SIG P220

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SIG P220
SIG220-Morges two sides.jpg
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung: SIG P220
Militärische Bezeichnung: Pist 75 (Schweizer Armee)
Einsatzland: Deutschland, Schweiz, Japan, Vatikan
Entwickler/Hersteller: Sauer & Sohn
Herstellerland: Schweiz, Deutschland
Produktionszeit: 1975 bis heute
Modellvarianten: P220-1, P220ST, P225, P245
Waffenkategorie: Pistole
Ausstattung
Gesamtlänge: 198 mm
Gewicht: (ungeladen) 0,75 kg
Visierlänge: 160 mm
Lauflänge: 112 mm,
Dralllänge (Rechtsdrall) 250 mm
Technische Daten
Kaliber: 9 mm Parabellum,
.45 ACP,
7,65 x 21 mm Luger,
.38 Super Auto,
9 mm Steyr
22 lfb Wechselsystem
Mögliche Magazinfüllungen: 9 (7,65 mm, 9 mm, .38),
7 (.45) Patronen
Munitionszufuhr: einreihiges Stangenmagazin
Feuerarten: Halbautomatik
Anzahl Züge: 6
Visier: Kimme und Korn
Verschluss: Browning-Petter-SIG-System
Ladeprinzip: Rückstoßlader
Listen zum Thema

Die Pistole SIG P220 ist eine halbautomatische Handfeuerwaffe. Hersteller der Waffe ist heute die SIG Sauer GmbH & Co. KG in Eckernförde.

Technik und Verwendung[Bearbeiten]

Die SIG P220 ist eine halbautomatische Pistole, welche für das Nachladen die Rückstoßenergie verwendet. Dabei erfolgt die Verriegelung nach dem Browning-Petter-System. Die Waffe verfügt über einen Spannabzug, Druckpunktabzug und eine automatische Schlagbolzensicherung. Die Schweizer Armee verwendet sie seit 1975 als Dienstpistole im Kaliber 9 mm Parabellum unter den Bezeichnungen Pist 75 und Pistole 75, sie löste damals die SIG P210 ab. Auch die Päpstliche Schweizergarde ist mit der Waffe ausgerüstet.

Von der SIG 220 existieren zwei Serien. Die erste Serie hat auf dem Schlitten eine feine Riffelung und ist beim Lauf abgrundet. Die zweite Serie hat eine grobe Riffelung und ist beim Lauf "kantiger".

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SIG P220 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Pistole SIG P220 (Pist 75) in ihre Hauptbestandteile zerlegt