SPOT (Datenmanagement)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

SPOT steht als Abkürzung von Single Point of Truth auch bekannt als SSOT, der Abkürzung von Single Source of Truth, deutsch der einzige Quell der Wahrheit.

Dieses aus dem Datenmanagement stammende Prinzip besagt, dass es im Falle redundanter Datenbestände einen Datenbestand gibt beziehungsweise geben sollte, auf dessen Inhalt Verlass ist. Der SPOT-Begriff tritt vor allem beim Data-Warehousing auf.

Data-Warehouses enthalten kopierte und somit redundante Daten. Ihr Inhalt mit aus beliebigen Datenquellen extrahierten und ggf. durch Bereinigung und Transformation veredelten Daten kann ganz oder teilweise als Single Point of Truth definiert werden. Wenn alle Auswertungen (Analysen und weitere Applikationen) auf diesen integrierten Datenbestand zurückgreifen, kann vermieden werden, zu widersprüchlichen Aussagen zu kommen.

Während das SPOT-Prinzip den Umgang mit (gewollter) Redundanz zum Gegenstand hat, zielt das Don’t-repeat-yourself-Prinzip auf die Vermeidung von Redundanz.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Soeffky: Data Warehouse: Prozeß- und Systemmanagement. it-research, 1998.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]