SPAL Ferrara

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S.P.A.L. 2013
SPAL Ferrara.svg
Basisdaten
Name Società Polisportiva Ars et Labor 2013
Sitz Ferrara
Gründung 1907
2005 (Neugründung)
2012 (Neugründung)
Präsident ItalienItalien Walter Mattioli
Website spalferrara.it
Erste Mannschaft
Trainer ItalienItalien Leonardo Semplici
Stadion Stadio Paolo Mazza
Plätze 13.020
Liga Serie A
2016/17 1. Platz (Serie B )
Heim
Auswärts
Alternativ

Die Società Polisportiva Ars et Labor 2013 (früher AC Ferrara, SPAL 1907 und Real Spal), kurz S.P.A.L. 2013 oder bekannt als SPAL Ferrara ist ein italienischer Fußballclub aus der norditalienischen Stadt Ferrara, in der Region Emilia-Romagna.

Die Vereinsfarben sind Weiß und Blau. Der Vereinsname bedeutet übersetzt Sportverein (ital. Società Polisportiva) Geschicklichkeit und Arbeit (lat. Ars et Labor). Als Stadion dient dem Verein das Stadio Paolo Mazza, es bietet Platz für 13.020 Zuschauer. In der Saison 2017/18 spielt der Verein erstmals seit 49 Jahren wieder in der höchsten Spielklasse im italienischen Profifußball, der Serie A. Die Spitznamen der Mannschaft lauten Spallini und Biancazzurri.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Westkurve des Stadio Paolo Mazza in Ferrara

Der Verein spielte ab 1921 erstmals erstklassig, zunächst in der regionalen Meisterschaft der Emilia, später in der Lega Nord. Nach dem Abstieg 1926 verpasste der Verein 1930 auch die Qualifikation für die neu geschaffene Serie B. Erst 1933 gelang der Aufstieg in die Zweitklassigkeit, aus der man 1936 jedoch wieder abstieg. In der Spielzeit 1938/39 schaffte man die Rückkehr, die jedoch mit dem sofortigen Wiederabstieg endete.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte SPAL ab 1945 in der mittlerweile 36 Mannschaften umfassenden Serie B. 1951 gelang der Meistertitel und damit der Aufstieg in die Serie A. In den ersten beiden Jahren gelangen Positionen im gesicherten Mittelfeld.

In der Saison 1953/54 spielte SPAL gegen den Abstieg und beendete die Runde punktgleich mit Udinese Calcio und US Palermo auf dem 15. Platz, so dass Entscheidungsspiele notwendig waren, um aus den drei Mannschaften den Tabellensiebzehnten und Absteiger zu ermitteln. Nachdem Udinese gegen die beiden anderen Mannschaften unentschieden spielte, gelang SPAL ein 2:1-Erfolg gegen Palermo, der für SPAL den Klassenerhalt und US Palermo den Abstieg bedeutete.

In der folgenden Saison belegte SPAL einen Abstiegsplatz, die Lizenzentzüge von Udinese Calcio und Catania Calcio bedeuteten jedoch den Klassenerhalt. Der Klub belegte in den folgenden Jahren Positionen im Mittelfeld, 1960 wurde die Saison sogar als Fünfter, punktgleich mit FC Bologna und Calcio Padova beendet. 1964 endete die Saison auf dem 17. Tabellenplatz und SPAL musste in die Serie B absteigen.

SPAL gelang als Tabellendritter der zweiten Liga der sofortige Wiederaufstieg und konnte in der Serie A mit einem Punkt Vorsprung auf Absteiger Sampdoria Genua die Klasse erhalten. 1968 musste der Klub erneut die Serie A als Absteiger verlassen, es folgte der direkte Abstieg in die Serie C.

