eventmanager Igor Ogris war langjähriger Spieler, spielte in der Bundesliga bei Mödling/Admira Wacker. Als Trainer fungierten u. a. auch noch (nebst den in der folgenden Spieleraufzählung genannten): Tone Hrovatic, Helmut Kirisits, Franz Polanz, Jože Prelogar, Jože Stropnik, Tone Tomažić.

Bekannte Spieler beim SAK waren/sind u. a. Alois Jagodic, Ivan Ramšak (auch Ivo genannt), welche auch später Trainer des SAK waren.

Weiters u.a. Admir Adilović, Edmir Adilović, Darjan Aleksić, Ivan Barberič, Arber Bilali, Pajtim Bilali, Darijo Biščan, Anton Blajs (auch »Tonči« Blajs genannt), Adolf Blažej, Borstner, David Bosnar, Enes Brdjanović, Čamil Brdžanovič, Martin Bürger, Alex Certov, Denis Curić, Andreas Cvetko, Philipp Diex, Saíd Djulić, Christian Dlopst, Danijel Dlopst, Heinz Dreier, Ognjen Džeko, Ing. Wolfgang Eberhard, Florjančič, Daniel Fratschko, Erwin Galo, Primož Gliha, Stanko Gregoric, Michael Gregoritsch, Gabriel Gregorn, Hans Gröss, Vladica Grujić, Diar Hajdini (im April 2000 tödl. verunglückt), Christian Hajnzic, Artur Hanser, Erik Hasanovic, M Hobel, Sigi Hobel, Günther Hober, Manfred Hober, Nico Hrstić, Peter Hrstić (außerdem später als Individualtrainer tätig), Michael Friedrich Hübler, Christian Hutter, Johannes Isopp, Luka Janežič, Goran Jolič (auch Trainer), Mladen Jovicevic, Kadivnik, Dejan Kecan, Matjaz Kelih, Miran Kelih, Adrian Kert, Albin Kesselbacher, Günther Kircher, Michael Kirisits, Ivan Klarič, Pascal Klemenjak, Zdravko Koletnik, Zan Kolar, Marco Koller, Gregar Komar, Tilen Kompan, Mag. Helmut König (König JUN), Matic Korasa, Mario Koreimann, Uliks Kotrri, Patrik Kovac, Christian Kraiger, Walter Krausler, Lorenz Kreutz, Micha Kreutz, Tomaž Kreutz, Jürgen Krewalder, Toni Krijan, Daniel Kriwitz, Marko Križnik, Marjan Kropiunik, Rok Rozenicnik Koroseć, Harald Kudler, Maximilian Kumer, Jani Kumprej, Gregor Kury, Kuttnig, Lampichler (Feldspieler), Johannes Lamprecht, Patrick Lausegger, Lazarevic, Martin Lenošek, Rafael Fabian Lerchster, Mitja Leskovec, Alexander Lessnigg, Hermann Lippusch, Eldar Lisic, Goran Lucic, Armin Majetic, Dominik Malej, Manuel Malle, Eduard Martini, Robert Miklau, Željko Mitrakovič, Christian Moser (Torschützenkönig 2004/05), Christián Makanda Mpaka, Hasan Muharemovic, Claus Neidhardt, Milivoje Novakovič (Misko Novakovič), Florian Oberrisser, Mathias Adrian Offner, Manfred Ogris, Oliver Daniel Ogris, Samo Bernhard Olip, Tim Oman, Omerovic, Roman Oraže, Galip Özdemir, Ewald Pajantschitsch, Gerhard Pappler, Janez Parte, René Partl, Darijo Mirko Pasterk, Andrej Pečnik, Buffy Pandel, Janez Pandel, Rene Partl, Georg (Jurij) Perč, Daniel Perkonig, Christian Petschenig, Mario Pihorner, Dejan Podbreznik, Justin Polanšek, Karl Preschern, Oliver Pucher, Kevin Puschl-Schliefnig, Milan Rasinger, Roman Raczynski, Albin Ramšak, Zlatko Ratajec, Thomas Reichhold, Marcel Reichmann, Thomas Riedl, Maxi Ritscher, Uroš Rošer, Danny Roy, Aloijz Sadjak, Franci Sadjak, Marijan Sadjak, Simon Sadjak, Michael Sadnek, Salkic, Christian Samitsch, Marko Sandic, Radomir Savić, Florian Sienčnik, Mehmedalija Sišič, Škerjanec, Robert Skof, Marijan Smid, Matija Smrtnik, Marko Šuler, Valdi Šumberać, Ljubisa Susić, Yosifov Angelov Swetlozar, Andreas Schawarz, Rudolf Schönherr, Goran Stanislavjević, Peter Stern I, Peter Stern II, Jože Stropnik, Matevž Štruc, Martin Stuck, Davor Tadijanovič, Andrej Tasič, Senad Tiganj, Stanko Tot, Martin Trattnig, Tadej Trdina, Grega Triplat, Zoran Ubavič, Dorian Urank, Richard Urank, Rudi Urban, Damir Uremoviö, Werner Urschitz, Marijan Velik, Murat Veliu, Dejan Verdel, Mario Verdel, Miro Verdel, Andreas Vezonik, Samo Vidovič, Dinko Vrbač (Spielertrainer), Wolfgang Wachernig, Martin Wakonig, Benjamin Wakounig, Thomas Waldhauser, Philipp Weissenberger, Thomas Weissenberger, Franc Wieser, Wieser Marko, Christian Wölbl, Christian Woschitz, Igor Woschitz, Thomas Wuntschek (auch Trainer in der KL und jetzt TR der SAK AM), Gusti Zablatnik, Pavli Zablatnik, Tadej Žagar-Knez, Robert Zankl, Dražen Žeželj, Michael Zidej, Michael Ziehaus, Matthias Zimmerling, René Zupanc - und die Tormänner Darko Ahlin, Timotej Antolič, Ljubiša Dalanovic, Stanoje Dodič, Alois Jagodic JUN, Alexander Kofler (jetzt WAC), Patrik Kovač, Florian Lampichler, Leitgeb, Johann Malle, Udo Mallegg, Hannes Matschek, Igor Mrkun, Ivo Müller, Werner Naschenweng, Erich Oraže, Milan Oraže (eigentlich: Maximilian Oraže), Adolf Preschern, Albin Rauscher, Marcel Reichmann, Jürgen Rotschnig, Simon Sadnek, Wilhelm Sandner, Alexander Sattlegger, Heinz Wastian und Heinz Weber.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zgodovina/Geschichte. SAK, abgerufen am 24. Januar 2012: „[...] Ziel war es, die besten slowenischsprachigen Fußballer in Kärnten in einem Team spielen zu lassen, mit dem SAK sportliche Erfolge zu feiern und so ganz Österreich auf die slowenische Volksgruppe aufmerksam zu machen.“
  2. sak.at/vereinsdaten, offizielle Website. Abgerufen am 8. Mai 2015.