WSC Hertha Wels

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WSC Hertha Wels
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Basisdaten
Name Welser Sportclub – Hertha Wels
Sitz Wels, Oberösterreich
Gründung 1921 (Vorgänger)
1975 (Fusion)
Farben grün-blau
Präsident Wolfgang Nöstlinger
Website wsc-hertha.at
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Emin Sulimani
Spielstätte HOGO Arena
Plätze 2.000
Liga Regionalliga Mitte
2019/20 3. Platz (abgebrochen)

Der Welser Sportclub – Hertha Wels, kurz WSC Hertha Wels, ist ein Fußballverein der oberösterreichischen Statutarstadt Wels. Der Verein gehört dem Oberösterreichischen Fußballverband (OFV) an und spielt seit der Saison 2018/19 in der dritthöchsten Leistungsstufe, der Regionalliga Mitte.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der WSC Hertha Wels ging 1975 aus einer Fusion des SC Hertha Wels und des Welser SC hervor. Der SC Hertha Wels nahm 1924 erstmals an den höchsten oberösterreichischen Spielklasse teil. Hertha Wels wurde 1964 und 1966 oberösterreichischer Meister, der WSC 1972.

Der aus der Fusion hervorgegangene Verein nahm wie bereits seine Vorgänger an der dritthöchsten Spielklasse, der oberösterreichischen Landesliga, teil. In der Saison 1976/77 erreichte man nach Siegen gegen die Kapfenberger SV und den SV Flavia Solva das Achtelfinale im ÖFB-Cup, wo man allerdings am Wiener Sport-Club scheiterte. 1981 musste WSC Hertha Wels aus der inzwischen nur noch viertklassigen Landesliga absteigen und den Gang in die fünfthöchste Spielklasse, die 2. Landesliga, antreten. In dieser belegte man in der Gruppe Ost in der Saison 1982/83 den letzten Tabellenrang, wodurch man in die sechstklassige Bezirksliga abstieg. 1989 konnte man Meister der Gruppe Süd werden und somit wieder in die fünfthöchste Spielklasse aufsteigen.

1991 verpasste man als Vizemeister knapp den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse hinter Braunau. In der Saison 1996/97 konnte man sich schließlich den Meistertitel sichern und wieder in die höchste oberösterreichische Spielklasse aufsteigen. In der Saison 2000/2001 wurde man jedoch nur Letzter und musste somit nach vier Saisonen in der Landesliga wieder in die 2. Landesliga absteigen. In der Saison 2002/03 folgte der nächste Abstieg: Als Vorletzter der Gruppe West musste man ab der Saison 2003/04 wieder sechstklassig spielen. Nach neun Jahren in der Bezirksliga stieg man 2011/12 als Vizemeister wieder in die fünfthöchste Spielklasse auf, aus der man 2013 jedoch nach nur einer Saison wieder absteigen musste.

Nach erneut einer Saison in der Bezirksliga konnte man als Meister der Gruppe Süd jedoch 2014 wieder in die fünfte Liga aufsteigen. Nach zwei Saisonen in der fünfthöchsten Spielklasse stieg man in der Saison 2015/16 als Meister der Landesliga West erstmals nach 15 Jahren wieder in die OÖ Liga auf. In der Saison 2016/17 belegte man mit dem neunten Tabellenrang einen Platz im Mittelfeld. In der Saison 2017/18 stieg man als Vizemeister hinter dem ASKÖ Oedt erstmals in die Regionalliga auf.

Nachdem man in der ersten Saison in der Regionalliga als Ziel einen Platz unter den besten Vier ausgegeben hatte[1], befand man sich nach der Hinrunde jedoch nur auf dem neunten Platz. Anfang April 2019 trennte man sich von Aufstiegstrainer Stephan Kuranda und beförderte den ehemaligen Bundesligaprofi Emin Sulimani bis Saisonende zum Cheftrainer.[2]

Kampfmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 15. April 2019[3]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Interimstrainer Emin Sulimani 04.08.1986 OsterreichÖsterreich 04/2019 Co-Trainer
Torwarttrainer Reinhard Fuchsjäger 27.02.1977 OsterreichÖsterreich

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 15. April 2019[4]

Tor
01 KroatienKroatien Daniel Kovačić
01 OsterreichÖsterreich Sadin Hamzic
 
 
 
 
 
 
 
 
Abwehr
03 OsterreichÖsterreich Valentin Frank
05 KroatienKroatien Matej Vulić
06 OsterreichÖsterreich Gent Shkodra
20 OsterreichÖsterreich Stefan Rabl
25 NordmazedonienNordmazedonien Ljeon Aljiji
29 OsterreichÖsterreich Florian Madlmayr
 
 
 
 
Mittelfeld
07 OsterreichÖsterreich Harun Sulimani
08 OsterreichÖsterreich Philipp Mitter
10 OsterreichÖsterreich Albin Ramadani
11 OsterreichÖsterreich Elis Aliti
14 OsterreichÖsterreich Florian Krennmayr
15 NordmazedonienNordmazedonien Faton Redzepi
17 OsterreichÖsterreich Denny Schmid
23 OsterreichÖsterreich Simon Abraham
OsterreichÖsterreich Pio Pavlovic
OsterreichÖsterreich Sinisa Markovic
Angriff
18 OsterreichÖsterreich Tobias Pellegrini
19 OsterreichÖsterreich Oliver Affenzeller
21 OsterreichÖsterreich Julian Baumgartner
27 OsterreichÖsterreich Robert Pervan
FrankreichFrankreich Christopher Bibaku
 
 
 
 
 

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der WSC Hertha Wels trägt seine Spiele in der HOGO Arena aus. Das Stadion erhielt im März 2018 die Bezeichnung HOGO Arena aufgrund des Hauptsponsors der Welser, der Welser Personalmanagement-Firma HOGO. Bis dahin hieß das Stadion Mauth-Stadion.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WSC Hertha Wels: Der Aufsteiger will in die Top 4! ligaportal.at, am 4. Juli 2018, abgerufen am 15. April 2019
  2. WSC HOGO Hertha trennt sich von Headcoach Stefan Kuranda wsc-hertha.at, abgerufen am 15. April 2019
  3. wsc-hertha.at: Trainerteam Kampfmannschaft (abgerufen am 15. April 2019)
  4. wsc-hertha.at: Kader Kampfmannschaft (abgerufen am 15. April 2019)
  5. WSC Hertha und HOGO GmbH: Zwei starke Partner als Garanten für sportliche Höhenflüge ligaportal.at, am 30. März 2018, abgerufen am 15. April 2019