Erst 1973 folgte für SPAL der Wiederaufstieg in die Zweitklassigkeit, aus der der Verein 1977 wieder abstieg. Allerdings schaffte die Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg. Bis 1982 konnte die Klasse erhalten werden, dann ging es in die drittklassige Serie C1. 1989 erfolgte der Gang in die Viertklassigkeit, die Serie C2.

1991 konnte SPAL die Serie C2 wieder nach oben verlassen und schaffte sogar den Durchmarsch in die Serie B. Dort fehlte jedoch ein Punkt zum Klassenerhalt und der Klub spielte erneut in der Serie C1. Dort misslang in den folgenden Jahren erst in den Relegationsspielen der Wiederaufstieg. 1997 verlor SPAL in den Relegationsspielen um den Abstieg in die Serie C2 und musste in die Viertklassigkeit zurückkehren. Als Meister gelang der direkte Wiederaufstieg.

SPAL spielte bis 2005 in der Serie C1. Wegen Unregelmäßigkeiten in der Bilanz wurde SPAL zum Zwangsabstieg in die Serie C2 verurteilt, wo der Klub bis 2008 spielte. Nach einem elften (2006) und einem dritten Platz (2007) wurde die Mannschaft 2008 Vierter, wurde allerdings aufgrund von Lizenzentzügen einiger Mannschaften der dritthöchsten Spielklasse in die neugegründete und Serie C1 ersetzende drittklassige Lega Pro Prima Divisione eingeteilt, in der sie 2009 in der Girone A den sechsten und 2010 in der Girone B den siebten Platz errang. 2010/11 tritt sie in der Girone A an und 2016 stieg die Mannschaft in die Serie B auf. Sie erreichten in der Saison 2016/17 den direkten Aufstieg in die Serie A und spielen somit in der Saison 2017/18 nach 49 Jahren wieder erstklassig.[1]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 10. November 2017[2]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 SenegalSenegal Alfred Gomis 05.09.1993
17 ItalienItalien Giacomo Poluzzi 25.02.1988
92 ItalienItalien Gabriele Marchegiani 03.06.1996
97 ItalienItalien Alex Meret 22.03.1997
02 GriechenlandGriechenland Marios Oikonomou 06.10.1992
05 ItalienItalien Fabio Della Giovanna 21.03.1997
06 ItalienItalien Michele Cremonesi 15.04.1988
12 SchwedenSchweden Pa Konate 25.04.1994
14 ItalienItalien Federico Mattiello 14.07.1995
15 FinnlandFinnland Sauli Väisänen 05.06.1994
21 PolenPolen Bartosz Salamon 01.05.1991
23 ItalienItalien Francesco Vicari 03.08.1994
27 BrasilienBrasilien Felipe 31.07.1984
08 ItalienItalien Alessandro Bellemo 07.08.1995
11 ItalienItalien Luca Rizzo 24.04.1992
18 ItalienItalien Eros Schiavon 24.04.1983
20 ItalienItalien Luca Mora (C)Kapitän der Mannschaft 10.05.1988
24 ItalienItalien Mattia Vitale 01.10.1997
28 ItalienItalien Pasquale Schiattarella 30.05.1987
29 ItalienItalien Manuel Lazzari 29.11.1993
33 ItalienItalien Filippo Costa 21.05.1995
77 ItalienItalien Federico Viviani 24.03.1992
88 ItalienItalien Alberto Grassi 07.03.1995
07 ItalienItalien Mirco Antenucci 08.09.1984
09 ItalienItalien Federico Bonazzoli 21.05.1997
10 ItalienItalien Sergio Floccari 12.11.1981
22 ItalienItalien Marco Borriello 18.06.1982
43 ItalienItalien Alberto Paloschi 04.01.1990

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ferrara kehrt in Serie A zurück. In: sport1.de. Sport1, 13. Mai 2017; abgerufen am 2. Juni 2017.
  2. Kader SPAL 2013. In: transfermarkt.de. Transfermarkt GmbH & Co. KG; abgerufen am 10. November 2017.